Bewegungsstörung
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Hallo Leute, ich bin erst neu hier und hoffe , dass ihr mir helfen könnt. Denn ich weiß nicht mehr weiter.
Meine Angst wächst ins unermässliche meinen Hund zu verlieren.
Mein Hund heißt Lassy und sie ist schon 15 Jahre alt. Ich weis ich muss mit den Gedanken spielen, sie irgendwann gehen zu lassen, aber egoistisch sein möchte ich nicht. Ich weis nur das mein Hund eine Kämpferin ist. Ich Hänge sehr an ihr, denn ich bin mit ihr groß geworden. Ich bin jetzt 22, dann wisst ihr ja, wie lange ich sie habe und sie ist eben mein Hund. Meine Eltern hatten noch einen zweiten Hund, der musst jedoch eingeschläfert werden, wegen lumpfknotenkrebs. Er wurde nur 3Jahre alt, da wurde ich schon mit Einschläferung konfrontiert, aber das mit mein Hund ist ja noch was anders.Ich weis mir echt nicht mehr zu helfen, vielleicht kann ich so besser damit umgehen.
Meine Hündin ist heute morgen ganz normal ihre Runde gegangen, jedoch als mein Freund mit ihr zurück ging, lief sie schief und ist ständig umgefallen. Sie steht direkt wieder auf, läuft etwas und fällt wieder um. Er kam nachhause und erzählte mir das. Ich sagte ihn, Denk dran, sie ist alt und hat auch Atrhose in den Gelenken. Er fuhr zur Arbeit, da ich Studentin bin und zur Zeit noch Semesterferien sind, kann ich mich um Sie kümmern.Zuhause, lief sie wieder normal. War am Wedeln, nahm ihre Leckerli und ihr Essen an, sie war wirklich ganz normal. Nur das sie eben zwischendurch einfach umfällt. Vor zwei Tagen habe ich mit ihr gespielt, kann das schon zu viel gewesen sein, dass das jetzt passiert. Was mir nur stark auffällt, ist das sie nicht von meine Seite weicht und immer guckt, wo ich hingehe. Als mein Freund und ich dann wieder eine kleine Runde gingen, wir haben Treppen vermieden. Lief sie wieder fast normal. Sie schwankte ein bisschen. Aber nahm an ihrer Umgebung ganz normal Teil.
Hier Zuhause kippt sie einfach um. Aber als ob nichts wäre stand sie wieder auf. Da ich nicht viel Geld besitze und meine Tiere diesen Monat knapp 250€ gefressen haben ( Aufgrund eines Bisses, dann hatte Lassy Riesen Blutlachen gekotzt ( notierarzt) und mein Hauptproblem Flöhe, die ich schon seit August bekämpfe, und jetzt das)
Ich habe heute beim Tierarzt angerufen, doch die behandeln nicht, weil ich kein Geld mehr habe. Das tut weh. Ich bin kreditwürdig, bzw auch Ratenzahlung, habe bisher immer alles gezählt, jedoch gehen sie darauf nicht ein.
Er sagte ich solle vorbei kommen , aber das nötige Geld fehlt mir. Er meinte es könnte auch nur ein starker Artrose Schub sein, aber man weis es ja nie. Ich habe das so stark noch nie erlebt. Ich weis das sie Schmerzen hat, denn sie leckt ihre Pfoten ab, bzw über die Knochen.Wisst ihr, ich möchte nicht egoistisch sein. Ich möchte im Sinne des Hundes handeln. Nur ich verstehe nicht, warum ist sie dann noch so normal drauf und möchte alles, spielen, laufen..
Wisst ihr als sie die Blutlachen gekotzt hat, da war ich ja schon so fertig mit der Welt, weil ich dachte ich verliere sie. Ich habe immer betont beim Tierarzt, dass ich sie nicht quälen möchte. Er meinte noch ist die zeit nicht gekommen. Ihr geht es gut. Das war letzte Woche, in drei Tagen ging es wieder Berg auf. Da ist meinen ganzes Rest Geld reingeflossen. Ich weis noch nicht mal wie ich den Monat überstehen soll, aber meine Tiere gehen mir absolut vor.
Habt ihr eine Idee was ich machen kann, geht es weg so wie es gekommen ist? Hat jemand damit schon was zu tun gehabt? Ist es besser sie zu erlösen ? Ich weis, ihr seit kein Tierarzt, aber ich bin einfach so verzweifelt. Ich kann nicht schlafen. Ich habe mich hier angemeldet um mir alles von der Seele zu reden und kann meine Tränen nicht unterdrücken.
Ich würde gern erneut zum Tierarzt, aber er behandelt mich nicht. Obwohl ich diesen Monat fast jede Woche da war und alles sofort bezahlt habe. Nur irgendwann ist eben alles ausgeschöpft.
Auf eine Art möchte ich meinen Hund nicht verlieren , auf der anderen Art hätte sie es nicht verdient zu Leiden. Leidet sie ? Meine Mutter meint ich solle abwarten, es wäre nur ein Atrhose Schub, jedoch habe ich Angst das es nicht so ist... Sie hat auch einen Hund, selbst meine Eltern können mich wegen des Geldes nicht unterstützten. Wenn haben sie es diesen Monat schon getan aufgrund der hohen kosten.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Denn ich weis mir nicht zu helfen. Lassy darf seit heute nicht mehr von der Couch springen, oder drauf springen, selbst dass will sie noch. Es versteht nicht warum ich sie trage, oder das sie keine Treppen gehen soll. Ich dachte das wäre wenigstens schonender für die Knochen. Ich habe hier leider nur laminat, wie gesagt draußen hat sie bessern halt, da schwankt sie nur leicht. Sie kippt vielleicht einmal um. Auf der Couch, wenn sie liegt und aufsteht und sich drehen möchte, kippt sie auch um, ich denke das liegt an den halt, weil sie in der Couch versinkt. Auf dem laminat rutscht sie weg, und den Flor Teppich, da kann sie fast genauso drauf gehen wie draußen.
Ich denke, ich habe euch geschildert, was gerade bei mir passiert. Ich versuche nochmal etwas zu schlafen. Ich werde morgen den Tierarzt nochmals anrufen und ihn anflehen, denn mehr steht immoment nicht in meiner macht und das ist immoment ganz schlimm für mich.
Ich wünsche euch noch eine angenehme Nacht und ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Liebe Grüße
Eure Larissa - Vor einem Moment
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Hi,
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Was mir noch einfällt, sie kann sie nicht schütteln, sobald sie sich schüttelt fällt sie direkt um, oder kann sich noch halten.
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Hallo Larissa!
Das einzige was mir spontan einfällt, du könntest ihr zu Hause erst mal Babysöckchen anziehen, dann hat sie auf dem Laminat besseren Halt.

Hast du das Gefühl das sie Schmerzen hat?
Bei Arthrose kann es schon sein, dass sie umkippt, gerade in ihrem Alter fehlt ihr whs. die Kraft.Was mir noch einfällt, vielleicht hat sie eine Durchblutungsstörung im Gehirn. Dann müsstest du zum TA und der könnte ihr dann Karsivan geben.
Ich drück dir ganz doll die Daumen, das der TA noch seine Meinung ändert und die kleine Maus behandelt.
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Man kann hier nur mutmaßen, was es ist und das bringt weder Dir noch dem Hund etwas.
Keiner hier im Forum wird sagen: "wird schon nicht so schlimm sein, warte einfach ab." Es sollte medizinisch abgeklärt werden, was es ist.
Das einzig sinnvolle ist, dass du mit dem Tierarzt nochmals sprichst und um Ratenzahlung bittest. Werde am besten persönlich vorstellig und sag ihm, was du oben geschrieben hast. Das Du nur das beste für deinen Hund willst und bereit bist, an dir selbst zu sparen.
Vielleicht können Dir andere noch Tipps geben, ob es finanzielle Unterstüzungsmöglichkeiten gibt.Viel Erfolg!
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Hallo, ich wollte mich nochmal melden, da sich ihr Zustand nicht verbessert hat. Habe ich keine Wahl gesehen als doch zum Tierarzt zu gehen.
Da ich nicht schlafen konnte, habe ich etwas im Internert geforscht und bin auf das Vestibular-Syndrom gestoßen.ZitatSymptome:
Das für den Tierhalter erschreckende an dieser Erkrankung ist, dass sie ganz plötzlich auftritt: der eben noch völlig normal erscheinende Hund fällt plötzlich um, kann sich eventuell nicht mehr aus eigener Kraft erheben und zeigt deutlich sichtbare Kopfschiefhaltung. Oft haben die Tiere Mühe, geradeaus zu laufen, sie wirken wie Betrunkene, schwanken und erscheinen desorientiert. Einige Hunde laufen im Kreis. Auffallend ist auch ein mehr oder weniger stark ausgeprägter Nystagmus, d.h. die Augäpfel bewegen sich schnell und ruckartig von einer Seite zur anderen, oder es kommt zum Schielen (Strabismus).
Durch die Gleichgewichtsstörungen ist den Patienten schlecht, was durch Nahrungsverweigerung, Speicheln und Erbrechen sichtbar werden kann. In milderen Fällen fühlen sich die Tiere oft relativ wohl, sie wollen fressen und trinken, brauchen hierbei aber mitunter Hilfe, da durch den Schwin- del der Weg zum Fressnapf oder dessen genaue Lokalisation schwierig wird. Die Fütterung von Hand beseitigt diese Schwierigkeiten schnell. ( http://www.tierklinik-heilbronn.de/cms/files/1/24163388673700.pdf, dort habe ich den Absatz her und falls ihr euch informieren wollt )
Ich hatte Hoffnung, denn dies wird nach einiger zeit wieder weggehen. Habe mehrere Tierärtze angerufen und nachgefragt. Nur um diese Diagnose wirklich festzustellen, muss ich kommen, denn es hätte auch nur eine schwere Mittelohrentzündng sein können.
Ich habe doch eine Behandlung bekommen, ich habe mich so gefreut. Ich stand heulend vor dem Tierarzt und er hatte sie behandelt. Muss jetzt eine Kortison Therapie machen und Vitamin B ins Futter beimengen.
An Ziggy, du hattest recht. Das Karsivan hat sie mir auch empfohlen. Jedoch sollte ich erstmal abwarten, denn sie hätte nur ein leichtes Stadium. Wenn dieses sich verschlechert, soll ich auf dieses Medikament steigen.
Ich bedanke mich für eure Mühe. Ich hoffe das eine Besserung Eintritt. Drückt mir die Daumen.
Danke euch
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Hallo,
tut mir leid, dass es Deiner Süssen so schlecht geht. Aber ich würde noch nicht über das Schlimmste nachdenken!
Ich glaube auch, dass es ein Vestibulärsyndrom ist, ein leichtes. Das kann sehr gut mit Karsivan und Vitamin B (glaube ich, war es) behandelt werden, unser alter Hund hatte das auch - er hat sich nach dem ersten Anfall (und der war richtig schlimm!) wieder ganz erholt, eine leichte Kopfschiefhaltung ist geblieben, aber er hatte noch zwei schöne Jahre... Leider mussten wir ihn im Juli dann doch friedlich einschlafen lassen, aber er war immerhin ca. 19 Jahre alt... ein Johannes Hesters der Hunde haben wir immer gesagt...
Ach Mensch, gib nicht auf! Rede nochmal mit Deinem Tierarzt, ob Du Ratenzahlung vereinbaren kannst. Im Notfall frag andere Ärzte, die Behandlung ist nicht sooo teuer und wirklich erfolgversprechend!
Frag mal Chris, sie ist hier Moderator und hat wirklich Ahnung!!!
Drücke Euch die Daumen, dass sie sich schnell wieder erholt!
Liebe Grüße -
Danke dir. Ich hoffe auch das es besser wird. Es ist das Vestibulärsyndrom. Habe jetzt Kortison und Vitamin B bekommen. Das Karsivan soll ich nehmen, wenn es schlimmer wird.
Danke für eure Hilfe. Das tut mir leid mit deinen Hund, ich denke das dieser Weg sehr schwer sein wird. Aber man muss sich eins vor Augen halten, der Hund hatte immer ein tolles leben. Man hat ihm immer alles gegeben was man nur konnte.
Danke Sonnenscheu für deine Erfahrungen. Ich bin nur durch Zufall in der Nacht auf dieses Syndrom gestoßen und wenn ich ehrlich bin, bekommt man gleich wieder Hoffnung. Denn man möchte doch noch nicht so schnell aufgeben.Ich danke euch. Ihr baut mich echt auf. Ich hoffe es wird wieder besser. Der Tierarzt meinte auch, es wird besser. Wie gesagt ist wirklich erfolgsversprechend. Ich werde euch erzählen, wie es ihr die nächsten Tage ergeht. vielleicht kann ich dann auch anderen helfen, die dieses Problem haben oder vielleicht irgendwann (was man nicht hoffen möchte) bekommen.
Liebe Grüsse
Danke :)
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Larissa,
Vestibularsyndrom, das ist doch endlich eine Diagnose.

Tara hatte mit 14 auch ihren ersten Anfall. Aber einen richtig starken, wo sei 1 Woche brauchte, bis sie überhaupt wieder stehen konnte.
Danach hatte sie noch ein paar. Aber sie ist 15 Jahre alt geworden. Für einen grösseren Hund ein schönes Alter.Ich drück euch weiterhin die Daumen dass deine Maus sich schnell wieder erholt.
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hallo, ich wollte nur mitteilen, Lassy geht es wieder gut.
Bin seit gestern auf Karsivan umgestiegen. Damit die Durchblutung gefördert wird.
Ich habe auch Anti Hunde rutsch Socken gekauft, damit sie auf dem laminat nicht mehr rutschen kann :).
Manchmal fällt sie noch beim schütteln oder niesen um, jedoch steht sie dann auf, als ob nichts gewesen wäre.Ich danke euch für die tollen Ratschläge :), ich bin wirklich froh,das ich wieder einen normalen Hund habe, der spielen will und einfach fröhlich ist. trotz der ganzen Strapazen :)
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Hallo :-)
schön, dass Du Dich mit guten Nachrichten zurück meldest. Freut mich sehr, dass es Lassy wieder gut geht. Das Karsivan haben wir auch dauerhaft gegeben, das hat unserem Opi auch sehr geholfen.
Wünsche Euch weiter eine schöne Zeit und knuddel Deine Maus von uns :-)
Liebe Grüße
- Vor einem Moment
- Neu
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