Erfahrungen Kreuzband, Meniskus usw.
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Hallo ihr Lieben,
ich wollte mal fragen ob jemand Erfahrungen mit Meniskus-Problemen oder Kreuzbandanriss / Kreuzbandabriss hat.
Ich habe hier eine 11/2 jährige Hündin die seit 4 Monaten am Hinterbein lahmt. D.h. sie zieht das Bein teilweise an (immer mal wieder für 4-5 Schritte) oder manchmal bekommt sie einen ganz holprigen Gang als würde sie das Bein nicht belasten.Wir waren schon bei 2 Tierärzten, der 1. meinte Zerrung, die Zweite hat mit Physio, Osteopathie & Bioresonanz das Ganze immer wieder für bis zu 3 Wochen soweit in Ordnung gebracht dass die Beschwerden fast weg waren. Bis auf dass ganz selten das Bein angezogen wurde war es ok.
Leider trat immer wieder eine Verschlechterung ein (Grund für die Verschlechterung konnten wir nie feststellen, ohne bestimmten Auslöser war es wieder da), so dass nun die Tierärztin doch der Meinung ist man sollte mal Röntgen, denn die Rückfälle dürften so nicht passieren.
Hüfte & Kniescheibe hat sie getestet, hier scheint das Problem nicht zu liegen. Sie vermutet dass es das Kreuzband oder der Meniskus ist.Meine Frage an die Erfahrenen von euch.
Passen die beschriebenen "Symptome" zu Meniskus oder Kreuzband? (gibt es irgendwo Videos zu Hunden mit einer dieser Beschwerden)?
Müsste der Hund dann nicht dauerhafte Lahmheit zeigen & Schmerzen haben?
Weiß jemand ob man das Ganze ohne Narkose röntgen kann?
Kann man ein Hüftproblem wirklich durch reines Tasten ausschließen? Die Tierärztin hat gründlich untersucht aber ich frage mich ob es nicht sinnvoll wäre die Hüfte gleich mit röntgen zu lassen?!Nächsten Mittwoch haben wir einen Termin in der Tierklinik unseres Vertrauens, der einzig freie Termin weit und breit, je nach dem wird dann da auch gleich geröntgt.
Sorry, ich traue leider inzwischen den Tierärzten nicht mehr wirklich, geht man zu 3 Ärzten bekommt man 4 verschiedene Diagnosen

Danke für eure Hilfe
Sam mit Emma & Lotte - Vor einem Moment
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Hi,
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Huhu Sweet Emma!
Schau mal: https://www.dogforum.de/kreuzbandrisz-…e-t163352.html7
Vielleicht magst Du es hier nochmal reinkopieren?trotzdem hier schonmal meine Antworten:
ZitatMeine Frage an die Erfahrenen von euch.
Passen die beschriebenen "Symptome" zu Meniskus oder Kreuzband? (gibt es irgendwo Videos zu Hunden mit einer dieser Beschwerden)? Eine immer wiederkehrende Lahmheit dieser Art passt zumindest zu einem Kreuzband-Anriss. Dass der Meniskus auch einen Schaden hat, ist wahrscheinlich.
Müsste der Hund dann nicht dauerhafte Lahmheit zeigen & Schmerzen haben? Nein, den es kann sein, dass sich ein beschädigter Meniskus immer mal wieder "einklemmt", das führt dann zu Schmerzen, die aber wieder verschwinden können. Leichte Schmerzen, die man so nicht bemerkt, sind aber m.E. trotzdem da.
Weiß jemand ob man das Ganze ohne Narkose röntgen kann? Einen KBR kann man NICHT auf dem Röntgenbild erkennen. Wenn dann nur eien Entzündung und/oder Arthrosen. Um gute Bilder zu bekommen lagert man den Hund einmal seitlich (beide Beine!) und einmal schießt man von oben. Das ist ein enormer Stress und sicher auch schmerzhaft, wenn der Hund Knie und/oder Hüftprobleme hat. Die Bilder werden verwackelt und man braucht mehrere Anläufe. Daher: Ohne Narkose nur im absoluten Notfall.
Kann man ein Hüftproblem wirklich durch reines Tasten ausschließen? Die Tierärztin hat gründlich untersucht aber ich frage mich ob es nicht sinnvoll wäre die Hüfte gleich mit röntgen zu lassen?! Ja, das ist sogar sehr sinnvoll! Wenn sie eh schon in Narkose ist, kann man auch eine gute Hüftaufnahme machen, die niemals nicht beim wachen Hund geht, außer er ist hinten gelähmt.Mein Tipp: Von einem erfahrenen Chirurg in Bewegung beurteilen lassen, eine gute Lahmheitsuntersuchung '(es gibt 2 Kreuzbandproben!) und er kann meist schon sagen, wo es herkommt. Wenn nicht: Rö-Bild in Narkose. Wenn da auch nichts eindeutiges rauskommt Arthroskopie des Kniegelenks mit der Option zur direkten OP.
Liebe Grüße :)
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Danke Kräutli für deine ausführliche Antwort.
Wir haben leider schon versucht der letzten Tierärztin das Gangbild vorzuführen was ziemlich peinlich gewesen ist, denn vor dem Tierarztbesuch hat Emma zu 90% gelahmt, kaum waren wir mit der Tierärztin auf dem Parkplatz läuft der Hund wie eine EINS. Ich hab echt gedacht ich dreh durch, war aber nichts zu machen. Vielleicht haben wir diesmal mehr Glück, ansonsten versuche ich es mal mit Handyvideo, damit wir zur Not wenigstens etwas haben.
Die Dame in der Tierklinik hat mir gesagt dass man mittels eine "Schubladen-Tests" rausfinden kann ob das Kreuzband komplett durch ist oder nicht, das soll dann am nächsten Mittwoch auch getestet werden. Im Internet habe ich jetzt mehrfach gelesen dass dieser Test nicht gemacht werden soll.
Weiß jemand mehr?
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Gern geschehen :)
Wieso soll der Test nicht gemacht werden?
Man kann ihn manchmal nicht machen wenn der Hund zu groß (und daher stark) ist, da gibt es dann als Alternative den "Tibia-Kompressionstest". Lass Dich nicht verunsichern, im Internet steht viel. Vertrau dem Arzt, der macht die Tests nicht das erste Mal und wird ihn schon richtig interpretieren.
Bei Jule war er nicht auslösbar, weil sie sofort geschrien und stark angespannt hat.
Auch bei einem Anriss muss er nicht positiv sein, aber er tut dann weh! Im Zweifelsfall ist er positiv, wenn sie da irgendwie schmerzhaft drauf reagiert.
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