Erziehung von "Staubsaugerhunden" durch Schocktherapie?
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Superfrauchen -
18. Oktober 2013 um 16:50
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Neulich im Park hat mir ein Hundehalter erzählt, sein alter Hund sei vergiftet worden. Daher hat er seinen neuen Hund mit einer "rabiaten" Methode darauf getrimmt, unterwegs nichts zu fressen: Er hat eine Frikadelle ausgehöhlt und eine kleingeschnittene Chilischote hineingeknetet. Die hat er im Gebüsch versteckt und ist mit seinem Hund dort entlanggelaufen. Nachdem der Hund durch "Pfui" sich nicht abhalten ließ, soll er nie wieder etwas von der Straße gefressen haben.
Was haltet Ihr davon? Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass das funktioniert, weil Hunde doch nicht so ein gutes Gedächtnis haben? - Vor einem Moment
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Hallo,
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In Ländern, wo viel mit Chili gekocht wird, fressen die Hunde auch Chili..selber schon erlebt.
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Ich hab das mit meiner Hündin versucht. Zuerst mit Tabasko. Hat sie nicht gejuckt. Dann mit einer wirklich extrem scharfen Sauce, die ein vielfaches schärfer ist als Tabasko. Sie hat das Würsten wieder ausgespuckt, kurz überlegt, und es dann trotzdem gefressen. Weil ja eh kein Lerneffekt da war und ich sie nicht leiden lassen wollte durfte sie danach Milch saufen und hat auch den ganzen Liter in sich reingepumpt. Mein Hund ist aber auch der extremste Hund den ich kenne was Fressen angeht. Sie kennt kein Maß. Sie hat beim Hundesitter einmal fast 15kg Trockenfutter verschlungen als diese kurze Zeit weg war. Fast 15!!!!Kg auf 35 KG Körpergewicht. Wäre es kein kaltgepresstes gewesen und wären wir nicht so schnell in die TK gefahren, hätte sie dran sterben können.
Bei nicht so extremen Hunden kann das schon helfen denke ich.
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Nie und nimmer - meine fressen die Schoten pur und stören sich net dran *gg
Dann lieber Maulkorb nehmen und antrainieren, daß der Hund den akzeptiert, wenns in der Gegend echt so gefährlich ist.
Evtl. kannst auch trainieren, daß alles, was Hundi findet, irgendwie angezeigt wird (Vorsitzen o.ä.(), und jedesmal für´s Funden ein supertolles Leckerli geben, damit er motiviert ist, egal wie lecker, das liegenzulassen. Könnte aber passieren, daß er Dir dann irgendwann jeden Dreck am Boden anzeigt, weil´s dafür super Leckerli gibt... *gg
Im Übrigen haben Hunde ein sehr gutes Gedächtnis: wenn die in einen Schafzaun (Strom) geraten, da rennen die kein zweites Mal rein, glaub mir.....
Außerdem lernt der Hund mit der Methode höchstens, daß diese eine Frikadelle eklig war, wird aber nicht die nächste oder den präparierten Hasenkadaver auch wieder liegenlassen. Das müßte man schon ständig mit allen möglichen Situationen drumherum üben.
Beim nächsten Hund werde ich das von Welpenbeinen an üben - an der Leine, Leckerli vorher auf dem Weg verlieren (ohne daß Hund es sieht), und den Hund dann nicht hinlassen. Ganz konsequent, darf der Hund halt keine Möglichkeit kriegen, zum Erfolg zu kommen...... Gar net so einfach......
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Das Ex-Frauchen von meinem ersten Hund hat das versucht. Der arme Kerl wurde schon mal zu füttern vergessen, und dann haben sie sich gewundert, dass er klaute wie ein Rabe. Dann hat sie chinesisches Essen superscharf präpariert und es ihm mit einem schadenfrohen Grinsen hingestellt. Hund hat es trotzdem gefressen.
Bei mir hat er sofort aufgehört, zu klauen, denn da gab's regelmäßig Futter und er hatte es einfach nicht mehr nötig.
Ob es bei echten Staubsaugern funktioniert? Keine Ahnung, mein Benny war kein Extrem, aber es hat nicht geklappt. Bei den Leuten hat er hinterher immer noch geklaut. -
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