stark juckender Hautreiz mit Pickeln und Haarausfall
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Hallo,
wir brauchen dringend Rat.
Unser knapp 2 Jahre alter Mischlings-Rüde hat seit ca. 2 Wochen einen starken und sehr juckenden Hautausschlag.Es fing eigentlich schon vor 3 Monaten an. Da begann er andauernd an seinen Pfoten zu schlecken und zu nagen. Dies wurde immer schlimmer. Dazu kam dann vermehrt Haarausfall.
Vor 2 Wochen ungefähr bekam er ein paar "Bobbeln"(Pickel) auf dem Kopf, die anfingen zu jucken, danach bekam er sie auch am Hals und etwas darunter. Diese Pickel kratze er sich auf bzw. hingen von alleine auf, bluteten und eiterten. Wir gingen zum TA bekamen Spray gegen den Juckreiz und Antibiotika und die Anweisung uns nach 14 Tagen wieder zu melden. Das ist jetzt 5 Tage her..
Er muss sich dadaurch zwar nicht mehr kratzen, jedoch wird der Ausschlag immer größer und es kommen weitere Pickel, die sich entzünden hinzu.Vielleicht hat jemand von euch schon Erfahrungen damit und kann uns mit seinem Rat unterstützen.
Viele liebe Grüße, Luis und Jessi
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Hi,
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Es kann vieles sein. Ein Pilz, eine Kontaktallergie, Futterallergien, Demodexmilben, Sarcoptes Räude, Flohstichallergie, Schilddrüsenunterfunktion.
Such dir einen TA, der sich mit sowas auskennt. Das kann man schon rausfinden, was es ist.
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Ich würde auch sage, ab zu einem anderen Tierarzt der wenigstens eine Diagnose stellt und nicht einfach nur Antibiotika verschreibt.
Das kann, wie oben schon genannt, verschiedene Ursachen habe, die aber durch einen Tierarzt normalerweise festgestellt werden können. -
Ich gehe mit Hautproblemen bei meinen Hunden immer zu einer Tierheilpraktikerin.
Probleme mit der Haut haben meistens die Ursache darin, dass der Körper versucht, zu entgiften, z. B. bei Futterunverträglichkeit, bei Impfungen usw.
Antibiotika und Cortison-Spray bringen meist nur eine Verschlimmerung.
Ich persönlich würde das absetzen.Du könntest aus der Apotheke Calendula Urtinktur und Calendula D6 Globuli besorgen.
Von der Tinktur gibt man 20 Tropfen auf einen halben Becher Wasser und tupft damit die Hautstellen zweimal täglich ab. Das nimmt schnell die Entzündung und den Juckreiz.Die Globuli gibt man 3 mal täglich 3 Globuli, ohne Futter, direkt in die Lefze.
Nach 1-3 Tagen sollte eine Besserung eintreten, dann gibt man die Globuli nur noch 2 mal täglich, dann 1 mal täglich. -
Danke für die Antworten

Wir haben jetzt herausgefunden, dass der Vater von meinem Hund eine starke Düngemittel-Allergie hat.
Kann das bei Hunde erblich sein?
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Kannst du die Pickel etwas ausfuehrlicher beschreiben?
Es koennte auch eine erblich bedingte Immunkrankheit sein!
Das hatte meine vorherige Schaeferhuendin auch und die Symptome die dein Hund zeigt, klingen sehr aehnlich.
Diese Erkrankung kann aber aber nur ueber Bluttest fest gestellt werden.
Bei meiner Huendin brach die Krankheit das 1. Mal aus, als sie 6 Jahre alt war.
Behandlung erfolgt normalerweise mit Ciclosporin (ein Immunhemmer), bei meiner Huendin konnte man es mit Prednisolon Tabletten behandeln, da sie einen eher milden Krankheitsverlauf hatte und nur 2 mal im Jahr zum Fellwechsel einen Ausbruch hatte.
Ich wuerde um so was ausschliessen zu koennen, eine Blutuntersuchung machen lassen, denn unbehandelt kann das zum Tod fuehren.
Zur Duengemittelallergie: der Zuechter meiner DSH, hatte die Huendin in Zuchtmiete (von ihr bekam sie ey
s vererbt) und die Besitzer haben immer erzaehlt, sie haette eine Grasallergie um die Huendin nicht aus der Zucht nehmen zu muessen! Haben vermutlich immer im Winter das Ciclosporin abgesetzt und im Fruehjahr gings dann wieder los. Wir habens nur erfahren, da wir in der selben TK Kunde sind und die TAe in den Unterlagen der Mutter nach geschaut hat. Bis dato hatten wir das mit der Grasallergie auch immer geglaubt.Soll jetzt aber nicht heissen, dass ich den Besitzern des Vaters unterstellen will, dass sie luegen! Kann auch ein Verwandter gehabt haben, die Krankheit ueberspringt normalerweise 2-3 Generationen, war ne Ausnahme, dass es meine Huendin direkt von der Mutter vererbt bekam.
Wie gesagt, am Besten zu nem andern TA und genau durch checken lassen.
LG Sara
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Zitat
Danke für die Antworten

Wir haben jetzt herausgefunden, dass der Vater von meinem Hund eine starke Düngemittel-Allergie hat.
Kann das bei Hunde erblich sein?
Es kann allerhöchstens die Veranlagung für eine Allergie vererbt werden, nicht die Allergie selbst.
Dann muss zu der Veranlagung noch ein auslösender Faktor hinzukommen.Eine Tierheilpraktikerin kann auf jeden Fall helfen, ob Allergie, Autoimmunerkrankung oder was auch immer.
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