Leiden nach Kastration?!
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Hi ihr,
gestern haben wir unseren Rüden (10 Monate) kastrieren lassen. Er kommt aus einer Tierschutzorganisation und im Schutzvertrag war die Kastration Bedingung, außerdem zeigte er sehr starken Sexualtrieb u. markierte.
Der TA hat ihn gestern nochmal durchgecheckt, er war topfit, dann die OP.
Dabei ging eigentlich alles gut, aber danach hatte er sehr schlimme Alpträume, er hat eines der beiden Narkosemittel nicht vertragen und sehr stark gekrampft und gespeichelt. Wir hielten in die ganze Zeit im Arm und haben ihm gut zugeredet, bis er sich wieder entspannt hat.
Aber er wollte den ganzen Tag nichts fressen, auch abends nicht.
Heute ist die Narbe blutunterlaufen, er frisst nicht, er will nicht laufen (es scheint, als tue ihm das Laufen weh!), er geht nur schnell in den Garten zum Geschäft erledigen und kommt sofort wieder, obwohl er sonst gerne und ausdauernd spazieren geht, außerdem auch im Garten rumrennt. Klar, dass er nach der OP nicht sofort wieder rumspringt, aber ist es normal, dass er so gar nichts tun will? Er liegt den ganzen Tag nur zugedeckt in seinem Körbchen. Fressen will er auch nicht, geht nicht mal zu Tür, wenn jemand kommt, macht auch sonst keinen Mucks. Besondere Sorgen machen uns eben auch die Blutergüsse an der Narbe. Morgen früh werden wir auch direkt nochmal den TA anrufen, aber so leidend, wie der kleine Schatz mich gerade ansieht, könnte ich mich für die Kastra ohrfeigen und habe Angst, dass er nie wieder der Alte wird!
Würde mich über Erfahrungsberichte und Einschätzungen sehr freuen, danke.
LG
- Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Leiden nach Kastration?! schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Schade, dass Du Dich nicht vorher hier informiert hast.
Ich finde es fatal, einen Rüden von 10 Monaten kastrieren zu lassen.
Kein Tierschutzvertrag darf eine Kastration verlangen, weil diese - ohne Grund - gegen das Tierschutzgesetz verstösst. Das Tierschutzgesetz gilt auch für sogenannte Tierschutzvereine.
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Tja, nun ist das Kind in den Brunnen gefallen. Markieren wird er nach der Kastration übrigens weiter. Das kann man nicht durch Bällchen ab abstellen.
Und bedenke: Der Hund hat eine OP hinter sich. Wenn ich mich dran erinnere wie lange ich immer gebraucht habe um wieder auf die Beine zu kommen nach einer OP... und ich rede nicht von den großen OPs die ich hatte.
Wenn er arg komisch ist, ist der Weg zum Arzt immer der richtige. Ob er wieder der Alte wird, ist nicht abzuschätzen. Da heißt es nur abwarten.
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Der Hund hat Schmerzen, das wird wieder. Hast du keine Schmerzmittel mitbekommen. Und von der Narkose ist ihm sicher noch schlecht. Sollte es dir arg seltsam vorkommen, ab zum TA.
Ansonsten abwarten. Und nur weil der Hund jetzt kastriert ist, ändert sich nicht schlagartig sein Verhalten. Lasst ihn in Ruhe sich erholen, das pickst da unten noch ne Weile.
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