Verhalten in den für Sie ängstlichen Situationen
-
-
Hallo,
jetzt habe ich mal eine Frage an euch, besonders an die Angsthundehalter
Seit Freitag wohnt nun die kleine Sheltiehündin Lexi bei Toni und mir.
Ich kopiere einfach mal den Text hier rein, den ich in punkto Vorgeschichte in unseren Thread geschrieben habe (dann brauche ich nicht doppelt schreiben
)Ich bin bereits Lexis 4. Besitzerin und werde, wenn nichts dramatisches dazwischen kommt, auch ihre letzte sein.
Als Welpe wurde sie an eine Familie vermittelt und kam aus Trennungsgründen mit einem Jahr zur ihrer Züchterin zurück.
Diese ist nun vor kurzem sehr schwer erkrankt und musste ihre Hunde abgeben und Lexi und noch eine anderen Hündin wurden von einer befreundeten Züchterin genommen (von der ich Lexi jetzt auch habe)
Sie hatte erst überlegt beide zu behalten, da beide die Zuchtzulassung haben, Lexi sogar mit Empfehlung, jedoch hätte sie dann 5 Zuchthündinnen und einen Deckrüden gehabt und das war dann doch etwas viel.
So hat sie sich also entschieden, beide nun weiterzuvermitteln.
Die andere Hündin hat bereits ein tolles zu Hause gefunden und Lexi ist nun bei uns eingezogen.Bei den beiden Züchterinnen hat sie wohl nicht viel, außer Garten und kleinen Spaziergängen, kennen gelernt und was die Vorbesitzer mit ihr bereits gemacht haben, konnte mir nicht gesagt werden.
Erziehung hat sie allerdings kaum, bis gar nicht, das ist aber das kleinste Problem, da sie unglaublich schnell lernt.Nun ist sie aber in einigen Situationen sehr ängstlich.
Durch ruhiges Verhalten meinerseits und von Toni (Toni ist ein sehr Umweltsicherer Hund, den kann man in alle erdenklichen Situationen stecken und er bleibt einfach cool) entspannt sie schon recht gut.
Jegliches umorientieren zu mir wird sofort bestätigt, ich arbeite seit Freitag schon mit dem Clicker, den sie sehr gut annimmt.
Heute hatten wir allerdings gleich zwei Situationen, in denen sie echt panisch reagiert hat.Situation 1
Ein wilder, nicht erzogener Labrador kam auf uns zugerannt und sie wollte einfach nur weg.
Auf uns langsam zukommende Hunde reagiert sie zwar leicht ängstlich, aber interessiert, schnüffelt, lässt sich beschnüffeln und rennt auch nicht weg.
Bei dem besagten Labrador habe ich sie einfach hinter mich genommen und den Labbi gebloggt, nach kurzer Zeit ist er dann zum Glück auch weg.
In dieser Situation wollte ich sie nicht alleine lassen, sondern ihr zeigen, dass sie bei mir sicher ist.
Der nächste Hund kam dann leicht grollend auf uns zu, da kam sie dann auch sofort zu mir und ich habe sie wieder hinter mich bzw. auf die andere Seite genommen, der Hund war dann zum Glück nicht weiter interessiert.Situation 2
Dabei gingen zwei Männer hinter uns, ca. 20-30m Abstand, redeten und lachten, eigentlich nichts besonderes.
Lexi jedoch geriet total in Panik und wollte nur noch weg.
Ich habe sie dann kurz genommen und bin mit ihr ein paar Meter weiter an die Seite gegangen und habe mich da mit ihr hin gesetzt.
Ganz ruhig entspannt, Toni kam auch gleich an.
Ich habe einfach abgewartet, nicht mit ihr gesprochen und nach kurzer Zeit kam sie dann an, da habe ich sie dann gestreichelt, aber nicht mit ihr geredet.
Schwanz war eingezogen und sie war alles andere als annährend entspannt.
Die beiden Männer haben sich dann in etwas Entfernung auch hin gesetzt und ich bin mit beiden dann langsam weiter.
Danach ging das dann auch wieder einigermaßen und sie fing auch wieder an zu schnüffeln, Schwänzchen kam wieder raus.Dadurch, dass sie ein so unsicherer Hund ist, gibt es bei uns zu Hause klare Regeln, an die sie sich zu halten hat, um ihr ein sicheres Umfeld zu ermöglichen.
Klar sind wir gerade erst in der Eingewöhnungs- und Kennlernphase, allerdings möchte ich mich in den ihr panischen Situationen gleich richtig verhalten, um ihr sofort die nötige Sicherheit zu geben und um ihr zu zeigen, dass ich alles im Griff habe.Ich wäre einfach über ein paar Tipps dankbar, was das Thema "Angsthunde" angeht und wie ich mich am besten in so panischen Situationen, gerade wie in 2, am besten Verhalten sollte.

- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Verhalten in den für Sie ängstlichen Situationen*
Dort wird jeder fündig!-
-
Dir Hundesituationen hast du aus meiner Sicht optimal gelöst - ich bin zwar kein Freund von blocken, aber dass du sie hinter sie genommen hast, war für sie toll (weswegen sie das gleich wieder gezeigt hat).
Bei den Männern.. und ich kenne das Verhalten, nur reagierte Akuma dann mit "nach vorne gehen"; Akuma verbellte die aber dann vor Angst.
Für beide Situationen würde ich dir, mal wieder, Zeigen & Benennen empfehlen:
http://markertraining.de/zeigen-und-ben…ion-verbessert/
Ich habe damit gute ErfahrungenBei den Hunden ging es ja um Management. :)
Aber vielleicht hilft ihr Z&B die Hunde dann auch mit was Positiven zu verknüpfen.
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!