Erziehungshilfe? Bitte
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Hallo ihr Lieben!
Heute zum Donnerstagmorgen mal ein Beitrag von mir.
Viele haben vielleicht meine Anfangsposts gelesen, als wir uns einen Welpen zugelegt haben.
Nunja, nun ist die kleine Holly schon 7 Monate und hat so einiges drauf.
Holly ist ein Weimeraner-Dobermann-Labrador-Mix (;
Sie kann Sitz, Platz, Pfötchen, Komm, Hier, Lauf, Runter, Nein und Bleib.
Nur manches, kann sie irgendwie noch nicht richtig, und zwar sowas wie.. NICHT aufs Bett gehen wenn Herrchen und Frauchen nicht da sind.. Oder fremde Leute nicht anbellen, Kinder nicht anknurren und besonders.. NICHT zu anderen Hunden wollen und so heftig ziehen, dass selbst Herrchen ins taumeln kommt.Vielleicht kennt ja einer von euch die Probleme?^^
Ich muss sagen Holly ist ein sehr ängstlicher Hund, sie lässt sich grundsätzlich nicht von Fremden streicheln, erst wenn sie diese mehrere Stunden kennenlernen durfte (was ja nicht weiter dramatisch ist).. Jedoch kommen ab und zu Leute beim spazieren-gehen und sprechen sie an (sowas wie.."was bist du denn für eine süße Maus..") Und dann wird sie Böse.. und bellt, genau das wollen wir aber nicht.
Und besonders schlimm dieses totale ziehen wenn ein Hund z.B. auf der anderen Seite ist.
Nunja, auch die Sache mit dem Bett scheint unlösbar -.-*
Und noch einwas.. sie jagt gern Vögeln nach.. Was tun? - Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Was sie nicht soll in den Situationen ist Dir klar.
Da ein Hund keinen An- und Ausschalter hat nun die Frage von mir: Was möchtest Du, dass Dein Hund in den Situationen stattdessen tut? Und wie übst Du das?
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Genau so ist es, du musst nicht nur wissen was dein Hund NICHT tun soll, sondern du musst auch wissen was dein Hund STATTDESSEN tun soll.
Wie belohnst du deinen Hund? Wie arbeitest du mit Holly?
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Naja also grundsätzlich machen wir viel mit Leckerli, also wenn sie was toll macht, gibt's Lieblingsleckerli.
Und ansonsten, wenn sie nicht an der Leine ist und frei läuft dann gibt's als Belohnung den Ball, den liebt sie mehr als Essen:DUnd jetzt was sie stattdessen tun soll.. Also wenn sie z.B. Fremde auf dem Hof anbellt, soll sie lieber spielen.. mit dem Ball - das klappt allerdings gar nicht. Man kann rufen, sie ziehen, den Ball schmeißen.. nichts. Sie steht da mit hochgestellten Haaren und bellt.
Dann.. nicht aufs Bett gehen wenn wir nicht da sind.. Gut da soll sie lieber alles andere machen, Spielen, Schlafen, Essen.. Aber wie sollen wir ihr das zeigen, wenn wir nicht da sind?
Und bei den anderen Hunden.. Da sprechen wir sie immer an.. "Holly Komm" oder so, wollen weiter gehen, aber sie zieht einfach.. wir schleppen die dann hinter uns her, weil Leckerlis will Sie in dem Moment nicht.:/ -
Zitat
Und jetzt was sie stattdessen tun soll.. Also wenn sie z.B. Fremde auf dem Hof anbellt, soll sie lieber spielen.. mit dem Ball - das klappt allerdings gar nicht. Man kann rufen, sie ziehen, den Ball schmeißen.. nichts. Sie steht da mit hochgestellten Haaren und bellt.
Das ist eine sehr ungünstige Alternative, denn Hunde können nicht spielen, wenn sie gestresst sind. Außerdem würde ich eher etwas Ruhiges aufbauen, damit die Erregung nicht noch höher geht. Das muss man natürlich kleinschrittig trainieren, zunächst ohne Ablenkung und dann ganz, ganz langsam die Schwierigkeit steigern.
ZitatDann.. nicht aufs Bett gehen wenn wir nicht da sind.. Gut da soll sie lieber alles andere machen, Spielen, Schlafen, Essen.. Aber wie sollen wir ihr das zeigen, wenn wir nicht da sind?
In dem Fall würde ich sagen: Tür zu.
ZitatUnd bei den anderen Hunden.. Da sprechen wir sie immer an.. "Holly Komm" oder so, wollen weiter gehen, aber sie zieht einfach.. wir schleppen die dann hinter uns her, weil Leckerlis will Sie in dem Moment nicht.:/
Habt Ihr das in kleinen Schritten mit steigender Ablenkung aufgebaut oder probiert ihr das immer nur in der absolut stressigen Situation zu üben? Kennt sie das Kommando überhaupt? Habt Ihr das systematisch trainiert, so dass es auch ohne Leckerchen zeigen abrufbar ist?
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Du solltest auf jeden Fall jedes Problem einzeln angehen.
Ich würde es auch nicht wollen das mein Hund Menschen anbellt. Ich persönlich würde es mir von meinem Hund wünschen das er ruhig neben mir sitzt wenn Besuch kommt.
Wenn ich nicht will das mein Hund auf's Bett geht gebe ich ihm auch keine Gelegenheit es zu tun wenn ich abwesend bin. Wie wäre es mit Tür zu?
Wenn mir ein Hund entgegen kommt würde ich mir wünschen das mein Hund brav neben mir läuft.Dein Hund hat ja in dem Moment jaen Bedürfnis (z. B. das die Menschen wieder gehen)
Wie stehst du der Arbeit mit einem Marker gegen über?
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Zitat
Das ist eine sehr ungünstige Alternative, denn Hunde können nicht spielen, wenn sie gestresst sind. Außerdem würde ich eher etwas Ruhiges aufbauen, damit die Erregung nicht noch höher geht. Das muss man natürlich kleinschrittig trainieren, zunächst ohne Ablenkung und dann ganz, ganz langsam die Schwierigkeit steigern.
Mhhm und was genau würdest du empfehlen?:( Sie zu sich nehmen und ruhig ansprechen und streicheln oder was gibt es da so?
ZitatIn dem Fall würde ich sagen: Tür zu.
Auch das ist nicht so einfach. Bis jetzt haben wir sie Tagsüber wenn wir arbeiten sind nur in unserem Schlafzimmer gelassen.. Dort hatte sie ihr bett, und essen und trinken. Und ja, wenn wir da sind war sie nie auf dem Bett, nur wenn wir wieder kamen hat man die Haare und Abdrücke gesehen. Das Problem: Sie lies sich auch nicht erwischen, so dass man hätte meckern können.
Und sonst, naja gerade ist sie ja mitten in der Puppertät und in den anderen Räumen ist es uns sehr Angst um die Ausstattung. Sie hat schon in unserem Zimmer die Möbel zerkaut, tapeten abgerissen und Regale ausgeräumt, das wollten wir ungern in den restlichen Räumen -.-* Ein Tipp wie man gegen sowas vorgeht wäre auch super.
Sie ist halt ein kleiner Problemhund ._. tagsüber ist sie sogut wie nie mehr als 5 Stunden alleine, aber auch nach 2 Minuten macht sie die Möbel kaputt und so, aber das auch erst seit etwa einem Monat, vorher war alles gut.
Daher ist das mit anderen räumen eher schwer :/ Und aufs Sofa soll sie ja auch nicht..ZitatHabt Ihr das in kleinen Schritten mit steigender Ablenkung aufgebaut oder probiert ihr das immer nur in der absolut stressigen Situation zu üben? Kennt sie das Kommando überhaupt? Habt Ihr das systematisch trainiert, so dass es auch ohne Leckerchen zeigen abrufbar ist?
Ja, das Komm kann sie super.. Wenn sie frei läuft uns rumschnuppert oder weggehen will und wir komm sagen dann geht sie super mit uns mit..
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Zitat
Du solltest auf jeden Fall jedes Problem einzeln angehen.
Ich würde es auch nicht wollen das mein Hund Menschen anbellt. Ich persönlich würde es mir von meinem Hund wünschen das er ruhig neben mir sitzt wenn Besuch kommt.
Wenn ich nicht will das mein Hund auf's Bett geht gebe ich ihm auch keine Gelegenheit es zu tun wenn ich abwesend bin. Wie wäre es mit Tür zu?
Wenn mir ein Hund entgegen kommt würde ich mir wünschen das mein Hund brav neben mir läuft.Dein Hund hat ja in dem Moment jaen Bedürfnis (z. B. das die Menschen wieder gehen)
Wie stehst du der Arbeit mit einem Marker gegen über?
Ja das wollen wir auch auf jeden Fall tun. Nur wie geht man es an?
Das mit der Tür habe ich eben kurz erläutert, das wird schwer..Und der Rest klingt super, nur wie macht man es?
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Zitat
Oder fremde Leute nicht anbellen, Kinder nicht anknurren und besonders..Ich muss sagen Holly ist ein sehr ängstlicher Hund, sie lässt sich grundsätzlich nicht von Fremden streicheln, erst wenn sie diese mehrere Stunden kennenlernen durfte (was ja nicht weiter dramatisch ist).. Jedoch kommen ab und zu Leute beim spazieren-gehen und sprechen sie an (sowas wie.."was bist du denn für eine süße Maus..") Und dann wird sie Böse.. und bellt, genau das wollen wir aber nicht.
Wenn Holly ein ängstlicher und unsicherer Hund ist, musst du dafür sorgen, dass kein Passant sie anquatscht, ihr zu nahe kommt, sodass sie sich so berdoht fühlt, dass sie "böse" werden muss.
Das heißt, Holly bleibt an der (Schlepp)-Leine und du hälst die Distanz zu fremden Menschen ein, die sie benötigt, notfalls musst du einen Bogen laufen oder sogar mal umkehren und ihr ein Alternativverhalten beibringen, BEVOR sie "böse" werden muss.
Das Gleiche gilt im Prinzip für den Hof, wenn Besucher kommen.
Holly darf nicht frei auf dem Grundstück herumlaufen und selbst handeln, auch hier kannst du sie an die Schleppleine nehmen und wenn jemand kommt, muss sie auf ihren Platz gehen, anstatt Besucher abzuchecken und zu reglementieren.ZitatUnd noch einwas.. sie jagt gern Vögeln nach.. Was tun?
Du hast einen temperamentvollen Jagdhundmix, der u.a. auch deswegen an die Schleppleine muss.
Kennt Holly ein Abbruchkommando, führt sie es zuverlässig aus?
Lässt sie sich abrufen?Wie wäre es mit ein paar Stunden Einzeltraining, um dir das alles in Ruhe zeigen zu lassen?
Viele Grüße
Themis -
Dankeschön für deine Antwort, das klingt alles schon sehr sehr gut. Das werden wir auf jeden Fall demnächst so machen!(:
ein Abbruchkommando kann sie leider noch nicht, damit haben wir uns noch gar nicht weiter auseinander gesetzt.
wir sind seit dem sie 3 Monate alt ist bei der Welpenspielstunde, gerade auch wegen den anderen Hunden.. und natürlich um etwas zu lernen. Dort klappt eigentlich alles was gemacht wird ganz gut, nur mir kommt es vor als bräuchte sie jetzt mit 7 Monaten mehr herausvorderung.. Das ist alles toll dort, aber nur spielen.. nunja.
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