• Hi
    Kurze Zwischenfrage : was ist an einem kurzen leinenruck auszusetzen? :ops:

    Bin mit dem Labrador-Mix bei einer Trainerin - wir lernen Leinenführung und ich soll auch kurz an der Leine rucken.

    Natürlich nicht so fest das er umfällt, und auch nur wenn er an der kurzen Leine läuft zB. wenn er mir sehr aufmerksam folgen soll ( er hat ein Halsband um).

    Ich möchte ihn ja auch mal irgendwo mit hin nehmen können ohne das er mir in der Stadt die Kleiderständer vollpinkelt oder so ....

    Und das üben wir und unterbinden dann auch so kurze: ich schnupper mal und pinkel dann.
    Später soll er so auch ganz entspannt an anderen Hunden vorbei gehen und nicht ausflippen (sein Problem an der Leine).

    Bei uns hat es heute super funktioniert:
    Wir haben das heute mit Leckerchen versucht, die er nicht fressen durfte - wenn er an der kurzen Leine ist.
    Das hat Super geklappt, wir standen mittendrin und er hat die Massen an Leckerchen nicht gefressen, bis ich es ihm dann erlaubt habe.

    Und ihr Hund ist fast taub, wie soll der ein Pfui oder den Klicker verstehen.

  • Naja, der Unterscheid besteht eben darin, es erst einmal ohne jeglichen Ruck auszuprobieren. Mein Malik ist auch fast taub und wenn ich von ihm etwas will, dann zupfe ich an der Leine, er schaut mich dann an und reagiert auf Sichtzeichen.

    Ich finde durchaus es gibt Unterschiede zwischen zupfen und rucken......

    Mein Hundetrainer bleibt schlicht stehen, wenn Hund meint, er könne ziehen.... ich habs jetzt beobachtet, bei den Hunden aus meinem Kurs klappt das ganz fix. Außerdem sagt er, im Fuß gehen, bei sehr jungen Hunden, höchstens 5 meter, dann einen Moment laufen lassen und dann wieder ins Fuß, sie können sich einfach nicht viel länger konzentrieren, tun sie es doch, freuen.....

    Es gibt auch einen Unterschied zwischen Ziehen und Ziehen, wenn ich weiter gehe und am Ende der Leine - also einen winzigen Moment bevor ich selbst an der Leine ziehe, sage "weiter" dann hat mein Hund eine Chance mir zu folgen, folgt er nicht, ziehe ich schon mal, aber einfach indem ich weiter gehe - ich rucke dann nicht plötzlich und sage "komm jetzt!"

    Sundri

  • Hallo

    Genau so meinte ich das auch, sorry.
    Es wird ohne Druck geübt.
    Natürlich zupfen wir nur kurz an der Leine um die Aufmerksamkeit zu bekommen.

    Leinenruck ist der falsche Ausdruck - aber irgendwie sprachlich gebräuchlich :/ und es funktioniert super.

  • Moin,

    und dann ist es ja ein Unterschied, ob Dein Hund taub ist und das als Hilfestellung sieht oder ob ich einen Hund habe, der aus schlechter Haltung kommt und negative Erfahrungen gesammelt hat - da läge mein Interesse eher darin,Vertrauen aufzubauen, als dort weiter zu machen, wo es für den Hund aufgehört hat.... Druck auszuüben.

    Für mich ist hier nicht geklärt, ob der Mops nicht hört - oder nicht gehorcht?

    Sundri

  • Ich hab das schon so verstanden, daß der hund nicht nicht gehorcht, sondern (fast) taub ist.
    Da wäre ein vibrationshalsband (was aber was gaaanz anderes ist als ein e-halsband!!) vielleicht wirklich eine idee.
    Ich würde dir aber raten eine hundeschule/trainer zu suchen, die erfahrung mit (fast) tauben hunden haben, um deinem möpslein die vibrationshalsband-sache mit jemandem beizubringen der davon wirklich ahnung hat!
    Timing ist da extremst wichtig, u wenn du da nicht wirklich genau bist (siehe schepperdose), machst du dir ein eventuell gutes hilfsmittel kaputt.
    Abgesehen davon bekommst du dort mit sicherheit auch für diverse andere situationen/probleme (die speziell bei einem tauben hund auftreten) tips u hilfe.

  • Zitat

    Dazu kommt, dass sie immer schlechter hört. Ein einfaches Pfui oder Aus hört sie gar nicht.

    das müssten wir klären, für mich liest es sich, als wenn sie nicht gehorcht - was für mich Sinn macht, weil sie nichts kennt..... Klar, für taube Hunde kann ein Vibrationshalsband eine gute Idee sein..... aber für nicht gehorchende gäbe es erst einmal andere Wege. Ein Nein oder Pfui muss der Hund erst einmal kennen, bevor er drauf reagieren kann....

    Wenn ich mich so an meinen Diego erinnere - ehemaliger Straßenhund aus Spanien - er hat sehr lange gebraucht, bis er keine Haufen mehr fraß - er musste erst zuverlässig lernen, das es bei uns immer (IMMER) was zu fressen gab, egal was vorher war und das war schon etwas, das er nicht kannte. Es hat lange gedauert, der hat vorher einfach gefressen was kam - könnt ja nachher nichts mehr geben....

    So lang ist der Mops, wenn ich das richtig sehe, noch nicht hier - solche Dinge brauchen erst einmal Zeit. Ich hab auch immer noch nicht gelesen, wie alt er denn sein soll?

    Sundri

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