ängstlicher Junghund
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Hallo Forums-Gemeinde,
aus dem Tierschutz habe ich einen 9 Monate alten Bracco Italiano übernommen. Er ist von einem Jäger abgegeben worden, der seine "Smmlung" aufgelöst hat und wollte das seine Hunde nach Deutschland kommen, da das Schicksal von Jagdhinden in Italien ja nict das Beste ist. Er hats kapiert und aufgelöst.
Der Bracco war dann in einem Tierheim, für 3 Monate bevor ich ihn dan geholt habe.Er kannte nichts, nicht stubenrein etc.
Aber kein Problem mit ihm.
Was mir aber Sorge bereitet ist der folgende Punkt. Ich habe noch 2 andere Hunde.Gehe ich im Rudel oder mit einem weiteren Hund raus, egal in welche Situation, ob Gassi, Stadt oder ws auch immer, orientiert sich der kleine (nun 11 Monate alt) an den Hunden, mit Schwanz hoch, selbstbewusst aber vorsichtig.
Gehe ich mit ihm alleine, dann pinkelt er nichteinmal auch auf einem langen spaziergang, Schwanz etwas eingeklemmt, Hund etwas unentspannt, sicht immer Nähe und Berührung, wagt sich kaum 2 Meter von einem weg.
Ich weiss natürlich das alles seine Zeit braucht und ich gehe extra mit ihm alleine einmal am Tag um Situationen zu üben. Über gehorsam usw brauche ich mir keine Sorgen machen, der Hund ist ansonsten ein Traum.
Evtl gibt es aus dem Forum Tipps um das Selbstbewusstsein des Hundes zu stärken.
Erwähnenswert ist noch, das ist ein Frühkastrat. Fluch und Segen von FLuchkastraten.. das ist ein anderes Thema... - Vor einem Moment
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Hallo,
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Ich finde Tricks oder solchen "unnützen" Kleinkram gut, um Hunden Selbstbewusstsein zu geben. Alltagskommandos eignen sich mMn nicht so, weil Mensch eine andere Erwartungshaltung hat und das eben auch so ausstrahlt.
Bei "unwichtigen" Dingen ist nicht so ein "muss-unbedingt-klappen" dahinter, Hund lernt lernen, Frauchen lernt wie Hund lernt, die Stimmung ist entspannt und im besten Falle auch noch voll vom Stolz beider Beteiligter über das Gelingen.......
Manchmal hilft auch körperliche Geschicklichkeit - wenn Hund draussen Angst hat kann man ja so ein Wohnzimmer-Agi veranstalten oder auf einem Gassigang ausserhalb ERfolgserlebnisse beim Finden von Leberwurstbäumen verschaffen.Erfolge heben immer das Selbstbewusstsein - manchmal dauert das aber............

Auch Bachblüten können helfen, Ängste und Blockaden zu lösen. Dazu braucht es aber einen THP oder sonst jemanden, der darin wirklich Erfahrung hat. Auf gut Glück und würde ich sowas nicht machen, dazu spielen zu viele Faktoren rein die man beachten sollte.
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Zitat
Ich finde Tricks oder solchen "unnützen" Kleinkram gut, um Hunden Selbstbewusstsein zu geben. Alltagskommandos eignen sich mMn nicht so, weil Mensch eine andere Erwartungshaltung hat und das eben auch so ausstrahlt.
Bei "unwichtigen" Dingen ist nicht so ein "muss-unbedingt-klappen" dahinter, Hund lernt lernen, Frauchen lernt wie Hund lernt, die Stimmung ist entspannt und im besten Falle auch noch voll vom Stolz beider Beteiligter über das Gelingen.......
Manchmal hilft auch körperliche Geschicklichkeit - wenn Hund draussen Angst hat kann man ja so ein Wohnzimmer-Agi veranstalten oder auf einem Gassigang ausserhalb ERfolgserlebnisse beim Finden von Leberwurstbäumen verschaffen.Erfolge heben immer das Selbstbewusstsein - manchmal dauert das aber............

Auch Bachblüten können helfen, Ängste und Blockaden zu lösen. Dazu braucht es aber einen THP oder sonst jemanden, der darin wirklich Erfahrung hat. Auf gut Glück und würde ich sowas nicht machen, dazu spielen zu viele Faktoren rein die man beachten sollte.
Ich gebe Dir da Recht und konditioniere ja nicht auf Kommandos, sondern lasse ihn laufen.
Er frisst nichts draussen auch nicht aus der Hand, und mit Speilzeug ist er auch nicht zu motivieren. Wie geschrieben ist das gaaanz anders wenn seine anderen Hunde gemeinsam, oder einer von denen dabei ist.
2 Gesichter :-) -
Ich dachte auch daran, erst mal drinnen zu üben - vielleicht per Klicker. Gerne auch mit den anderen beiden Hunden. Einfach damit ihr Verhalten habt, was er beherrscht und was man mal abrufen kann - erst ohne Ablenkung, dann steigern.
Ich würde auch noch nicht so viel mit ihm alleine rausgehen, vielleicht mal kurz raus, gucken lassen und dann wieder rein.
Richtige Spaziergänge würd ich noch nicht mit ihm einzeln machen - er kann scih auch viel Sicherheit und Verhalten von den anderen Hunden abschauen..........Auch Leberwurstbäume kann man mit 3 Hunden finden
- dann kennt der Italiener das schon wenn er das mal alleine macht. Es ging nur darum, was alles das Selbstbewusstsein hebt - und genau solche Erfolgserlebnisse tun dasGeduld und langsame Steigerung der Anforderungen und Ablenkungen ist da das Zauberwort - wie immer in solchen Fällen.
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ich stimme auch zu, alles was Erfolg bringt hebt das Selbstbewusstsein - ist ja bei uns Menschen nicht anders
ich könnte mir auch vorstellen, dass er es einfach noch nicht kennt allein unterwegs zu sein - als Jagdhund ist er sicher ausschließlich im Rudel bzw. in der Meute aufgewachsen. Ohne andere Hunde unterwegs zu sein ist sicher was ganz neues und auch bedrohliches für ihn.
Also, gaaanz langsam. Vielleicht kleine Rituale bei gemeinsamen (mit den anderen Hudnen) Runden einbauen, und die dann einzeln abrufen, z.b. alle klettern immer über diesen einen Baumstamm, dann gibts ein Leckerlie. Oder, bei diesem Feldrand macht jeder sitz, dann darf gespielt werden.... Sowas halt.Viel Erfolg!
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Die Tipps mit den Aufgaben finde ich gut.
Klicker, da bin ich kein Freund, und hier sind die anderen. Und hier ist er sicher und verhält sich anders.Das Problem ist einzig und alleine, wenn er ohne zweithund unterwegs ist. Sonst alles super. Klar lässt r sich motivieren wenn die anderen dabei sind, weil die kennen keine Angst.
Ich weiss das alles seine Zeit braucht, ich gebe ihm jede Zeit der Welt.
Manchmal ist es aber so, das er selbst bei neuen Wegen einfach stehen bleibt und sich erst weigert weiter zu gehen. Ab Schluss siegt dann doch der Drang mit Herrchen zu gehen. Aber er will das erst mal aussitzen. Manchmal bin ich dann schon 50m oder mehr weiter gegangen und rufe. Dann überlegt er und kommt.
Ok, er überlegt viel. Ist ein Philosoph ;-)
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Zitat
Manchmal ist es aber so, das er selbst bei neuen Wegen einfach stehen bleibt und sich erst weigert weiter zu gehen. Ab Schluss siegt dann doch der Drang mit Herrchen zu gehen. Aber er will das erst mal aussitzen. Manchmal bin ich dann schon 50m oder mehr weiter gegangen und rufe. Dann überlegt er und kommt.
D.h. er läuft frei?
Nutze doch die Leine als Sicherheitgebendes Objekt. Würd ich so machen. -
Ob Leine oder nicht, macht keinen Unterschied, denn er läuft sowieso Fuss und sucht Kontakt.
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Ich denke, dein Hübscher kennt das Alleinesein mit Menschen draußen nicht. Von daher orientiert er sich natürlich an den beiden älteren Hunden.
Was mir bei den Junghunden geholfen hat, war ein gemeinsamer Hundeschulbesuch. Unsere waren zwar mit mir allein unterwegs, aber es waren eben auch andere Hunde dort. Mit deinem Nasenhund würde ich vielleicht Schnüffelspiele machen.
Spaziergänge gab es bei uns anfangs auch nur kurz "allein zu zweit" und erst, als die Junghunde wirklich umweltsicher waren, wurde das ausgedehnt.
Dein "Riesenschlappohr" (ich finde ihn toll
) ist ja noch nicht lange bei Dir ... ach ja, hast Du neue Bilder von ihm?
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