Agressiv bei Boxern ..
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Halli Hallo
Folgendes Problem, Wir haben unseren Chico vor ca. 4 Wochen dazu bekommen.
Seine Vorbesitzer haben ihn übel Mishandelt, darum ist er bei uns gelandet.
Er ist in keinster Weise agressiv oder ängstlich. Er ist wirklich ein wundervoller Hund & sehr gelehrig.
Chico ist jetzt 4 Jahre alt und ein kleiner, großer Chaot
Er hat nur einen Makel:
Wenn wir Gassi gehen & wir treffen einen Hund, der entweder größer ist als er, oder ein Boxer ist, dann
rastet er total aus und ist auch nicht mehr zu beruhigen. (bis der Hund nicht mehr zu sehen ist)
Er klemmt den Schwanz extrem zwischen die Beine & bekommt eine haarsträubend große Borschte.
Ständig versucht er den Hund anzugreifen. Allerdings gibt es eine Ausnahme, eine 7 Monate alte Boxerhündin. Mit ihr
spielt er echt liebendgern.
Dieses Verhalten ist echt zum Verzweifeln. Wir haben versucht ihm zu zeigen, dass sein gegenüber vollkommen ungefährlich ist, mit Leckerli & Streicheleinheiten, Zusammenführung und anderem. Nichts hilft ..
Einer von euch noch Ideeen oder Tipps??
Sind für alle Ideeen und Tipps dankbar. Vielleicht ist noch jemand unter euch, der Erfahrung damit hat.
Dank schonmal - Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Agressiv bei Boxern .. schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Ich würde viele Spaziergänge machen, bei der beide Hunde an der Leine sind. Und dann auch den Kontakt an der Leine unterbinden.
Evt. Leute suchen die regelmäßig mit dir gehen und erst einmal eine Zeit lang an der Leine. Wenn er sich da irgendwann wohlfühlt könnte man ans anleinen denken.
Ich halte allerdings auch nichts davon, dass der Hund auf Teufel komm raus mit allen im Freilauf klar kommen muss. Deshalb die Leinenvariante.
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Vielleicht hat er schlechte Erfahrungen mit Boxern gemacht. Einer meiner Rüden wurde im Alter von
4 Monaten von einem Boxerrüden massiv angegriffen, wäre ich nicht dazwischen gegangen,
dann hätte es böse enden können.
Er mochte Zeit seines Lebens keine Boxerrüden, bei Hündinnen hat er eine Ausnahme gemacht.
Aber als der HH des besagten Boxers dann später eine Boxerhündin hatte, konnte er elbst die nicht
ausstehen. Wenn er gekonnt hätte, dann hätte er sie gefressen.
Wahrscheinlich hatte sie den gleichen "Hausgeruch" wie der Rüde vorher.
Ich würde den Hund jetzt nicht zwingen, jeden anderen Rüden zu mögen. Man weiß ja nicht, was
vorgefallen ist. Und wenn er, wie du schreibst, auch die Rute einklemmt, muß schon ein massiver
Vorfall gewesen sein. -
Zitat
Ich würde viele Spaziergänge machen, bei der beide Hunde an der Leine sind. Und dann auch den Kontakt an der Leine unterbinden.
Evt. Leute suchen die regelmäßig mit dir gehen und erst einmal eine Zeit lang an der Leine. Wenn er sich da irgendwann wohlfühlt könnte man ans anleinen denken.
Ich halte allerdings auch nichts davon, dass der Hund auf Teufel komm raus mit allen im Freilauf klar kommen muss. Deshalb die Leinenvariante.
Wir lassen ihn grundsätzlich zwischen den Häusern nicht freilaufen und schon gar nicht, wenn wir wissen, dass uns ein Boxer oder eine Dogge entgegen kommen könnte.
Dafür gehen wir 5 Minuten Fußweg entfernt in den Wald und lassen ihn dann dort mit unseren anderen beiden Wuffis rennen. (mit denen er Problemlos klar kommt)
Wir sind mit ihm so ca. 7-8 Std. pro Tag draußen, da er eh ein totales Energybündel ist
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Zitat
Vielleicht hat er schlechte Erfahrungen mit Boxern gemacht. Und wenn er, wie du schreibst, auch die Rute einklemmt, muß schon ein massiver Vorfall gewesen sein.
Die Vermutung hatten wir auch schon, aber das Verhalten ist auf Dauer echt kein Zustand beim Gassigehen
Vielleicht hat ja jemand eine Ahnung, wie er entspannter wird im Umgang mit seiner Angst.
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7-8 Stunden mit dem Hund draußen?

Oben die Anleitung wie er seine Angst verlieren könnte. Such dir einen Boxer oder einen Hund vor dem er Angst hat und gehe wie oben spazieren.
Ich denke nicht, dass er zwangsläufig schlechte Erfahrungen gemacht haben muss. Aimee hat vor einer Weile Boxer 'neu kennengelernt' und ebenfalls Schwanz eingeklemmt, sich hinter mir versteckt etc. und sie hat definitiv ihr ganzes Leben lang keine schlechten Erfahrungen mit Boxern gemacht. Inzwischen findet sie sie klasse (bzw. schon kurz danach)

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Zitat
7-8 Stunden mit dem Hund draußen?

Aber nicht am Stück in vier Runden aufgeteilt

Aber er braucht das, mein TA & eine bekannte TT haben sogar mehr empfohlen!
ZitatOben die Anleitung wie er seine Angst verlieren könnte. Such dir einen Boxer oder einen Hund vor dem er Angst hat und gehe wie oben spazieren.
Dann werden wir das mal probieren

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Das finde ich schon arg viel, ich glaube das würde ich reduzieren, nicht dass er überdreht - so viel Zeit hätte ich auch gar nicht

Ja, probier das mal. Aber du musst Geduld haben. Und Kontakt wirklich strengstens untersagen, einfach entspannt zusammen laufen. Und natürlich weder bemitleiden noch sonst etwas

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Zitat
Das finde ich schon arg viel, ich glaube das würde ich reduzieren, nicht dass er überdreht - so viel Zeit hätte ich auch gar nicht

Das Problem ist nicht, dass er überdrehen könnte ... sondern, dass er es ist, solange er den Auslauf in diesem Maße nicht bekommt

Danke
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Oh je, vielleicht sollte ihr noch ein bisschen Ruhe halten üben (nicht böse gemeint)

Lies mal im Forum dazu rum. Aber ich denke wenn du arbeitest o.ä. wirst du auf Dauer nicht 7-8 Stunden zeit haben und wenn der Hund dann in der Schiene ist und frustriert ist, dann habt ihr ein Problem. Wie gesagt, nicht böse gemeint, nur als Tipp.
Ich würde eine große Runde z.B. mittags machen und jeweils morgens und abends eine kleine.
- Vor einem Moment
- Neu
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