Markieren in unbeobachteten Momenten
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Hallo! Ich habe ein Problem mit unserem 4-jährigen kastrierten Rüden. Er ist seit ca. 1/2 Jahr bei uns, war vorher als Zuchtrüde bei einem Vermehrer. Eigentlich macht er sich hier ganz gut, hat nur noch Angst vor Männern, auf der Pflegestelle, wo er zwischenzeitlich untergebracht war, hat er auch Stubenreinheit gelernt. Nun hat er seit ein paar Tagen aber wieder angefangen zu markieren (hat er wohl anfangs auf der Pflegestelle auch, dann hat ein "schschsch" geholfen), leider immer nur, wenn ich nicht dabei bin (d.h., er weiß schon, dass er es nicht soll). "Druck" kann es nicht sein, denn er könnte selbständig durch die Hundeklappe in den Garten, was er auch nutzt. Typische Situation ist morgens, wenn ich im Bad bin, vor dem Morgenspaziergang, geht er ins Wohnzimmer (auch, wenn ich ihn vorher schon vorsorglich in den Garten rausgebracht habe) und pinkelt z.B. auf das Spielzeug meines Sohnes
Als einmal ein Stuhl nicht richtig an den Tisch gestellt war, ist er sogar auf den Tisch gehüpft und hat dorthin gepinkelt. Ich renne zwischendrin schon immer aus dem Bad ins Wohnzimmer rüber und beobachte ihn, aber wie gesagt, er macht es nur, wenn ich nicht dabei bin, auf frischer Tat ertappt habe ich ihn noch nie. Irgendwelche Tipps, wie ich ihm das wieder abgewöhne? Danke! :) - Vor einem Moment
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Hallo,
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Hallo

Hast du ihm denn die Stubenreinheit bei dir neu beigebracht? Wenn er es auf der Pflegestelle war, heisst das nicht zwangsläufig, dass er es automatisch bei dir ist. Weisst du etwas über die Haltung beim Vermehrer? War er eingesperrt und musste sich immer drinnen lösen? Evtl hatte auch die Pflegestelle einfach schlechtes Timing und der Hund konnte zu oft reinmachen, ohne dass die Strafe folgte. Als Rüde, der oft gedeckt hat, will der natürlich auch seiner (Weiber)Welt zeigen, wer er ist. Da kann es sein, dass irgendeine gerade Hündin läufig ist...
Ich würde einfach MIT dem Hund rausgehen, draussen alle seine Geschäfte immer hochwertig belohnen und ihn mir in der Wohnung wortwörtlich ans Bein binden, um jeden Versuch irgendwo hinzupieseln zu unterbrechen. Wenn der Hund GAR NICHT mehr dazu kommt, könnte das Problem schnell gelöst sein. Wenn du ihn nicht beobachten kannst, lass jemand anderen auf ihn aufpassen (wobei interessant wär, ob er einen Unterschied zwischen den Personen macht) oder binde ihn vllt am Körbchen an, so dass er jedenfalls nicht herumlaufen und sich ne Stelle suchen kann.
Es wäre auch interessant WAS er markiert.
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Hallo! Vielen Dank für Deine Antwort! :)
Ja, er war auch bei uns stubenrein, er ist ja schon ein halbes Jahr da und das mit dem Markieren hat erst vor ein paar Tagen angefangen. Ob er jetzt bei der Pflegestelle auch schon immer mal reingemacht hat, weiß ich nicht, ich glaube aber eher nicht, so sah es da nicht aus.. Und wie gesagt, als er zu uns kam, war er ja auch stubenrein. Allerdings wüsste ich auch nicht, was sich jetzt in den letzten Tagen geändert hätte, meines Wissens ist alles beim Alten
Beim Vermehrer war er auf jeden Fall eingesperrt und musste drinnen machen, das sieht man auch noch, er drückt sich beim Häufchen machen immer ganz eng mit dem Popo an Wände oder in Büsche, also bloß nicht in den "freien Raum", ich habe sogar schon gesehen, dass er Häufchen von anderen, die mitten im Weg lagen, "weggeräumt " hat.
Hündin: wir habe eine, die ist aber auch kastriert..
Hm, werde versuchen, ihn erst mal nicht mehr allein im Haus rumlaufen zu lassen, ich weiß allerdings nicht, ob ich das schaffe, ich hab noch ein kleines Kind, das auch betreut werden muss und unsere Hunde/Katzen können dank Hundeklappen eigentlich selbständig in fast alle Räume. Aber zumindest werde ich ihn morgens mit ins Bad nehmen, dann hab ich eine typische Situation schon mal entschärft.
Ich oder andere: bisher markiert er überhaupt nicht, wenn jemand dabei ist, egal wer, nur wenn er allein ist. Ich gehe daher davon aus, dass er nicht markieren würde, wenn man ihn die ganze Zeit im Auge haben könnte.
Was er markiert: in unserem Wohnzimmer steht eine Playmobilritterburg, da pinkelt er gegen den Turm oder auch mal gegen herumliegende Kutschen etc., ansonsten eben das eine mal auf den Tisch. Nicht so toll...
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keiner mehr ne Idee? Heute hat er nicht markiert, da ich ihn wirklich kaum aus den Augen gelassen habe. Aber das kann ich ja nicht ab jetzt immer durchziehen... Und ihm klar machen, dass er das nicht soll, kann ich ja nur, wenn ich ihn erwische...
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Ich habe mal von einer Gruppe von Kleinhundehaltern gelesen, die sich öfters zum Stammtisch trafen und das Problem hatten, daß einige der Rüden dann gerne Tischbeine u. Ä. markiert haben. Die haben ihren Hunden dann quasi Höschen angezogen, so ähnlich wie Läufigkeitshöschen für Hündinnen. Sich selbst nassmachen möchte kein Hund und läßt das Markieren dann lieber. Falls dein Hund keinen Stress damit hat, wäre das vielleicht eine Übergangslösung für die Zeiten, wo du dich um andere Dinge kümmern must und dir deinen Hund nicht ans Bein binden kannst.
Dagmar & Cara
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Hm, wäre prinzipiell ne Idee, aber ich befürchte, dazu ist er noch zu sehr Angsthund. Er läßt sich zwar mittlerweile (von mir) streicheln und spazieren gehen ist eh kein Problem, aber festhalten/hochnehmen findet er noch ziemlich schlimm. Das würde wahrscheinlich auch für´s Hoseanziehen gelten
Mittlerweile ist es so, dass er eigentlich nur noch morgens markiert, also wenn ich morgens runterkomme, hat er markiert. Dass er es in der Nacht tut, glaube ich nicht, weil da mein Freund oft noch lange im Wohnzimmer ist und vor Männern hat er wie gesagt Angst. Wenn der dann schlafen geht, schläft er schon. Ich muss irgend einen Weg finden, morgens mitzubekommen, wenn er aufwacht und ihn daran hindern 
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