Ersthund vertraegt sich mit dem Zweithund nicht :(
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Hallo!
Wie im Vorstellthread schon berichtet haben meine Eltern und ich seit 8 Jahren unsere Yorkshire Terrier Huendin Babsi bei uns :) Leider sind wir 3 uns in Erziehungssachen nicht einig, daher ist Babsi etwas verwoehnt worden von meiner Mutter.Sprich sie darf fast alles.
Es gab schon hunderte Gespraeche dass es so nicht weitergehen kann aber es hat bisher nie etwas gebracht. Jetzt ist das natuerlich bei einem kleinen Hund nicht sooo tragisch wie bei einem groesseren Hund.Sam unser Boxer den wir vor 2 Wochen aus der spanischen Toetungsstation gerettet haben darf dagegen nicht so verhaetschelt werden! Er ist auch ein ganz lieber bei dem man gar nicht merkt, dass er aus Spanien kommt! Er vertraegt sich mit allem. Kindern, Hunden, Katzen, sogar mit meinen Kaninchen!
Leider ist das bei Babsi nicht der Fall. Seitdem wir Sam zu uns geholt haben gibt es nur noch Geschrei und Gejaule bei uns zuhause. Babsi vertraegt sich generell nur mit auserwaehlten Hunden ( normalerweise grosse Rueden,deshalb haben wir auch einen ausgewaehlt) aber Sam gehoert nicht dazu! Immer wenn er in ihre Naehe kommt zeigt sie die Zaehne und greift ihn direkt an. Es sieht immer so aus als wolle sie beissen aber sie tut es nie. Sam erschreckt sich immer, zieht sich kurz zurueck und jault dann vor sich hin. Manchmal bellt er Babsi dann auch an
Ich weiss nie wie man in solch einer Situation reagieren soll. Ob ich Babsi oder Sam bestrafen muss, oder einfach ignorieren soll... Oder ob ich vielleicht Babsi als Ersthund mehr beachten muss?! Man hoert ueberall was anderes 
Vielleicht koennt ihr mir ja einen Tipp geben!
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Hallo,
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War das bei den Probe-Gassigängen denn auch so? Oder habt ihr den Boxer einfach geholt ohne dass sich die beiden vorher kennen lernen konnten?
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Wir hatten mit der Pflegestelle vereinbart, dass wir uns einmal treffen zum Gassigehen, wenn es da schon nicht klappt wollten wir es lieber ganz sein lassen ( Die Pflegestelle war 3 1/2 Stunden von uns weg). Aber als wir unterwegs waren rief sie an und sagte, dass wir doch zu ihr kommen muessen da sie die anderen Hunde nicht alleine lassen kann. Und als wir dann da waren kamen 7 Welpen auf Babsi zu wovon sie ueberhaupt nicht begeistert war. Bei Sam gab es da noch gar keine Probleme. Der kam ganz ruhig zu ihr und Babsi war zwar etwas aengstlich aber ich denke dass war sie weil so viele Hunde auf einmal an ihr schnuppern wollten. Und auch auf dem Heimweg war alles super. Sie haben sich zwar nicht super gut verstanden aber es gab auch keine Anzeichen darauf,dass sie sich nicht verstehen wuerden.

Beim Gassi gehen ist auch alles okay. Sie sind zwar nicht die besten Freunde aber Zaehne zeigen tut Babsi draussen auch nicht. Sie geht Sam dann nur aus dem Weg. Vielleicht hat es ja etwas damit zu tun dass es ihr Revier ist?
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Die Kleine ist not amused, dass da plötzlich ein weiterer Vierbeiner in Ihrem Revier, in Ihrem Rudel ist. Sie kennt es nicht, stand wahrscheinlich 8 Jahre im Mittelpunkt ohne Konkurrenz. Hunde freuen sich für gewöhnlich nicht über Familienzuwachs. Ich finde es völlig normal, dass es da zu Anfang das ein oder andere Problem gibt. Das kann auch noch eine Weile dauern. Deine Babsi fordert eine Individualdistanz, dies ist ihr gutes Recht und unbedingt zu wahren.
Bleibt ruhig und souverän! Beobachtet genau das Verhalten. Wenn Du das Gefühl hast, es wird zu viel, dann greife neutral ein. Schlage Dich nicht auf die Seite einer der Hunde. Trenne sie und weise jedem ruhig aber bestimmt seinen Platz zu.
Wichtig wäre natürlich, dass die gesamte Familie an einem Strang zieht was die Hundeerziehung betrifft. Im Zweifel zieht einen kompetenten Hundetrainer hinzu.
Viel Spaß mit der neuen Fellnase!

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Super danke fuer den Tipp
Dann werden wir das ab jetzt so machen!Gerade gab es fuer uns auch schon einen riesen Erfolg : Die beiden haben das erste mal ruhig nebeneinander gelegen und geschlafen :tgrin: das gab es bisher auch noch nicht :)
Ja also die Mama darf gar nix fuettern schon gar nicht am Tisch und auch sonst haelt sie sich bei Sam im Grossen und Ganzen raus.
Was haltet ihr eigentlich davon wenn die Hunde aufs Sofa duerfen? Wir haben die Babsi zwar schon einige Jahre aber so richtig ueber die Hundeerziehung habe ich mich nicht informiert bzw. gibt es ja verschiedene Methoden und bei der einen ist es erlaubt, bei der anderen ueberhaupt nicht :/
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Wir haben auch gerade den Schritt zum Zweithund gewagt, ohne dass die beiden sich vorher je gesehen haben. Aber da unser alter Rüde der sozialste und verträglichste Hund ist, den ich kenne, gab es keine Bedenken. Es gab bisher in den drei Wochen auch keinen nennenswerten Streit. Klar, er maßregelt die kleine (4,5 Monate alt), wenns ihm zu bunt wird, aber das ist sein gutes Recht und sie akzeptiert es. Hinterher schlafen sie auch wieder nebeneinander oder kauen am selben Spielzeug.
Wir handhaben es so, dass wir unserem Rüden einen gewissen ''Stellenwert'' geben, indem er zuerst durch die Tür geht, zuerst das Leckerli bekommt, zuerst begrüßt wird. Das scheint er auch '' zu würdigen'' und fordert das auch ein. Die Kleine stört das überhaupt nicht und so sind beide gut bedient.
Wir bereuen es auch keinesfalls, da es wirklich eine Bereicherung für alle ist. Zum Thema sofa: ja, unsere Hunde dürfen aufs Sofa und ins Bett und haben auch ein eigenes Zimmer mit Bett und Körbchen und Spielzeug etc. Nur in die Küche düfen sie nicht, das ist zu eng und mit Lebensmitteln auch nicht gerade hygienisch.
Ich bin der Ansicht, dass ein Hund ein Familienmitglied ist und auch so behandelt wird. Und was gibts schöneres, als abends auf dem Sofa zu kuscheln oder morgens mit nem dicken Hundekuss geweckt zu werden?
Bisher gab das mit der Erziehung auch keinerlei Probleme, von daher würde ich es immer wieder so handhaben. -
Hui da hat eine Prinzessin wohl Angst um ihren Thron!
Ich würde ihr schon sagen dass ihr Verhalten nicht ok ist und sie den Großen nicht ohne Grund anzukeifen hat. allerdings würde ich ihr einfach ein paar exclusive Prinzessinenrechte zugestehen, die der Große nicht hat, ist einfach gut fürs Ego.
Ich habe es mit Resi damals auch so gehalten. Wenn was war durfte sie durchaus den Großen zusammenfalten, hat er allerdings nichts getan, hat sie von mir dafür deutliche Ansagen bekommen. Das hat sich dann auch recht schnell gegeben, da sie ja ansonsten vor den Augen Andiamos auch verwöhnt wurde.
Man muss seine Prinzessinnen einfach schon etwas hofieren aber Grenzen tun ihnen auch ganz gut.
Provoziert der Große allerdings Angriffe sollte auch er merken, dass es so nicht geht.
Versuch sie im Auge zu behalten und wenn du merkst da könnte gleich was losgehen musst du vorher als Manager eingreifen und die Spannung rausnehmen. Wie das geht kann ganz unterschiedlich sein. Mal reicht ein Ansprechen, mal ein komm mal rüber oder man verändert die eigene Position zwischen den Hunden.Überleg mal was du machen würdest wenn das Prinzesschen ein schäferhund wäre und ob du ihr da nicht auch mal die Leviten lesen würdest

Klar dürfen meine Hunde aufs Bett oder Sofa, ohne würde ich nach unten zu ihnen krabbeln, das ist mir aber zu hart. Eine Bedingung gibt es , sie müssen wenn iches will ohne zu Murren auch runtergehen, solange das klappt ist alles in Butter.
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es wäre interessant zu wissen in welcher situation babsi den boxer anknurrt..sitzt sie dann neben einem oder auf einem von euch?
natürlich brauch sie zeit, du solltest niemand der beiden bestrafen. lediglich musst du babsi zurechtweisen. wenn babsi wieder anfängt zu knurren nimm den boxer und drehe sein hinterteil zu babsi das sie ihn riechen kann,das ist GANZ WICHTIG! probier das,wenn hunde sich direkt anschauen kommen sie in den angriff modus.
erzähl mal wie die situationen bei euch aussehen.
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