• Hallo Zusammen :smile:

    Ich bin ganz neu hier und habe ein paar Fragen bezüglich meiner 3 Monate alten Golden Retriever Hündin Sky. Bitte seid mir nicht böse wenn es die Fragen schon gibt/ Sie schon beantwortet wurden da ich mich noch nicht so gut auskenne :ops:

    Die Kleine hat sich schon super eingewöhnt, lebt seit einer Woche bei uns. Ein paar Probleme gibt es schon,jedoch nichts großes.

    1. Sie geht nicht gerne Gassi, ich muss sie regelrecht hinter mir herziehen, manchmal hab ich Glück und sie bewegt sich auch mal. Ich habe gelesen das es normal ist, dass die Hunde am Anfang noch nicht so weit gehen wollen aber sie jault schon rum wenn ich einen Fuß auf die Straße setze. Leckerlies und Spielzeuge funktionieren vergeblich.

    Das 2. Ist, dass sie wirklich alles frisst was sie findet. Ich bin den halben Tag damit beschäftigt ihr Sachen aus dem Maul zu nehmen und zu schimpfen. Daher habe ich überlegt ob ich ihr vielleicht für ein paar Stunden am Tag einen Maulkorb anlege?

    Das 3. Und Letzte: Sie ist mega hyperaktiv, rennt Morgens schon durch den Garten und will erstmal spielen. Kein Problem doch das geht Stunden so, zum Frühstücken komme ich fast gar nicht mehr. Um 8 Uhr wird Krach gemacht bis ich mit ihr spiele, dass geht ungefähr 2 Stunden so. Danach wird ausgeruht und wieder rumgerannt, kann ich sie auch alleine spielen lassen? Habe nämlich auch Dinge zu erledigen :sad2:

    So, das war's auch schon, ich hoffe das ist nicht zu viel :D
    Freue mich über Antworten und bedanke mich schon mal im Voraus.
    Liebe Grüße *Wink*

  • Zu 1. Welpen wollen ihren sicheren Bau nicht verlassen! Das hat nichts damit zu tun, das sie nicht so weit gehen wollen. Vielleicht kannst Du sie ja ein Stück tragen.

    Zu 2. Aufräumen! Schimpfen ist Aufmerksamkeit und das findet sie toll, also nützt es nichts!
    Einfach verhindern, das sie etwas aufnehmen kann.

    Zu 3. Weise ihr einen Platz zu, wo Ruhe herrscht! Gehe nicht auf jede Spielaufforderung ein.
    Welpen müssen Ruhe erst lernen!

  • Herzlich willkommen hier!

    Wenn alles so einfach wäre, wie Deine 3 Fragen.

    1. Hätte ich auch so beantwortet, trage sie ein Stück weiter auf eine ruhige Wiese.
    Lass sie dort auch mal ohne Leine laufen, wenn keine Autos in der Nähe sind.
    Überfordere sie noch nicht mit Spaziergängen.

    2. Räume im Haus alles weg, was für einen Welpen nicht gut ist.
    Schimpfe auch nicht den halben Tag mit ihr, Welpen entdecken die Welt mit dem Maul.
    Gib ihr Sachen, die ungefährlich sind.
    Maulkorb geht gar nicht!!!!!!

    3. Die Kleine ist nicht hyperaktiv, sondern ein normaler Welpe.
    In dem Alter wollen sie die Welt erkunden und nicht ständig schlafen.
    Lass sie einfach auch mal alleine im Garten spielen. Alles Gefährliche wegräumen.

  • Zitat

    Tragen bringt leider auch nichts, sie setzt sich stur hin oder will umdrehen. :???: Na klar, euer Haus gibt ihr Sicherheit.
    Außerdem findet sie immer was, sei es ein Stück Holz oder Steine.

    Sie ist ja erst kurz bei euch. Gib ihr Zeit. Auch beim Tragen oder im Sitzen kann sie die Umwelt kennenlernen. Um mehr geht es doch noch nicht bei den Spaziergängen. Sie soll die Welt kennenlernen.
    Fahre sonst mal mit dem Auto ein Stück raus.
    Oder übe erstmal im Garten, das an der Leine gehen.

    Meine Welpen haben erst mit 5 Monaten das Spazierengehen an der Leine gelernt, übrigens ohne Probleme. Das ist das Alter, wo sie in der Natur sich auch weiter von ihrem Bau entfernen würden.

    Meine Welpen haben auch Holz und Steine ins Maul genommen.
    Ich hatte damit kein Problem.

  • Unser Alf ist jetzt knapp 6 Monate alt und ich erinnere mich noch gut, dass das am Anfang mit ihm nicht anders war. Zu Hause hat er immer ein paar Taue rumliegen, damit er seinen "Knabberwahn" (den haben Welpen nunmal, sollte man auch nicht unbinden) stillen kann (die sind immernoch da, die Zähne wachsen noch, da muss gekaut werden!). Wenn er also drinnen was ankauen wollte, was er nicht durfte, haben wir das vorher geübte nein gesagt und ihm aber sofort ein Tau gegeben, wenn er da drauf dann gekaut hat, haben wir ihn gelobt. Er hat schnell kapiert, dass er nur darauf kauen darf und beschäftigt sich auch gut alleine damit (man ließt zwar auch ab und an, dass Hunde sich nicht allein beschäftigen sollen, damit sie dann aufmerksam sind wenn man sich selbst mit ihnen beschäftigt, find ich aber Quatsch und meine Erfahrung zeigt bis jetzt, dass meine Hunde immer lieber mit jemandem zusammen etwas unternehmen, anstatt sich selbst zu bespaßen)
    Ach so, dass Spielzeug nicht rumliegen darf steht auch in vielen Büchern, bei uns gibt es eben die Taue zum Kauen und auch mal zergeln, aber eben auch Futterbeutel, ein Tau aus anderem Material und nen Ball, was alles eben NIE rumliegt und nur mit uns zusammen zum Einsatz kommt.

    Draußen hat der Kurze auch alles aufgesammelt, was rein gepasst hat. Haben daher mit als erstes "Aus" geübt und bis es geklappt hat eben alles was iwie gefährllich werden konnte, aus dem Hundemaul wieder raus gesammelt. Auch hier kam das geübte nein relativ früh zum Einsatz und er hatte schnell raus, dass es, wenn er es lässt was er gerade aufsammeln wollte, ein Leckerchen gibt oder ne Spieleinheit.

    Wenn sie dir zu Hause "auf die Nerven" geht mit der ewigen rumrennerei und Spielaufforderungen, musst du da leider ein paar Tage durch und sie ignorieren und gerade dann NICHT mit ihr Spielen oder auch nur irgendwie kommunizieren (sprechen, anfassen, Blickkontakt, alles bleiben lassen). Ignorier sie in solchen Momenten völlig (ist sauschwierig, ich weiß) und nehme zu ihr Kontakt auf, wenn sie mal kurz ruhig ist (iwo rummsteht und dich nicht anschaut oder sich mal ablegt oder iwo ruhig schnüffelt). So ein Welpe lernt schnell, im Moment lernt deiner aber "wenn ich nur lange gunug durchdrehe spielt man mit mir". Aber keine Sorge, sie wird auch fix ein anderes Verhalten lernen, wenn du es konsequent durchhälst :)

    Und wenn er (meist abends, wenn er eigentlich totmüde hätte sein müssen vom aufregenden Tag) einfach nicht runterfahren konnte, haben wir ihn in seinen großen Gitterkäfig (kannte er vom ersten Tag an, war seine Höhle, wo er auch freiwillig rein ging um zu schlafen) geschickt, Tür zu und innerhalb von 5 Minuten schlief er tief und fest. manchmal können sie sich einfach nicht selbst runterfahren (fast wie kleine Kinder), da hilft es, einen schon erwähnten "Ruheplatz" zu haben. Der Käfig hatte auch den angenehmen nebeneffekt, dass er jetzt in jede Box (Fahrradanhänger, Auto, dunkle Box im Rettungshundestaffelfahrzeug)rein geht ohne Angst oder so zu haben und sofort zur Ruhe kommt.

    Deine Maus ist ein gaaaaaanz normaler Welpe mit dem ganz normalen Wahnsinn, wenn du es in die richtigen bahnen lenkst, wird da ein super Tierchen draus, keine Sorge! Am Anfang sind sie eben auch mal anstregend...

  • Hallo,
    ich denke, richtiges Spazierengehen ist noch zu früh für sie. Hast du einen Garten? Wenn ja, geh einfach nur zum Lösen mit ihr runter und sonst nichts. Wenn nein, trag sie zu einem Löseplatz im Grünen und lass sie machen.
    Wenn sie mag, kannst du dir ne halbe Stunde am Tag nehmen, mit ihr zu ner Wiese gehen und sie dort alles erkunden lassen. Wenn sie da ein bisschen Holz knabbert ist das nicht schlimm. Du hast einen Golden Retriever, einen Apportierhund, ich würde sie loben die dolle, wenn sie dir was bringt. Dann hast du eine super Grundlage falls du später mal mit ihr Dummytraining machen möchtest.

    Ansonsten würde ich ihr nur was gefährliches abnehmen und mit nem Nein belegen, ansonsten eben zutragen lassen und dort mit viel Freude in Empfang nehmen, dann lernt sie, dass Beute zu dir bringen super toll ist und sie wird dir später alles geben. Kannst das auch belohnen.

    Und dass sie aufgedreht ist ist normal, denn du machst vermutlich zu viel mit ihr. Sie sollte mindestens 20 Stunden Schlafen, ansonsten ist es zu viel und sie wird gestresst und dreht demnach auf. Ist wie bei einem Kind, was nicht ins Bett will aber müde ist.

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