Jagdtrieb, wie nützlich er sein kann

  • Abend,

    so sehr man auch auf den Jagdtrieb schimpfen kann. Er ist den hunden ja nunmal auch angeboren. Man kann ihn Kontrollierbar machen, aber weg geht er nie, das weiß jeder Jagdhund und Jagdhund-Mix Halter.

    Mein Rüde hat in den letzten 2 Wochen Bewiesen das sein "kontrollierbarer" Jagdtrieb richtig toll ist.

    Ich hab beim Wohnungswechsel(Erdgeschoss ins 1.Stock, Privat und musste von heut auf morgen stattfinden) 2 Katzen vermisst. Waren einfach nicht auffindbar!
    Hab 3 Tage lang gesucht und extra alle Türen aufgelassen.
    Am 3. Tag bellt mein Rüde plötzlich im Keller, ich geh runter und finde Katze Nummer 1.
    Kurz danach machte ich aus Neugier die Tür auf(für die Hunde) wo ich Katze Nummer 2 vermutete.
    Mein Rüde steht in lauer Stellung vor nen Schrank. Also Hund einmal aus dem Zimmer und Schrank ausräumen und umkippen zum drunter gucken. Katze Nummer 2 war gefunden :).

    Katze Nummer 2 ist leider schon wieder vermisst, aber ich vertrau da wieder auf seine Nase. Hat vor kurzem im Keller an einer Wandverkleidung Interesse gehabt, obwohl die einzige Freilauf Katze im Regal lag und sich 4m entfernt von mir Kraulen lies.

    Von jetzt an machen wir es so, das jegliches längere Interesse mit Jagdmotivation genauer untersucht wird. Es ist zu 100% immer etwas da, wo er Jagdtrieb zeigt. Manchmal leider auch nur was zu Futtern, wozu auch Katzenköttel gehören -,-.
    Aber immerhin ein Anhaltspunkt :D.

  • Zitat


    Von jetzt an machen wir es so, das jegliches längere Interesse mit Jagdmotivation genauer untersucht wird. Es ist zu 100% immer etwas da, wo er Jagdtrieb zeigt. Manchmal leider auch nur was zu Futtern, wozu auch Katzenköttel gehören -,-.
    Aber immerhin ein Anhaltspunkt :D.

    Hmmmm.....also ich weiss nicht. Ich würde es wahrscheinlich eben NICHT so machen, denn in meinen Augen wäre es ja nach Deiner "Methode" so, dass der Hund entscheiden kann, was gerade gemacht wird und nicht umgekehrt.

    Ich verstehe durchaus was du meinst, aber ich sehe die Gefahr darin, dass der Hund seine Aufgabe falsch verstehen könnte und der Meinung aufsitzt, dass er für dich sorgen und aufpassen muss, weil du das allein ja nicht hinbekommst. Ich hoffe du verstehst wie ich das jetzt meine, oder?

    Wenn ich mit meinen draussen unterwegs bin, erkenne ich an deren Verhalten sehr genau, wenn sie was in der Nase haben. Damit zeigen sie mir ja bereits, dass da was ist und das langt mir auch vollkommen. Ich muss nicht noch bis in den hintersten Busch krabbeln um dann festzustellen, dass hier ein Wildschwein in seiner Deckung liegt. Klar.....für die Hunde wäre das der Himmel auf Erden, aber mal ehrlich - gehen am Wegesrand die Köpfe hoch, wuseln die Hunde hin und her, dann weiss ich auch so, dass hier was ist - mehr muss ich nicht wissen.

    Ich könnte mich und meine Hunde unnötig in Gefahr bringen, würde ich deren Spürsinn nachgeben.

    Dann geh doch lieber hin und trainiere Fährten oder mache Mantrailing. Da können die Hunde nach Herzenslust schnuppern, finden am Ende etwas und werden zudem noch überschwenglich gelobt.

    Im Haushalt den Hund mal eben losschicken, nach der Katze zu suchen - ok, das denke ich ist überschaubar und machen wir hin und wieder auch mal, wenn wir glauben, dass wir die Katze unbemerkt irgendwo eingeschlossen haben. Aber draussen würde ich das wahrscheinlich eher versuchen zu unterbinden, sonst hast du dir da ganz schnell einen Stöberer herangezogen.

  • Zitat

    Vielleicht liege ich ja absolut daneben, sehe aber keinen Zusammenhang zwischen dem Auffinden der Katzen und dem Jagdtrieb :???: . Dein Hund kennt die Katzen und hat ev deshalb so reagiert.

    Das gleiche wollte ich auch schreiben! :smile: Ich hoffe nicht, dass der Hund in Zukunft hinten den Miezen herjagt, sonst sind die beiden schnell wieder weg

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