2,5 jähriger Rüde läuft holprig
-
-
Hallo liebe Foris,
ich bräuchte mal eure Hilfe:
Wie einige vielleicht wissen habe ich einen 2,5 Jahre alten mittelgroßen (knapp 60cm Rückenhöhe) Rüden, den ich als Welpen aus Spanien durch den Tierschutz vermitteln bekommen habe. Im März diesen Jahres wurde er kastriert und hat vor allem an den Hinterbeinen etwas an Muskeln verloren.
Das Problem ist nun Folgendes: Seit etwa einem Monat fällt mir auf, dass Lou etwas unrund läuft. Allerdings nicht immer, aber doch (für mich) auffällig. Und zwar kriegt er den Übergang zwischen Trab und Galopp und anders herum nicht immer ganz sauber. Manchmal zieht er eine Pfote hoch oder hüpft einen Schritt lang seltsam bist er wieder richtig weiterläuft. Ich hab auch das Gefühl, dass er manchmal beim Laufen auf Asphalt eine der Hinterpfoten etwas nachzieht. Man hört es ab und zu "ratschen" auf dem Boden. Das habe ich allerdings noch nie gesehen, sondern höre es nur manchmal.
Auf Abtasten/verschiedene Bewegungen reagiert er nicht schmerzhaft. Nun ist die Frage, hat er etwas an den Gelenken, Rücken oder so, dass nun aufgetaucht ist, da die Hüfte nicht mehr so gut von Muskeln gestützt wird, oder hat er sich einfach bei einer seiner Kamikaze-Spielaktionen irgendetwas verrissen oder eingeklemmt.
Ich war letzte Woche deswegen mit ihm beim TA, der ihn abgetastet hat. Kreuzbandriss schließt er aus, die Kniescheibe sitzt bombenfest. Er hat mir zur weiteren Diagnosefindung eine vierwöchige Therapie mit Entzündungshemmern (1x die Woche eine Spritze) empfohlen. Die schlagen wohl gut an, wenn es HD ist und man könne damit den Beginn einer Therapie mit Schmerzmitteln für einige Zeit hinauszögern.
Mir ist klar, dass die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch ist, dass es HD ist. Allerdings zeigt er keine anderen Symptome, wie schwereres Aufstehen, Lahmen nach Ruhe, "einlaufen" wenn er warm wird beim Gassi.
Ich will ihn ungern in Narkose legen lassen "nur" fürs röntgen und wüsste gerne ob euch noch andere mögliche Ursachen einfallen, die man vorher abklären kann, bzw. wenn er schon in Narkose gelegt werden muss, was man gleich noch mit untersuchen könnte.
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Naja, unbekanntes Humpeln haben wir hinter uns ...
allerdings vorne, aber ich kann dir sagen, wie die Diagnostik bei uns warich habe aufs Röntgen bestanden, da aber nichts zu sehen war, wurde auf eine Entzündung betippt und was dagegen gespritzt
2 Wochen später sollte ich wieder kommen, wurde wieder gespritztweitere 2 Wochen später hatte ich die Nase voll und habe ein MRT machen lassen
auch hier gab es keine Ergebnisseder Besuch bei der Physiotherapeutin hat auch nichts gebracht und sie meinte, Kira sei gut bemuskelt etc.
würde es aber immer wieder so machen, um Klarheit zu haben, wie weit mein Hund noch belastbar ist, zumal dein Hund ja noch jung ist (Kira war da knapp 6)
-
Danke für deine Antwort.
Mit den Entzündungshemmern haben wir schon angefangen. Morgen bekommt er die zweite Spritze.
Ich hab einfach Angst vor der Narkose.
Wegen der Belastbarkeit...Lou ist eigentlich wie immer, er läuft nicht weniger/ ruht sich mehr aus o.ä., aber du hast natürlich recht, es wäre schon wichtig etwas Klarheit in die ganze Sache zu bekommen. Habt du rausgefunden was deine Kira hat/hatte?
Was könnte es denn sonst sein, außer HD?
-
nein, leider nicht
aber meist ist es nur ein paar Tage und bei Schonung wirds besser und ist nun für Monate gutsie läuft keine langen Strecken am Rad
ich lasse sie nicht springen
und mache halt nur ruhige Sachen mit ihretwas ärgerlich, aber solange es ihr gut geht, ists ok
sage ich aber nur, weil ich vieles hab abklären lassen
und lieber den Hund einmal in Narkose legen zum Abklären, als in Ungewissheit bleiben, denn auf die 10 Jahre, die er hoffentlich noch mind. bei euch ist, gerechnet, erreicht ihr so mehr Lebensqualität
-
Es gibt neben HD noch andere Möglichkeiten, aber keine lässt sich sicher ohne Narkose diagnostizieren.
Ich persönlich hätte eher Bedenken, ohne genaue Diagnose Entzündungshemmer zu verabreichen, die je nach Mittel auch deutliche Nebenwirkungen haben.Das Nachschleifen der Pfote klingt weniger nach HD als nach CES (eingeschränkter Stellreflex) auch Spondylose oder Wobbler wären möglich.
Wieso hast du so bedenken wegen der Narkose? Gab es im Rahmen der Kastration Komplikationen in der Hinsicht?
-
-
Wenn es jetzt um ein Pferd gehen würde, würde ich sagen, dass er sich in den Übergängen im Rücken festmacht...
Ich weiss nicht in wie weit du dich mit Pferden auskennst, da gibt es rechts-, links- und kreuzgalopp. Wenn das Pferd im Kreuzgalopp läuft, deutet das auf ein Rückenproblem hin. Das stell ich mir beim Hund ähnlich vor... Wie wäre es mit einem Chiropraktiker? -
Zitat
Ich persönlich hätte eher Bedenken, ohne genaue Diagnose Entzündungshemmer zu verabreichen, die je nach Mittel auch deutliche Nebenwirkungen haben.Hmm der TA hatte mir das so empfohlen und er klang eigentlich recht überzeugend. Er meinte halt so würde er es mit seinem Hund auch machen
. Er hat heute die zweite Spritze bekommen. Nächste Woche wird sich zeigen, ob sich was ändert. Der nächste Schritt wird ein Termin in der Tierklinik Haar. Mal sehen was die zu dem Problem sagen.ZitatDas Nachschleifen der Pfote klingt weniger nach HD als nach CES (eingeschränkter Stellreflex) auch Spondylose oder Wobbler wären möglich.
Danke für die Denkanstöße ich werd gleich mal bisschen googeln zu dem Thema
ZitatWieso hast du so bedenken wegen der Narkose? Gab es im Rahmen der Kastration Komplikationen in der Hinsicht?
Nein Komplikationen gab es keine, aber ich fand es einfach so furchtbar wie er danach getorkelt ist und gefiepst hat, dass ich es ihm gerne ersparen würde
. Aber da kommen wir wohl nicht drumrumsabarta: Nee mit Pferden kenne mich mich leider nicht wirklich aus. Aber der Chiropraktiker ist eine gute Idee! Das merk ich mir mal.
-
Ich kann dir leider bezüglich der Diagnose nicht weiter helfen, aber vielleicht hilft dir auch ein Erfahrungsbericht zum Thema Narkose: ich musste meine Hündin im April wegen einer eitrigen Gebärmutterentzündung operieren lassen. Sie hat bei dieser OP eine Inhalationsnarkose bekommen, die sie wesentlich besser vertragen hat als eine frühere Injektionsnarkose. Anscheinend ist das schonender, besser dosierbar und die Hunde sind daher auch schneller wieder fit bzw. haben weniger Hang Over. Ich habe nicht schlecht geschaut, als sie mir bei der Abholung relativ fit und munter entgegen spaziert ist... Alles Gute wünsche ich euch!
-
Also ich kann dich zwecks der Narkosen zum Röntgen etwas beruhigen, die sind nämlich nicht so schlimm heftig, wie für einen operativen Eingriff. Die Hunde sind ja höchstens 20 Min. im Schlaf, und werden dann wieder geweckt. Danach haben sie klar einen Hangover, das Fiepsen kommt dann nicht von Schmerzen sondern weil sie im ersten Moment nicht wissen wo sie sind.
Manchmal geht es nicht anders..meine lässt inzwischen auch nur noch recht wenig zu, und als die die Diagnose wegen ihren Wachstumsfugen und Kreuzbandriss brauchten, war sie in relativ kurzer Zeit dreimal in Narkose, die OP war die vierte...sie hat es sehr gut gepackt.
Mit der Diagnose halte ich mich zurück, ich halte nichts von diesen Diagnosen von manchen selbsternannten Spezialisten..die machen dich nur irre...google nicht so viel..ich mach das auch nicht mehr...weil da ist dein Hund danach sterbenskrank, und eigentlich ist es nur eine Bagatelle:)
Dennoch alles Gute von uns.
-
Danke euch
So blöd es klingt aber das beruhigt mich wirklich wegen der Narkose. Wir werden das schon schaffen. Ich hoffe einfach immer noch drauf, dass es nichts schlimmes ist 
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!