• Hallo ihr Lieben, ich brauche da mal ein wenig Hilfe.

    Also, ich wohne alleine mit meinem Hund Lucy. Einem kleinen Mischling aus Biewer Yorki und Malterser. Lucy ist 3,5 Jahre alt und absolut lieb. Sie war noch nie wirklich aggressiv zu anderen Tieren. Wenn die ein Hund nervt, geht sie dem Hund aus dem weg. Auch allen anderen Tieren gegenüber ist Lucy sehr aufgeschlossen. Was sie nicht mag sind Hunde die ihr zu wild sind.

    Bisher war Lucy Einzelhund und genießt es am liebsten den ganzen Tag bei mir auf dem Schoss zu liegen. Wenn andere Hunde zu Besuch ist, klettert sie sofort auf meinen Schoss um zu zeigen, dass ich ihr Frauchen bin und sie nicht teilen mag. Daher habe ich auch nie in Betracht gezogen einen zweiten Hund dazu zu kaufen.

    Nun habe ich mich jedoch sehr in einen kleinen Kater verliebt und überlege ob Lucy diesen akzeptieren würde, bzw wie ich es schaffe das Lucy ihn nicht als Konkurrent sieht.

    Was denkt ihr? Habe ich eine Chance das die beiden sich verstehen?

  • Wie alt ist der Kater. :???:
    Soll er nur Wohnungskatze sein, oder darf er später Freigang haben. :???:

    Generell, und wenn man ein paar Dinge beachtet,
    klappt das mit der Vergesellschaftung von Hund und Katze.
    z.b. Rückzugsorte für die Katze, den Hund davon abhalten sie zu jagen, Katzenklo so aufstellen das der Hund nicht dran kommt.

  • Wir hatten uns damals zu unserer Engl. Bulldogge eine Katze dazu geholt. Der Hund war damals bereits 4 Jahre alt und kannte Katzen überhaupt nicht, war aber gegenüber allen anderen Tieren immer sehr freundlich. Die Katze kannte ebenfalls keine Hunde.

    Wir haben beide miteinander vertraut gemacht, indem wir ca. 2 Wochen lang die Tiere über den Tag verteilt immer nur kurz miteinander zusammen brachten. Dabei habe ich die Katze immer auf den Kratzbaum getan, damit der Hund nicht direkt rankommt und den Hund mit Leine ins Wohnzimmer gebracht.

    Ich hab dann immer mit dem Hund gespielt und ihn gestreichelt, damit die Katze sieht, dass er ganz nett ist. :D
    Mit der Zeit habe ich dann den Abstand zwischen Hund an der Leine und Katze auf dem Kratzbaum verringert, die Katze auf dem Kratzbaum gestreichelt und den Hund unten auf dem Fußboden.

    Es dauerte ca. 2 Wochen bis die beiden aufeinander eingespielt waren und dann immer zusammen im Körbchen lagen und sich gegenseitig geputzt haben - sie waren echt ein Herz und eine Seele.

  • Zitat

    auch wenn Dein Hund den Kater mag, ersetzt er ihm keine kätzische Gesellschaft. Tu dem Kitten einen Gefallen und schaffe gleich zwei Kätzchen an.

    Sehe ich genauso, man sollte kein Kitten alleine halten.
    Katzen spielen anders, und das kann ganz schön anstrengend für dich und deinen Hund werden, wenn kein Artgenosse da ist.

  • Ich hab Hund und Katzen, Katzen waren zuerst da, alle waren im zeitpunkt der Vergesellschaftung noch jung. Katzen sind Freigänger und 90 m2 unseres Hauses sind aus baulichen Gründen für den Hund unzugänglich.

    - Katze 1 mag den Hund nicht, hat aber gelernt, nicht mehr vor ihm wegzurennen weil das doof kommt. Es kommt vor, gelegentlich, dass sie aus Protest in sein Körbchen pieselt wenn er nicht da ist. Mal mehr, mal gar nicht.

    - Kater 2 begrüßt den Hund morgens, hat allen Lebewesen gegenüber ein "gesundes Selbstbewußtsein", hat gelernt, mit dem Hund umzugehen und ihn einzuschätzen.

    - Hund begrüßt die Katzen immer sehr aufgeregt begeistert, ist ihnen sicherlich freundlich gesonnen und hätte gern mehr Kontakt, was aber nicht erwidert wird. :hust:

    Fazit: Hund hätte vielleicht gerne entgegenkommendere Spielpartner, Katzen könnten auch gut ohne den Hund leben. ;)

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