• Quintus hat, eigendlich schon immer, öfters Blasenentzündungen. Verursacht, bzw. begünstigt werden die durch Restharnmengen durch seine Reflexdyssynergie (neurologische Blasenentleerungsstörung).

    Vor vier Wochen hatte er wieder eine heftige Blasenentzündung mit Fieber. Durch die Antibiose ging die auch weitesgehend zurück, er ist aktuell Beschwerdefrei (von seinen sonstigen Baustellen mal abgesehen).
    Da in seinem Urin aber weiterhin viele Blasenepitelien und etwas Blut waren, ist sein Urin beim Verterinäruntersuchungsamt untersucht worden.

    Ich habe eben mit der TÄin telefoniert, es ist ein Pseudomonas Keim der gegen alle beim Veterinäruntersuchungsamt getesteten Antibiotika resistent ist. :/

    Morgen kontaktieren die noch Laboklin um zu erfragen ob die noch auf weitere Antibiotika testen können. Ob die dann beim Hund anwendbar sind ist dann wieder eine andere Frage.

    Im Moment geht es Quintus zwar gut, aber das kann sich natürlich auch schnell ändern. Ich gebe ihm, schon länger, Cranberry Extrakt, vieleicht hat der den Pseudomonas bisher in Schach gehalten.


    Hat jemand Erfahrung damit? Irgendwelche Ideen wie wir den Keim in Schach halten können (los werden wir ihn vermutlich nicht)?
    Bin für jede Hilfe dankbar.

  • Hi,

    ich vermute mal, dass es sich bei dem Keim um einen P. aeruginosa Stamm handelt? Das ist zwar schon ein Drecksviech, aber da gibt es etliche (Reserve-) Antibiotika, die auch gegen resistente Stämme wirksam sind. Möglicherweise sind die im Standard-Antibiogramm erstmal einfach nicht mit getestet worden, auch kann es natürlich sein, dass neuere Wirkstoffe in der Vet-Medizin noch nicht sooo etabliert sind. Da würde ich im Zweifelsfall sogar zusammen mit dem mikrobiologischen Befund mal einen Humanmediziner konsultieren..
    Über die Anwendbarkeit würde ich mir erstmal nicht zuu große Sorgen machen. Sämtliche Antibiotika besitzen eine hohe Wirkungsspezifität gegen baktierielle Mikroorganismen.

  • Zitat

    Hi,

    ich vermute mal, dass es sich bei dem Keim um einen P. aeruginosa Stamm handelt? Das ist zwar schon ein Drecksviech, aber da gibt es etliche (Reserve-) Antibiotika, die auch gegen resistente Stämme wirksam sind. Möglicherweise sind die im Standard-Antibiogramm erstmal einfach nicht mit getestet worden, auch kann es natürlich sein, dass neuere Wirkstoffe in der Vet-Medizin noch nicht sooo etabliert sind. Da würde ich im Zweifelsfall sogar zusammen mit dem mikrobiologischen Befund mal einen Humanmediziner konsultieren..
    Über die Anwendbarkeit würde ich mir erstmal nicht zuu große Sorgen machen. Sämtliche Antibiotika besitzen eine hohe Wirkungsspezifität gegen baktierielle Mikroorganismen.


    Danke dir.

    Die Untergruppe weiss ich jetzt nicht, hatten eben nur telefoniert.
    Da resistente Keime beim Menschen ja ein zunehmendes Problem sind, wird es da ja hoffendlich Lösungen geben.

  • Pseudomonaden brauchen übrigens ein basisches Milieu (pH 8 ca.), das schaffen sie sich auch selbst.. Mit Cranberry bzw. ganz generell einer Ansäuerung des Urins (funktioniert z.B. auch mit reinem Vit. C) machst du also erstmal alles ganz richtig, um es den Viechern unangenehm zu machen. Hier muss man natürlich aufpassen - Stichwort Gicht, Blasensteine etc....

  • Zitat

    Ich kann Dir das hier empfehlen.
    http://grapefruitkern-extrakt.com/anwendung.html
    Der Extrakt scheint auch bei resistenten Keimen gut zu wirken.
    Du findest auf der Seite auch Studienergebnisse.

    Den Extrakt verwende ich mit sehr guten Erfolgen seit 20 Jahren bei mir, damals bei meinen Kindern und auch bei meinen Tieren.

    Hier gibt es ein gutes Buch als Anleitung:


    Danke dir.
    Ich hab an citrosept.at eine Mailanfrage gesendet, mal schauen was die sagen.
    Die Tropfen sollen ja mit viel Wasser genommen werden was sich schwierig gestaltet ;) , die Kapseln sind für einen 10 kg Hund vermutlich zu hoch dosiert.
    Ich warte jetztmal deren Antwort ab und starte dann einen Behandlungsversuch.

    Ob es doch ein wirksames Antibiotikum für Quintus gibt, wird sich ja noch zeigen. Aber vieleicht ist das ja auch einen Alternative oder Ergänzung.

  • Wollte mal Rückmeldung geben.

    Nachdem auch Laboklin kein wirksames Antibiotikum gefunden hat, bin ich auf Empfehlung einer der TÄ in "meiner" Haustierarztpraxis zu einem TA in Düsseldorf gefahren der sich auf TCM spezialisiert hat.

    Seit rund sechs Wochen bekommt Quintus jetzt div. chinesische Kräutermischungen.

    Gesten bekam ich von Laboklin die Nachricht das sie den Pseudomonas nicht mehr nachweisen konnten :flehan: :2thumbs:

    Wie es aussieht haben wir das Mistding tatsächlich mit den Kräutern kleingekriegt.

    Ausserdem ist Quintus superfit geworden, ist zwei Jahre jünger :D


    Wenn jemand mit einem resistenten Keim Probleme hat, solltet ihr der chinesischen Kräuterheilkunde eine Chance geben.
    Zumindest bei Quintus hat es ware Wunder vollbracht.

    Nachher hab ich bei dem TA einen Termin, er wird sich sicher freuen das sich alles so gut entwickelt hat (der Urin wurde von der Haustierärztin eingeschickt, darum weiss er noch nichts)

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