Ist das Mobbing?
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Wie kommst du auf Mobbing? Da ist ne eingespielte Gruppe, fast schon ein Rudel und dann kommt ein Jungspund dazu. Dazu wird die Hündin läufig. Die Jungs sagen klipp und klar, das ist mein Mädel und du hast da nichts verloren.
Und das ist normal. Wieso müssen sich immer alle Hunde mögen und spielen? Das ist der menschliche Wunsch, aber nicht unbedingt normal.
Unterschreibe ichMögen wir Menschen alle Menschen auf der Welt ?

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Aber dann hat er einfach nicht von ihm abgelassen, ist hinterher gerannt, sobald er aufgestanden und geflüchtet ist und hat ihn wieder hingelegt. Ich weiß nicht, vielleicht lautet die Regel in der Hundewelt " bleib liegen und steh erst auf, wenn dein Bezwinger es erlaubt"

Genauso würde auch mein Apollo handeln... denn der andere hat sich schlicht und ergreifend nicht unterworfen. Hat Apollo einen anderen Rüden unter sich (kam bislang nur bei pubertierenden Möchtegern-Machos vor, die auch die xte Warnung von Apollo ignoriert haben), bleibt Apollo solange fixierend (steife Körperhaltung, den Blick drohend auf dem anderen Hund) über dem anderen stehen, bis dieser sich richtig unterworfen hat.
Zappelt der andere, versucht aufzustehen oder gar zu flüchten, lässt Apollo das nicht zu. Demnach ja, der andere hat liegen zu bleiben, bis Apollo sich abwendet. Und er wendet sich immer ab, sobald der andere sich sauber unterworfen hat.
Ich lasse solche Dinge laufen, wenn es dazu kommt... weil Apollo nicht mobbt, sondern den unverschämten Jüngling in seine Schranken weist.
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Hallo
habe dazu eine ganz andere Frage. Was sagen die Besitzer des "armen" unterworfenen Hund dazu?!
Wir haben/hatten hier das Problem, wenn wir auf unerzogene Hunde trafen und meine Hündin diesen unterwerfen wollte ich Stress mit dem Besitzer des anderen Hundes hatte. Erst wurde der Hund dazu aufgefordert aufzustehen, was meine logischerweise nicht erlaubte und ich wurde DANN beschimpft, ich solle meinen "aggressiven" Hund wegnehmen..... Inzwischen ist es so, das ich fast schon solchen Situationen "flüchte" um den Diskussionen aus dem Weg zugehen..... Was würdet ihr tun, einfach auf Durchzug stellen?!Grüße
DasHerchen -
Nein, die Ohren auf Durchzug zu stellen, bringt auch nichts.
Ich versuche auch, solchen Situationen aus dem Weg zu gehen... einfach weil ich auch nicht unbedingt möchte, dass mein Hund jeden dahergelaufenen anderen Hund erzieht. Das dürfen die Besitzer gern selbst machen.

Wenn ich hier mit anderen HH und deren Ansichten Probleme habe, sind es meist Menschen, die nicht wirklich viel Ahnung haben von der Kommunikation, die unter den Hunden stattfindet. Apollo wurde schon als aggressiv bezeichnet, weil er einen aufdringlichen Welpen angeknurrt hatte (ist rein gar nichts sonst passiert, er hat nur gemotzt). Solche Begegnungen vermeide ich wenn möglich.
Wenn Apollo "erzieherisch" tätig wurde, war das mit den Besitzern vorher abgesprochen, die kennen meinen Hund auch, bzw. ein Hundetrainer war dabei. Somit gab es da nie Probleme bislang bzw. es war sogar erwünscht, dass Apollo den anderen mal in seine Schranken weist. Auch Apollo hat es als Jungspund damals von einem zehn Jahre alten Dobermann-Mix lernen müssen... der fand es nicht lustig, dass Apollo ständig rammeln wollte und egal, wie oft ich meinen Hund weggeholt und aus dem Verkehr gezogen habe, im nächsten Moment hing er wieder drauf. Da ich wusste, dass Aaron (der Dobi-Mix) das sauber regeln wird, hab ich ihn das machen lassen. Seither hat Apollo die Warnungen anderer Hunde auch ernst genommen.
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Ich hätte den Thread ja nicht eröffnet, wenn ich mir ganz sicher wäre, dass er nur mobbt oder alles okay ist. Ich glaube, es bewegt sich irgendwo dazwischen. Anfangs habe ich dem Halter gesagt: " Keine Sorge, hier passiert nichts schlimmes, er wird ihm nicht weh tun...". Aber dann hat er einfach nicht von ihm abgelassen, ist hinterher gerannt, sobald er aufgestanden und geflüchtet ist und hat ihn wieder hingelegt. Ich weiß nicht, vielleicht lautet die Regel in der Hundewelt " bleib liegen und steh erst auf, wenn dein Bezwinger es erlaubt"
Aber in meinen Augen hat er es einfach genossen, den eingeschüchterten Rüden seine Überlegenheit spüren zu lassen.Nein, die Hündin ignoriert den Rüden ebenfalls. Sie beschäftigt sich ausschließlich mit meinem Hund. Die kennen sich seitdem beide drei Monate alt sind und spielen gern miteinander.
Allerdings, momentan macht sie einen auf Dame, das hat Gimli auch frustriert, nehme ich an. Heute gab es kein Toben.Ich kenne solche Situationen. Der Untere wird erst losgelassen, wenn er nichts mehr funkt und nicht mehr zappelt. Und genau das muss er lernen, wie man sich demütig richtig verhält. Es ist überlebensnotwendig. Nur uns Menschen ist irre unwohl dabei.
Aber, und das ist auch wichtig, muss man aufpassen, dass es nicht komplett eskaliert. Zu früh einzugreifen ist aber auch gefährlich, weil evtl der Falsche bestärkt wird.
Das alles aber funktioniert nur unter gut sozialisierten Hunden. Ist aber extrem wichtig. Wir dürfen das nicht zu menschlich sehen.
Oft halten die HFs das alles aber nicht aus.
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Hallo
habe dazu eine ganz andere Frage. Was sagen die Besitzer des "armen" unterworfenen Hund dazu?!
Wir haben/hatten hier das Problem, wenn wir auf unerzogene Hunde trafen und meine Hündin diesen unterwerfen wollte ich Stress mit dem Besitzer des anderen Hundes hatte. Erst wurde der Hund dazu aufgefordert aufzustehen, was meine logischerweise nicht erlaubte und ich wurde DANN beschimpft, ich solle meinen "aggressiven" Hund wegnehmen..... Inzwischen ist es so, das ich fast schon solchen Situationen "flüchte" um den Diskussionen aus dem Weg zugehen..... Was würdet ihr tun, einfach auf Durchzug stellen?!Grüße
DasHerchenEs ist extrem schwierig und auch ich habe dann immer die bösen Hunde. Ich versuche auch all dem aus dem Weg zu gehen, was mir nicht immer gelingt. Das schlimmste ist, wenn ich mit zwei angeleinten Hunden da stehe und plötzlich kommen welche frei. Da reicht nur einer, der will dann natürlich nur spielen. Tja und wird in die Schranken gewiesen. Was HF dann icht ab kann.
Ich muss mir oft auf die Zunge beißen, um nichts zu sagen, bei all den Tutnixe.
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Morgen früh werde ich mal die beiden anderen Hundehalter dazu ermuntern, ebenfalls gegen seine Übergriffe/ Anspringereien vorzugehen. (Ich bin immer fassungslos, wie mädchenhaft Leute auf solche Frechheiten reagieren. Huch, ups, haha. Also, Hundehalter müssten es ja nun mal gelernt haben.) Aber letztlich bin ich natürlich verantwortlich.Das halte ich für ein zweischneidiges Schwert.
Wenn ein genauer Plan dahinter ist und gezielt mit einem Hund geübt wird..okay, aber du kannst dich nicht darauf verlassen, dass andere Menschen deinen Hund in dienem Sinne erziehen.
Die Verantwortung liegt klar bei dir.
Wenn die Hündin jetzt läufig wird und deiner auch in dem Alter ist ? Um ein Jahr? Dann ist sein Verhalten recht normal, pubertäres Gehabe mit Mobbingtendenzen. Mit Tendenz: steigend.
Um dieses Alter herum heisst es, besonders konsequent und behutsam zu agieren und dem Hund einen festen Rahmen zu bieten.
Schleppleine!
Ich nutze hier eine 3 m l Lederleine, die am Hund bleibt und ich so jedes unerwünschtes Verhalten ohne Geschrei und hinterhergerenne beenden kann. Auch Anspringen kann/konnte ich so verhindern. -
Also ich finde es krass was ihr eure Hunde alles machen lasst. In anderen Threads wurde man schon zerfleischt wenn man seine Hunde sich anknurren lässt oder oder...
Es ist mir ehrlich gesagt schnurz piep egal was ein Jungspund kommuniziert. Meine Hunde dürfen sie von sich fern halten, ggf. auch mal massiver werden. Aber sorry, doch nicht in einer Gruppe einen anderen Hund jagen und in dann schön 'maßregeln'. Das gibt es bei mir schlicht und einfach nicht. Sie brauchen sich nicht ärgern lassen, aber über Provokation eines Junghund müssen sie auch mal drüber wegschauen können (wenn die hier überhaupt stattgefunden hat).
Meine Hunde müssen auch nicht alle mögen, benehmen kann man sich aber trotzdem. Ja, es wäre eine Möglichkeit die Beagledame zu fragen, ob sie wo anders lang läuft, aber 'nur' weil sie es einmal unbedingt für nötig erachtet wird ihn zu Mobben? Apachi mag z.B. keine Welpen und trotzdem hat er welche zu akzeptieren die bei uns Zuhause vorbeikommen. Er kann sich seinen Raum schaffen, aber ob sie da sind oder nicht entscheide ich. Meiner Meinung nach müssen Hunde auch eine gewisse Toleranz lernen- und ja das funktioniert ohne den Hund bei seiner Kommunikation einzuschränken.
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Wig gesagt, eine Schleppleine ist in diesem Terrain nicht anwendbar, wäre auch zu gefährlich. Spiel mit anderen Hunden und Schleppleine halte ich eigentlich für meist unvereinbar, ich reagiere auch empfindlich, wenn andere Hunde mit Schleppleine mit meinem Hund spielen wollen.
Und die Ermunterung der anderen HH galt ja nur insoweit, als dass sie seine Anspringereien abblocken sollen.Der Halter des "Beagle" reagierte ängtlich, verstört, aber hat sich zurück gehalten. Wir kennen uns schon länger, er vertraut mir da.
Ehrlich gesagt, ich habe als erstes gedacht: Mein Gott, warum bleibt er nicht einfach mal still liegen, damit das ein Ende hat
Wahrscheinlich war das wirklich der Kasus Knaxus.Und noch etwas ist mir eingefallen: Könnte es hier ein generellen Kommunikationsproblem geben? Der Kleine ist erst vor wenigen Monaten aus Griechenland gekommen. Vielleicht gibt es auch in der Hundesprache regionale Sprachnuancen?
Heute haben wir die Gassirunde ausfallen lassen müssen, morgen werden wir Hundehalter die Sache noch einmal durchsprechen. Momentan tendiere ich auch eher zu " machen lassen" und ihn dabei im Auge zu behalten. Da oben rennt ab und zu um die gleiche Zeit ein großer schwarzer Schäferhund herum, dem sich absolut alle ergeben. Der faxt aber nicht lange herum, sondern wird schnell mal etwas grober. Insofern wäre es vielleicht gut, wenn der kleine Grieche das "saubere" Untergeben lernt.
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Heute haben wir die Gassirunde ausfallen lassen müssen, morgen werden wir Hundehalter die Sache noch einmal durchsprechen. Momentan tendiere ich auch eher zu " machen lassen" und ihn dabei im Auge zu behalten. Da oben rennt ab und zu um die gleiche Zeit ein großer schwarzer Schäferhund herum, dem sich absolut alle ergeben. Der faxt aber nicht lange herum, sondern wird schnell mal etwas grober. Insofern wäre es vielleicht gut, wenn der kleine Grieche das "saubere" Untergeben lernt.Ich halte deinen Gedankengang für falsch. Du muss DEINEN Hund erziehen! Und nicht dein Hund einen anderen!
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