Mehrhundhaltung - Beziehung der Hunde untereinander

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    Wie sind eure Erfahrungen?


    Mit meinen (2) Hunden habe ich nur gute Erfahrungen zu berichten. Auch mit dem vorrübergehenden Pflegehund gab es keine großen Probleme.

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    Wie Kant ihr von einem Hund, zu mehreren


    Der Zweithund war mein Wunsch und hat sich so ergeben

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    Wie habt ihr die zweit, dritt.... etc. Hunde ausgesucht?


    Wie ich auch jeden Einzelhund ausgesucht hätte. Ich habe darauf nicht groß geachtet, ob der Welpe besser zu meinem Ersthund passen würde als ein anderer.
    Bei dem Pflegehund hatte ich auch keine große Wahl, ich war mir aber sicher, daß es keine nennenswerte Probleme gab. Die Hunde kannten sich vorher bereits.

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    Nach welchen Kriterien? Passend zu euch? Zum Hund?


    Ich habe den Zweithund passend zu mir ausgesucht. Ich hätte mir zu meinem Ersthund jedoch keinen besonders aktiven Rüden dazu genommen, und auch keinen besonders schüchternen.

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    Wie ist nun deren Beziehung? Wie lange hat das anfreunden gedauert?


    Meine 2 hatten 10 Jahre lange eine sehr gute und innige Beziehung. Da der Zweithund als Welpe einzog, dauert es nicht lange bis die beiden sich aneinander gewöhnten. Ein paar Tage und dann war sie akzeptiert

    Der Pflegehund kam als Erwachsener hinzu. Es dauerte einige Tage bis man mit den Macken des anderen vertraut war, aber auch hier lief es recht easy. Schwierigkeiten wie z.B. Distanz, Futterneid usw. gab es, aber daran wurde entweder trainiert, oder Management.

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    Wie ist es nun für euch? Seid ihr zufrieden?


    Ja, ich war sehr zufrieden und glücklich mit meinen beiden, auch in der Zeit als sie zu dritt waren.
    Ich möchte auch in Zukunft wieder mehr als einen Hund haben. Das ist allerdings vor 2015 nicht möglich, aber danach mit Sicherheit

  • Wir haben nun seit 1,5 Wochen einen Zweithund zu unserem 2-jährigen Rüden.

    Der Gedanke war schon ein paar Monate da. Ein Spielkamerad, ein Gleichgesinnter...das hatte ich mir für Samson vorgestellt.

    Gerne sollte es ein Hund aus dem Tierschutz sein. Nun ist unser Neuzugang nicht direkt aus dem Tierschutz aber für meine Verhältnisse ein Tierschutzfall. Er ist 2 und sitzt seit er 6 Monate als ist im Zwinger (denn man stellte fest: der Hund wächst und verliert Haare). Das letzte Mal gassi war man mit ihm, als er 1 Jahr alt war...weil er zu stark war.
    Wir waren auf der Suche nach einem freundlichen Hund mit nettem Charakter, der sich mit Samson zumindest nach und nach verträgt. Vor ein paar Wochen hatten wir einen netten Hund in kurzzeitiger Pflege. Leider haben sich die 2 Buben überhaupt nicht verstanden - kein Vergleich zu Samson und Milo jetzt Zudem lag der Pflegehund meinem Mann leider überhaupt nicht (er war so ein Goldstück!). Das wäre wohl nicht gut gegangen.

    Optimale Testbedingungen gab es nicht. Das erste Zusammentreffen, fand in einem großen eingezäunten Gartengrundstück statt und ja, es gab schon ganz schön laute Auseinandersetzungen. Anschließend nach der ersten Aufregung sind sie jedoch zusammen den Garten erkunden gegangen. Gespielt haben sie aber (noch) nicht.

    Seit 1,5 Wochen scheppert es also mehr oder weniger regelmäßig zwischen den beiden Herren. Das Hauptproblem sehe ich zum einen in der Tatsache, dass unser Neuling nicht arg sozialisiert ist und er evtl. manchmal die Signale, die unser Ersthund aussendet nicht "ernst" genug nimmt oder ähnliches. Dann knallt es ggf. Ebenso ist unser Ersthund recht eifersüchtig. Deshalb haben wir beide die ersten Tage weitestgehend ignoriert.

    Mittlerweile können sie mit etwas Abstand nebeneinander fressen, nebeneinander schlafen (die gegenseitige Nähe suchen sie da aber nicht zwangsläufig), nebeneinander an der Leine gehen. Gespielt wurde noch nicht (einmal konnte ich eine Spielaufforderung von unserem 1. Hund beobachten, aber Milo gruselte sich. 2 x hat unser Neuzugang Milo ein Loch in den Krangen gebissen bekommen. Häufig kam es zu Streitereien wenn Samson unsere Katzen verteidigen wollte, sich Milo an mich oder meinen Mann herangemacht hat etc. Eben liegt Milo neben meinem Bett und Samson unterhalb des Fußendes.

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    Wie sind eure Erfahrungen?
    Bis jetzt gut, ich bereue die Entscheidung nicht einen Tag und ich bin ich bereit, irgendwann noch mehr als zwei Hunde zu haben.

    Wie Kant ihr von einem Hund, zu mehreren?
    Ich wollte einen Zweithund. Schon recht früh, was aber mehr daran lag, dass mein Ersthund und ich uns sehr ähnlich sind, ich brauche aber eher einen Gegenpol. Da mein Ersthund recht schwierig ist und ich vieles mit ihm nicht machen konnte, kam eben ein zweiter.

    Wie habt ihr die zweit, dritt.... etc. Hunde ausgesucht?
    Nach welchen Kriterien? Passend zu euch? Zum Hund?

    Zu allererst mal war klar, dass wieder ein Rüde dazu kommt. Ein Paar traute ich mir nicht zu, meine Mum hat bereits eine Hündin, die davon auch nicht angetan gewesen wäre und kastrieren wollte ich auch keinen. Dann kam die Sache mit der Rasse. Als die feststand, hab ich den Züchtern geschildert, wie mein anderer Hund so ist, wie ich ticke und was ich suche und mir erhoffe. Tja, bis jetzt hab ich genau den Hund bekommen, den ich wollte. Mein Ersthund wurde nicht gefragt, er ist aber grundsätzlich verträglich und war mit dem Welpen meiner Schwester sehr sanft. Und da die Größe hinkommt und er sowieso eher ruppig spielt passt das auch gut mit den beiden.

    Wie ist nun deren Beziehung? Wie lange hat das anfreunden gedauert?
    Ich würde sie mal als Brüder bezeichnen. Sie sind nicht so innig wie manch Hundepaar, was ich hier im DF schon gesehen habe, aber mittlerweile liegen sie dicht beisammen, schlecken sich auch mal gegenseitig ab und Kauknochen können direkt nebeneinander gefressen werden. Allerdings hat das etwa so ein-eineinhalb Jahre gedauert, bis es so weit war. Leiden konnten sie sich aber schon immer.

    Wie ist es nun für euch? Seid ihr zufrieden?


    Ich bin sehr zufrieden und bin absolut pro Mehrhundehaltung. Klar, die einzelne Zeit für einen Hund wird weniger, aber manchmal tut das Hunden auch ganz gut. Ich persönlich konnte meine Erwartungen was Prüfungen oder Hundesport angeht vom Ersten auf den Zweiten übertragen, und somit hatte ich beim ersten keinen Druck mehr, dass der jetzt irgendwas können muss. Ich habe ihn dann so genommen wie er eben ist und mittlerweile könnte er durchaus noch zum Sporthund werden, wenn ich denn wollen würde.
    Der Kleine kennt es ja nun nicht anders als nen Kumpel zu haben und er mag ihn auch, aber innig sind sie nicht und beide kämen auch prima ohne einen anderen Hund aus.

  • Hund 1 kam sozusagen über Nacht aus schlechter Haltung. Hund 2 kam ein halbes Jahr später als "Kollegin" ( Chis sind doch irgendwie Rassisten). Allerdings musste Hund 2 auch meinen Wünschen entsprechen - Therapiehundegeeignet. Die beiden lagen noch am gleichen Abend im selben Körbchen und mögen sich. Ist jetzt nicht das "ich kann nicht ohne den anderen", aber sie spielen zusammen, liegen oft zusammen und das reicht mir und es ist hier sehr harmonisch. Hund 3 kommt vielleicht am WE aus dem Tierschutz. Er muss halt zu uns passen. Ob die Mädels ihn mögen, keine Ahnung - wird man sehen. Ich glaube aber, wenn man einfach "sagt" - der gehört jetzt zum Rudel, dann ist das so. Ich habe da noch nie ein aufhebens drum gemacht, ich beschliesse das einfach ;) Ein bisschen Gefühl gehört bei der Auswahl dazu, dann klappt das normalerweise.

  • Meine beiden Hündinnen haben sich auch gleich verstanden. Allerdings war meine EB, die mit knapp 5 Monaten kam, anfangs schon sehr aufdringlich und hat meine damals 2-jährige Mopsdame doch sehr bedrängt, so dass diese erst einmal Schutz bei mir suchte.
    Am selben Abend lagen sie dann aber schon eng aneinander gekuschelt im Körbchen. Und das ist heute noch so. Sie schlafen selten einzeln, ohne Körperkontakt. Sie stecken ständig zusammen. Allerdings spielen sie nicht zusammen. Als meine EB noch ein Junghund war, haben sie noch manchmal miteinander gespielt. Aber jetzt scheint mein Bullymädel den Mops nicht mehr als ebenbürtigen Spielpartner anzusehen. Sie ist meinem Mopsmädel auch viel zu rüpelig und grob.
    Aneinander gerasselt sind beide damals, als meine Junghündin zum ersten Mal läufig wurde. Da haben sie eine Weile die Rangordnung ausgefochten, und da musste ich beide auch eine Weile strikt trennen, weil die Bulldogge auf den Mops los gegangen ist.
    Als das geklärt war, war es aber wieder so harmonisch wie vorher.

    Allerdings muss ich dazu sagen, dass der Mops nicht viel fordert und sehr gutmütig ist und sich klar und deutlich unterordnet. Hätte ich 2 zu Dominanz neigende Hündinnen, so würde es sicher nicht gut gehen. Meine Bulldogge kann eine echte Mistkartoffel sein und sie ist stark auf Spielzeug fixiert. Der Mops rührt dieses nicht an, wenn es herum liegt.

    Würde ich mir einen 3. Hund anschaffen, dann sollte dieser möglichst nicht ähnlich auf Bälle etc. fixiert sein. Sonst müsste man Spielzeug immerzu weg packen.
    Ich würde doch sehr darauf achten, dass ein Dritthund nicht nur zu mir und zu der Familie passt, sondern auch unbedingt zu meinen beiden Hündinnen.

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