was fehlt ihm nur?

  • ist zwar kein Vergleich, aber meine Tiere nehmen bei der starken Hitze zwar Futter auf, brechen dieses jedoch später wieder aus, daher kriegen sie erst Abends etwas wenn es nicht mehr ganz so warm ist....

    der 14 Jahre alte Hund meiner Freundin ein Mini-Yorkie, ist bei der Hitze einfach so ''umgefallen'', meine Freundin ist gleich um die Ecke zur TÄ und die hat ihr erstmal etwas Flüssigkeit gegeben und sagte dann halt auch, das es besser sei nur kurze Wege zu machen, ausreichend Flüssigkeit anbieten und Futter dann, wenn es nicht mehr ganz so heiß ist und das machen wir jetzt auch....

    ist zwar kein Vergleich mit deinem Hund :(

    ich wünsche euch von Herzen alles Gute ;)

    lg

  • danke, auch dir.

    er wurde gestern noch operiert. dabei wurde eine leichte pankreatitis festgestellt.
    ausserdem einstülpungen und schleimhautveränderungen.
    kaum muskeltonus, kaum darmperestaltik.

    heute morgen hat er kurz eine kleine menge wasser getrunken. sein allgemeinzustand ist schlecht und man befürchtet, dass das wasser wieder erbrochen wird.
    der wert seiner weissen blutkörperchen ist zu niedrig, was wohl sehr ungewöhnlich nach einer op ist.

    die ärztin gibt ihn noch nicht auf, aber sie sagte auch, dass man nicht mehr viel für ihn tun kann, ausser seine körperfunktionen zu unterstützen.
    ich verstehe von all diesen dingen nicht viel und habe vertrauen, dass er dort bestmöglichst behandelt wird.
    übers wochenende wird er auf jeden fall noch dort bleiben.

    besuche sind aus ihrer erfahrung wohl eher nicht förderlich, aber ich kann immer anrufen.

    ich mache mir grosse sorgen und habe irgendwie kein gutes gefühl. :nosmile:

  • Ach Mensch, das tut mir sehr leid, was wurde denn operiert?Hier werden alle verfügbaren Daumen und Pfoten gedrückt!!!!....... Vielleicht sollte ich das nicht sagen aber ich würde mir das besuchen nicht verbieten lassen,ich hatte bisher nur Pferde in der Klinik und die habe ich immer besucht

  • so wie ich das verstanden habe, hatte er ja einen futterbrei mit kontrastmitteln bekommen.
    es bestand der verdacht einer einstülpung bzw. eines verschlusses.
    und diese einstülpungen haben sie mit der op behoben.
    es kann aber jederzeit wieder passieren.

    verboten hat sie es mir nicht, gar nicht.
    aber der hund hat so eine starke bindung zu mir, dass ich befürchte, es geht ihm schlechter, wenn ich komme und dann wieder gehe.
    ach, ich weiss auch nicht.
    was mach ich denn nun?
    :desperate: :sad2:

    ich kann derzeit nichtmal auto fahren weil ich mir einen relativ komplizierten armbruch zugezogen habe.
    heute abend spreche ich mit der ärztin nochmal...

  • So hart es klingt, aber ich denke das es zu viel Stress für den Kleinen wäre, wenn du hinkommst (riesen Freude) und dann wenn Du gehst (großer Trauer).
    Er braucht Ruhe und der Streß wäre sicherlich nicht förderlich zur Genesung und wahrscheinlich in seinem jetzigen Zustand einfach zu viel.

  • Zitat

    Ach Mensch, das tut mir sehr leid, was wurde denn operiert?Hier werden alle verfügbaren Daumen und Pfoten gedrückt!!!!....... Vielleicht sollte ich das nicht sagen aber ich würde mir das besuchen nicht verbieten lassen,ich hatte bisher nur Pferde in der Klinik und die habe ich immer besucht

    Naja, ich denke das kann man so jetzt nicht 1:1 vergleichen, da die Bindung Hund-Mensch doch meist viel intensiver ist, als die Bindung Hund-Pferd.

  • Edit: Mensch hab ich's jetzt doch vergessen noch schreiben, daher noch schnell hinten dran:

    Fühle dich ganz gedrückt, auch hier drücken wir alle Daumen und Pfötchen :solace:

  • minimalste besserung.
    er hat ja am morgen getrunken, allerdings erbrochen.
    einen frolic hat er dreimal im mund hin und her bewegt, und ihn dann wieder ausgespuckt.

    morgen fahre ich hin.

  • Ich würde unbedingt hinfahren. Nach jeder OP habe ich meinen Hund sofort wieder mitgenommen, bis auf einmal. Das war nach der Magendrehung. Es hieß immer, die mache es toll, es gehe ich super. Dann sollte ich sie plötzlich früher abholen.

    Ich sollte warten, bis sie gebracht wird, und dann sah ich sie durch den Quergang laufen und dann im Zimmer. Der Hund zitterte am ganzen Laib, ihr ging es nicht gut. Als sie mich sah, dauerte es einen Moment, dann ging ein Ruck durch den ganzen Hund. Das Zittern hörte auf und ich nahm sie sofort mit nach Hause. Drei Tage später musste der Magen noch fixiert werden und da wurde Hund morgens gebracht, abends geholt. Sie lebt heute noch. Nach sieben Narkosen und sechs Operationen! Und ich habe sie nur einmal nicht wieder mitgenommen und nicht besucht. Das mache ich nie wieder!

    Jeder Tag in der Klinik kostet ein Vermögen, oft werden Hunde ruhig gestellt. Und ich werde nie wieder einen Hund in der Klinik nicht besuchen. Wenn die Bindung stark ist, geht es dem Hund dort erst recht schlecht. Und ich würde es mir nie verzeihen, wenn mein Hund sterben würde, ohne dass ich ihn nochmal besucht hätte.

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