1 Schritt vor - 3 Schritte zurück - und jetzt?!
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Iboella89 -
17. September 2013 um 13:09
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hallo ihr lieben!
wer meine anderen beiträge gelesen hat, der weiß um unser problem mit unserer labradorhündin, die säuft, als gäbe es morgen kein wasser mehr.
nochmal eine kurze darstellung des problems: die kleine hat seit sie bei uns ist (mit 8 wochen bekamen wir sie, jetzt ist sie 6 monate alt) schon immer unheimlich viel getrunken (locker 1,5-2 liter). so viel, dass es quasi schon wieder hinten raus gelaufen ist und sie nur ein durchlauferhitzer war. daraufhin sind wir nach einiger zeit mal zur tierärztin, die auch meinte, dass der urin quasi nur wasser ist und sie max. 60ml pro kg körpergewicht benötigt. sie meinte, bei junden hunden wäre das häufig so, dass sie zu viel trinken und wir sollten das deshalb mal abmessen und ihr dann reguliert geben. das haben wir dann auch gemacht und sie war weiterhin fit, war nach einiger zeit dann auch super stubenrein (noch 4 mal am tag raus in den letzten wochen) und der urin roch normal und sah auch wieder gelb und nicht mehr durchsichtig aus. die tä meinte, das wäre so super. trotzdem hatte sie weiter viel durst. wenn es regnet, kann man mit ihr nicht spazieren gehen, ohne dass die zunge permanent zum boden geht und sie zu jeder pfütze zieht. deshalb bin ich vor etwas mehr als einer woche wieder zur tä: ich hatte das gefühl, dass der durst ihr zu schaffen macht und halte ein ständiges regulieren irgendwie nicht für gesund und sinnvoll. daraufhin wurden urin und blut untersucht: alles super.
daraufhin hab ich mir überlegt, dass ich ihr einfach wieder ihren napf mit wasser zur verfügung stelle und mal schaue, ob sie das nich doch schon regulieren kann. sie wiegt jetzt 18kg und hat dann am ersten tag so 1,8 liter und am zweiten tag 2 liter getrunken. war dabei aber weiterhin stubenrein. am dritten tag hat sie schon weniger getrunken, um die 1,2 liter - also so viel, wie sie auch bekommen soll. und dann ist es passiert: morgens in die wohnung gemacht. mittags nochmal und nachmittags auch. daraufhin hab ich ihr heute morgen etwas eniger wasser gegeben, trotzdem hat sie heute morgen wieder in die wohnung gemacht. wir sind zwei stunden nach dem "unfall" heute morgen dann eine "große" runde spazieren gewesen, direkt unten wieder pipi gemacht. jetzt waren wir circa 1,5 stunden danach zuhause, da wollte sie wieder raus. kaum unten hat sie wieder was gemacht.
jetzt mache ich mir sorgen und weiß nicht, wie ich weiter vorgehen soll.
sie hat heute bislang etwas mehr als einen halben liter getrunken und muss ständig raus - sie schafft keine zwei stunden. sie macht dann auch eine eher kleine pfütze. aber nicht wie bei einer blasenentzündung immer wieder ein paar tropfen. als ich das wasser noch reguliert habe, hat sie nach zwei stunden überhaupt nicht dran gedacht, sich draußen wieder zu erleichtern, ganz egal wie lange wir spazieren waren. erst nach einer längeren zeitspanne musste sie wieder. und dann auch erst nach ein paar metern und nicht direkt unten vor der haustür.
momentan trinkt sie also wieder so viel wie vorher (am tag etwas mehr als einen liter) und muss trotzdem total oft raus und ist nicht mehr stubenrein. was soll ich jetzt also machen? die tierärztin sagt, organisch ist alles super und das große blutbild zeigt auch keine probleme.ich denke über folgende möglichkeiten nach:
1. das wasser wieder regulieren und schauen, ob sich die stubenreinheit dadurch wieder einpendelt (das wäre mir aber nicht so lieb es weiter zu regulieren...)2. das wasser weiterhin hinstellen und schauen, ob es sich einpendelt (problem hierbei: ich muss ab und an mal das haus verlassen und hab jetzt wieder ständig angst, dass sie ne pfütze macht oder nachts nicht einhalten kann. ich hab auch das gefühl, dass sie stress hat, wenn sie in die wohnung macht, weil sie ja genau weiß, dass sie das nicht darf. und wie lange darf es dauern, bis sich das eingependelt hat?)
3. zur tierärztin und wieder alles durchchecken lassen: nochmal urin, blasenentzündung vllt doch abklären, evtl. vorgeschlagenes mrt machen lassen... (ein mrt bei der kleinen maus scheint mir etwas überzogen... da mache ich mir sorgen.. sie wirkt auch völlig fit und agil auf mich und zeigt keine anzeichen dafür, dass sie schmerzen oder ähnliches hat. auch nicht beim lösen...)
ich tendiere momentan zu lösung 2, weil ich mir für die kleine wünsche, dass sie einfach immer was trinken kann, wenn sie möchte und nicht das gefühl hat zu verdursten, wenn ich bspw. mal unterwegs bin. ich glaube, dass ihr das stress ersparen würde.. und mir ehrlich gesagt auch... aber wenn sie dann alle 1,5 stunden raus muss, ist das für mich irgendwann nicht mehr schaffbar, weil ich ab november wieder stundenweise arbeiten gehen muss. seit sie wieder "frei" trinken darf, hat sie auch wieder eine kalte und nasse nase, die war vorher warm und trocken. sie wirkt auf mich also fitter...
was meint ihr? ich weiß, ich bin da sehr unsicher, möchte sie aber einfach nicht ständig zum ta schleppen, wenn sie nicht wirklich krank ist...

und danke, dass ihr den langen text gelesen habt, ist doch etwas mehr geworden, als beabsichtigt...
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Hallo,
wenn ich es richtig verstanden habe, habt Ihr bisher nur ihre Blutwerte und Nierenwerte getestet, und ob eventuell eine Blasenentzündung vorliegt.
Wie sieht es mit Diabetes aus?
Wurde da auch mal was in dieser Richtung gemessen?
Soweit ich es mitbekommen habe, trinken Diabetiker doch auch vermehrt.Alles Gute für Deinen Hund!
Gruß
SheltiePower -
hallo sheltiepower,
danke für die nachfrage und die lieben wünsche! diabetes wurde auch überprüft: auch da sind die ergebnisse negativ. der urin und auch das blut wurden in ein externes labor geschickt, es wurden alle werte gemessen (so hat es die tä erklärt), die bei einem erhöhten durstempfinden des hundes auf eine ursache hinweisen können. zudem wurden auch die üblichen blutwerte wegen entzündungen, etc. geprüft. alles war negativ, bzw. super werte.
wegen einer blasenentzündung habe ich bei der testung letzte woche nicht explizit nachgefragt, weil da ja noch alles super war mit der stubenreinheit.
das wäre eben die überlegung, das jetzt noch zu tun. allerdings macht sie nicht mehrere kleine pfützen nacheinander und wirkt auch nicht, als hätte sie schmerzen.welche frage noch aufgekommen ist, war folgende überlegung: kann es sein, dass sie noch das wasser der beiden tage, an denen sie so enorm viel getrunken hat, gespeichert hat? dass das jetzt eben noch raus muss, weil sie ja gestern und heute nicht wirklich mehr als sonst getrunken hat. mich verwundert eben, dass sie bei den mengen von um die 2 liter wasser weiterhin zuverlässig 6 stunden einhalten konnte und jetzt auf einmal alle 1,5 - 2 stunden raus muss...

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Du schreibst, es geht deiner Hündin sonst gut oder? zeigt sie bei wasserentzug, oder wenn sie mal kurzfristig nicht an wasser kommt Symptome? Also Sowas wie dass sie zähen Speichel bekommt, austrocknet und komisch wird?
Es gibt eine Krankheit, die nennt sich Diabetes insipidus, ist eher selten und hat mit dem Hormon Vasopressin zu tun, also nicht mit Insulin...welches dann eine Störung im Nieren und harnstoffwechsel anrichten kann.Die Sympotme dabei sind großer, unstillbarer Durst und vermehrtes Wasserlassen dadurch.
Aber du sagst, sie ist durchgecheckt worden?
Ich würde noch einmal in eien gute Klinik damit, um wirklich etwas organisches auszuschließen, lg -
Hallo,
Diabetes kam mir jetzt auch gleich in den Sinn, genau wie SheltiePower.
Ansonsten, ist schon mal auf Morbus Cushing untersucht worden? Bei Morbus cushing
trinken die Hunde auch extrem viel und pieseln dementsprechend.
Sprich deine Tierärztin unbedingt darauf an. -
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also sie hat, so lange sie das wasser eben reguliert bekommen hat, nie vermehrt gepieselt. im gegenteil: sie hat 6 stunden problemlos ausgehalten und selbst dann hat sie sich häufig erst zum ende des spaziergangs hin gelöst. wenn ich schon dachte: die muss doch wirklich langsam mal pieseln, das hält man doch nicht aus!
das problem mit dem pieseln haben wir erst seit gestern, nachdem sie wieder "frei" an den napf durfte.wenn sie das wasser reguliert bekommt, wirkt sie in der zeit, in der sie keins hat, nicht verändert. sie spielt weiterhin, ist agil, speichelt nicht, wird nicht komisch, wirkt auch nicht "trocken" und setzt sich auch nicht vor den napf und jammert. nur wenn es eben draußen regnet, dann wird es problematisch mit ihr raus zu gehen. oder auch wenn in der welpengruppe die große wassermuschel zum spielen steht. dann wird erstmal getrunken, so lange es geht.
auf cushing hatte ich die tä auch angesprochen, sie meinte aber, so lange der hund keine anderen auffälligkeiten zeigt, schließt sie das aus... wegen einer tierklinik hab ich auch schon überlegt, aber ich hab angst, das überzubewerten. ich war mit der kleinen jetzt schon vermehrt bei der tä, weil ich mir sorgen gemacht hab. sie wurde gepiekst und abgetastet usw. usf... und irgendwie will ich sie jetzt nicht noch ständig in irgendwelche anderen einrichtungen fahren, wenn es vielleicht gar nichts wildes ist.
wie gesagt, sie hat in den letzten beide tagen, in denen sie das wasser zur verfügung hatte, auch schon wieder eine normale menge getrunken. ich hab auch dran gedacht, dass das wasser für sie nur so einen hohen stellenwert hatte, weil ich es ihr eine zeit entzogen hatte? kann das sein?
ich weiß halt gerade nicht, was ich machen soll. weiter wasser hinstellen oder nicht? zu noch mehr ärzten oder nicht? oder einfach abwarten?
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Ich würde Cushing noch austesten lassen, wenn nichts ist, umso besser. Dann bist du wenigstens auf
der sicheren Seite.
Wenn wirklich nichts gefunden wird, würde ich das Wasser einfach rationieren. Dann könnte die Vieltrinkerei
eine schlechte Angewohnheit oder Langeweile sein. -
Was auch sein könnte, aber das müßtest Du selbst schauen, ob es auch bei Euch zutrifft:
ÜbersprungshandlungEs gibt einige Hunde, die auf Grund einer Situation heraus dazu neigen, ihren Streß "abzuschütteln", indem sie trinken. Das ist dann eher so eine Art "Verlegenheitsgeste".
Das kann man gut beobachten.Mal als Beispiel:
Besucher kommt, es ist aufregend, Hund rennt zum Wassernapf.
Hund wird beschimpft, weil er was getan hat, Hund rennt zum Wassernapf.
Fremder Hund kommt und sucht Kontakt, Hund rennt zum Wassernapf.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
hey, vielen dank!
also diabetes insipidus und cushing werde ich beim nächsten ta-besuch dann auf jeden fall nochmal ansprechen. lieber zu viel als zu wenig testen...
übersprungshandlungen kann ich bei der kleinen nicht beobachten, langeweile eigentlich auch nicht. sie trinkt halt beim essen, nach dem aufstehen und wenn wir gespielt haben. manchmal liegt sie auch hier am sofa und geht kurz was trinken, kommt wieder und schläft weiter. das ist nicht wirklich auffällig. sobald besuch da ist oder ein leckerchen, ist das wasser mittlerweile auch uninteressant, wenn es theoretisch verfügbar wäre. wenn ich ihr wasser reguliere, kann ich es im prinzip als leckerchen einsetzen, dagegen kommt dann auch kein futter der welt an. aber wei gesagt: vielleicht auch gerade aus dem grund, dass es dann reguliert wird.... -
und hat vielleicht noch jemand ne idee, wieso sie jetzt auf einmal wieder in die wohnung macht?

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