Allergie oder doch "nur" was Anderes?
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silentic -
30. Oktober 2013 um 17:04
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Hallo ihr Lieben,
ich habe echt lange überlegt, ob ich den Thread hier eröffnen soll, weil ich langsam gar keine Lust mehr habe, über dieses Thema nachzudenken.
Es geht um unsere knapp 22 Monate alte Mischlingshündin Ilda, die seit Ende März diesen Jahres bei uns wohnt. Anfangs hatten wir sehr lange mit Giardien und Durchfällen, sowie allgemeinen Verdauungsproblemen zu tun, die bis heute nicht 100%ig weg sind.
Zu Beginn bekam sie Terra Pura Rindermahlzeit, da drin ist eben Rind, Bio-Hirse und noch einige wenige andere Bio-Sachen. Als die Giardien diagnostiziert wurden und mit den Mitteln vom Tierarzt nicht weggingen, machten wir die Pansen-Kräuterbuttermilch-Kur mit "absolutem" Kohlenhydratentzug.
Ich glaub besser als in dieser Zeit ging es ihr selten. Nun gut, die Giardien waren dann endlich weg, dennnoch hatten und haben wir immer wieder mit breiigem Kot (selten), bzw. mit ewig langem Kotabsetzen und Rumgelaufe zu kämpfen. Normal finde ich das nicht, aber bisher konnte uns kein Tierarzt helfen.Ilda bekam dann eine Augenentzündung und kratzte sich danach ständig in den Ohren. In die Rute biss sie sich auch vermehrt, aber das kann auch sehr gut daran liegen, dass sie ständig Problemen mit den Analdrüsen hat. Das wird auch durch harten Kot nicht besser.
Bei all diesen Dingen dachten wir uns nicht weiter war, bzw. akzeptierten es halt, dass wir ständig beim Tierarzt waren und ließen die Dinge so stehen.
Wegen ihrer Darmproblematik kauften wir direkt nach den Giardien das Lupovet IBDerma, wovon sei das erste Kilo auch wirklich super vertrug. Während wir das fütterte hatten wir so gut wie gar keine Probleme mit dem Kotabsatz und waren wirklich glücklich, dass wir ihr auch mal so Leckerchen geben konnten, ohne dass sie gleich wieder Probleme bekam.Nun bestellte ich einen größeren Sack des Futters und plötzlich bekam sie schreckliches Bauchglcukern, nächtliches Schmatzen, musste ständig aufstoßen und hatte einen aufgeblähten Bauch. Wir setzten das Futter nach und nach ab, bzw gaben anfangs immer weniger und gaben verschiedene Nassfutter, Orijen und eben ab und an mal Nudeln oder Ähnliches. Eigentlich kann man sagen, dass sie das zu Beginn auch super vertrug. Ich war selber ganz erstaunt, war ihre Verdauung doch oft so empfindlich.
Jedenfalls stieß sie irgendwann aber doch wieder auf und wir fuhren in die Tierklinik um mal alles grundlegend zu untersuchen. Blut- und Organwerte waren top, Kot war parasitenfrei und der Mittelmeerkrankheitentest auch negativ. Die Ärztin vermutete eine gereizte Magenschleimhaut und gab uns Medikamente dagegen. Sie meinte weiterhin, wir sollten doc eine Auschlussdiät wegen des Juckens machen.
Betroffen waren Augen, Ohren, Lefzen, Achseln und die Pfoten.
Wir fuhren dann für eine Woche in die Schweiz zu meiner Mutter, die überall nur Fliesenboden hat und ich fütterte wieder das Lupovet. Ihr ging es vom Kratzen her super! Wir gaben gegen Ende auch Kartoffelbrei und ihr gings klasse. Die Medikamente wirkten und es ging ihr wirklich besser. Nach dem Absetzen ging das Aufstoßen aber weiter und ich entschied mich definitiv gegen das Lupovet.Nun dachte ich mir nach dieser Odysee: Okay, du versuchst nun mal ein 0-8-15-Futter, was Anderse hatte sie im Tierheim nicht bekommen. Happy Dog Africa mit Strauß und Kartoffeln. Erst war alles super, Verdauung weiter top und dann.. Nach etwa einer Woche ging das Gekratze wieder los. Man muss dazu sagen, wir haben überall Teppich, mir kam also der Verdacht der Hausstaubmilbenallergie, aber anfagns hatte sie doch diese Probleme nicht?
Ich hatte die Kartoffel in Verdacht, da sie die, wenn sie größere Stücke bekam, auhc nicht verdaut bekommen hatte oder eben die tollen Zusatzstoffe in dem Futter.
Ich also mit Känguru angefangen. Erstmal nur Känguru. Ohen was dazu. KRatzen war SUPER, das erste Mal seit Ewigkeiten, aber Ilda stank wirklich unerträglich aus dem Maul. Man roch sie wirklic 2m weit. Ich dachte mir, dass das doch nicht gesund sein könne, machte aber weiter. Da sie aber immer unfassbaren Hunger hatte und man ja eigentlich mit einer Kohlenhydratquelle kombinieren soll, fütterte ich Hirse dazu. Und das Gekratze fing wieder an.
Also wieder aufgehört und Orijen probiert, was komplett getreidefrei ist. Da war auch erst alles super und nach zwei Wochen, als oich wieder einen größeren Sack gekauft hatte, ging wieder das Gekratze los. Wir fütterten übrigens das Orijen Regional Red. Also schon viele Fleischsorten..
Nun gut, bitte steinigt mich nicht für die vielen Wechsel, aber irgendwann weiß man einfach nciht mehr weiter.
Ich wollte es dann endlich richtig probieren und bin nun bei Ziege angekommen, da bei dem Lupovet ja kenerlei Gekratze da war. Anfangs auch alles gut, nach ein paar Tagen fing aber wieder das Augenjucken an. Ich musste nun wieder ein Kohlenhydrat hinzufüttern, weil sie einfachnicht satt wurde und nahm Quinoa. Damit war sie wirklcih noch nie in Berühurng gekommen.
Tja.. Seit einer Woche kratzt sie sich nun wieder. Nicht regelmäßig und auch nicht übermäßig, aber Augen und Lefzen und ab und Achseln.Ich weiß nicht mehr weiter? Was soll ich denn noch füttern? Klar, es ist ein kurzer Zeitraum, aber bei meiner Mutter waren die Symptome sofort weg. Und kamen auch nicht wieder. Genauso beim Känguru.
An der Ziege kann es aber eigentlich nicht liegen, das ist ja im Lupovet auch. Und davon mal ab müsste mein Hund ja dann gegen fast alles allergisch sein, wenns sogar schon Ziege ist oder nicht?Eventuell ist es ja doch was ganz Anderes und die Tierärzte und ichs ind einfach blind? Ich hoffe sehr, dass die "Weisheit der Vielen" uns eventuell helfen kann.
VIelen Dank fürs Lesen!
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Hört sich so an wie bei uns.
Die verschiedensten Futtersorten ausprobiert - erst besser, dann wieder schlechter - mal die Verdauung mal der Juckreiz.
Bei Caillou wurde dann eine Futtermilben- und Hausstaubmilbenallergie festgestellt. -
Danke für die Antwort.
Ja, das ist furchtbar.
Futtermilben kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, da das Lupovet ja vertragen wurde, bis auf die Magenprobleme und da denke ich, dass es einfach am kaltgepressten Futter liegt?!
Wobei die TÄ in der Tierklinik ja meinte, dass so eine Allergie sehr weitreichende Folgen haben kann und es theoretisch auch daher kommen kann, dass sie aufstößt und so.
Aber sicher wissen tut man halt nichts..Und Hausstaub hatte ich ja auch in Verdacht, weils bei meiner Mutter ja so super war, aber am Anfang hatte sie die Probleme ja nicht und auch nicht während des Kängurus.. Und der Juckreiz ist ja auch nicht konstant.
Wie sieht das denn bei euch aus?
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Ich füttere Caillou mittlerweile roh, was bei ihm zu einer erheblichen Verbesserung des Juckreizes geführt hat, aber auch die Verdauung ist wesentlich besser!
Und glaub mir - ich hatte auch zig Trofu-Sorten durch. Erst nach der Diagnose ist es mir dann auch aufgefallen - neuer Sack = geringe oder keine Belastung mit Futtermilben = Juckreiz hat nachgelassen, wenn dann der Sack (ich hatte immer 15kg Säcke) eine Weile offen war, und sich dann wohl Futtermilben eingenistet haben oder stärker vermehrt hatten, wurde es mit dem Juckreiz schlechter. Es kann aber auch mehreres sein - Futtermilben und eine Allergie gegen Zutaten. Caillou z.B. verträgt keinen Reis.Da ich selber Hausstauballergiker bin, gibt es in unserer Wohnung keine Teppichböden etc. Aber dennoch hast du Hausstaubmilben und gerade jetzt und im Winter steigt die Belastung, was ich dann auch bei Caillou und mir selber merke.
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Hallo,
was du auch noch machen könntest . . . gefriere den frisch geöffneten Sack Trockenfutter ein und nehme immer nur die Portion raus die dein Hund an einem Tag braucht. Es tötet die Futtermilben (aber der Kot ist trotzdem noch da) die bei einem frisch geöffneten Sack ev. vorhanden sind. Nimm auch nur Trofu das in einer Folie und nicht nur im Papiersack verpackt ist. Bei meiner Hündin wurde es nach dem einfrieren besser. Aber inzwischen füttere ich rohes Fleisch und gedämpftes Gemüse und wir haben fast Ruhe.
Ich drück euch die Daumen !!!
Gruß Terrier-Lady
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Lieben Dank für Eure Antworten.
Futtermilben hatte ich wie gesagt auch in Verdacht, aber sie vertrug ja auch das Lupovet und jetzt mit dem rohen Fleisch und der gekochten Hirse, bzw mit dem Quinoa hat sie ja auch Probleme :/
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Zitat
Sie meinte weiterhin, wir sollten doch eine Auschlussdiät wegen des Juckens machen.
Das halte ich für eine sehr sehr gute Idee. Eine vernünftige und konsequente Ausschlussdiät.
So, wie du es eben machst, bringt es ja gar nix. Dies und das und jenes "mal probieren".... du verlierst doch komplett den Überblick, auf was dein Hund denn nun eigentlich reagiert.
Ob es Futtermilben sind, wird sich auch während der Ausschlussdiät zeigen. Du schreibst, das Lupovet wurde ja vertragen, bis auf die Magenprobleme. Aber also wurde es doch gar nicht vertragen. Oder seh ich das falsch?
Roh würde ich bei Magenproblemen vorerst nicht füttern. Oft wird gekocht von "empfindlichen Mägen" sehr viel besser vertragen.
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Wie gesagt, ich habe ja bereits mit Kaenguru und Hirse angefangen, das ging aber gar nicht wegen des Gestanks und dann dem Jucken..
Und nun bei der Ziege war anfangs auch alles gut und dann gings bzw gehts nun wieder los. Das Fleisch kaufen wir ja roh und dann koche ich es, weil sie, wie du auch schon sagtest, das mit ihren Magen nicht vertraegt.
Ich versteh halt nicht, warum es jetzt wieder losgeht mit dem Gekratze.
Deshalb vermute ich langsam es ist was Anderes und dachte, eventuell faellt ja hier jemandem noch was ein :/ -
Ich habe Allergiker, und ich kann dir den Tipp geben unbedingt einen Blutallergietest zu machen. Die sind ziemlich zuverlässig bzw du hast dann mal eine Basis. So kann man auch Hausstaubmilbenallergie finden.
Hat man die Basis kann man eine Ausschlußdiät machen. Ich habe zuerst Hills allergenfree ultra z/d gefüttert, damit der Hund auf Null war, das 6 Wochen lang.
Meine Alte reagiert auf Flohstich, Hausstaubmilbe und beim Futter auf alles außer Hirsch, Reh und Kartoffeln. Sie bekam lange Exclusion Hirsch und Kartoffeln. Dann haben sie das Öl geändert und sie vertrug es nicht mehr.
Jetzt bekommt sie Hills low allergen.
Mein Rüde verträgt laut Allergietest kein Rind, kein Lamm, kein Reis, kein Strauss, kein Amaranth. Per Ausschlußdiät kam noch Kartoffeln, Pute, Huhn hinzu.
Ich habe ein Futter von Wolfsblut mit Süßkartoffeln gefunden, das er verträgt. Das Problem ist, dass oft Lammfett oder Geflügelfett zugesetzt wird. Das reicht für allergischen Reaktionen.
Guck, dass du einen TA findest, der sich damit auskennt. Allergiker haben übrigens oft Giardien.
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Zitat
Ich habe Allergiker, und ich kann dir den Tipp geben unbedingt einen Blutallergietest zu machen. Die sind ziemlich zuverlässig bzw du hast dann mal eine Basis. So kann man auch Hausstaubmilbenallergie finden.
Hat man die Basis kann man eine Ausschlußdiät machen.
Bluttests sind wenig aussagekräftig und rausgeschmissenes Geld. Für die Ausschlussdiät braucht man keine Basis. Da gibt es zwei Komponenten ( klassisch ist Pferdefleisch und Kartoffel) und fertig. Wenn das nicht vertragen wird, ist es einfach, innerhalb von 2 Komponenten auszutauschen.
Silentic, wie lange hat sie denn das Ziege vertragen?
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