Alle 3 Jahre impfen?
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Ich habe hier ein aktuelles Interview zum Thema Impfen in der Zeitschrift "ein Herz für Tiere" gefunden:
Interviewpartner ist Dr. Uwe Truyen, Direktor des Instituts für Tierhygiene und Öffentliches Veterinärwesen der Universität Leipzig.
Seit Juli 2006 gibt es für Deutschland neue Impfempfehlungen. Was hat sich alles geändert?
Was ist neu an den Impfehlungen?
Inhaltlich hat sich nur etwas bei Hund und Katze geändert. So wurde die Grundimmunisierung neu definiert und gilt künftig erst mit Abschluss des zweiten Lebensjahres als beendet. Im ersten Lebensjahr werden nun bis zu drei Impfungen fällig, wobei die letzte erst im Alter von ungefähr 16 Lebenswochen stattfindet. Im zweiten Lebensjahr gibt es dann noch eine Abschluss - Impfung, um ganz sicher zu gehen, dass das Tier geschützt ist.Und nach der Grundimmunisierung?
Ab dem dritten Lebensjahr wurden die Impfintervalle erweitert. Manche Komponenten müssen nicht mehr jährlich aufgefrischt werden, einfach deswegen, weil deren Impfschutz länger als ein Jahr anhält. Für den Hund empfehlen wir daher gegen die Parvovirose, Staupe und die Ansteckende Leberentzündung ( HCC ) im Dreijahres - Abstand zu impfen.
Trotzdem soll der Hund aber jährlich seinen TA sehen.
Einmal, um ihn gegen die Leptospirose zu impfen, für die der Impfschutz nur maximal ein Jahr anhält.
Zum anderen, um in einem Impfgespräch zu klären, ob weitere Impfungen sinnvoll sein könnten. Die individuelle Betreuung durch den Tierarzt ist also sehr wichtig. Bei der Katze ist beim jährlichen Impfgespräch insbesondere die Notwendigkeit der Tollwut-, der Katzenschnupfen- und der Leukämie - Impfung zu diskutieren.Hat sich bei der Tollwutimpfung auch etwas geändert?
Ja, früher war ein wirksamer Tollwut - Impfschutz nach der Tollwutverordnung als eine jährliche Impfung definiert. Jetzt richtet man sich nach den Angaben des Impfstoff - Herstellers in der Packungsbeilage. Das kann bei einigen Herstellern drei Jahre sein. Bei Reisen ins Ausland können die Einreisebestimmungen aber ganz anders aussehen und sollten deshalb mit dem Tierarzt abgeklärt werden.Warum wurden die Neuerungen notwendig?
Einige Tierhalter machten sich Sorgen wegen der möglichen Impfkomplikationen, die aber bei den modernen Impfstoffen äußerst selten geworden sind und in keinem Verhältnis zum Nutzen der Impfung stehen. Um jedes noch so kleine Risiko weiter zu minimieren, wurden deshalb unnötige Impfungen weggelassen bzw. die Impfintervalle erweitert.Was für Nebenwirkungen könnten denn auftreten?
Das können Schwellungen an der Impfstelle, Abgeschlagenheit, vielleicht auch Fieber sein. Also eher milde Symptome, die nach ein paar Tagen vorüber sind. Nur in einem von rund 30.000 Fällen kann es zu einer gefährlichen Komplikation kommen, wie z.B. dem Fibrosarkom bei der Katze.Wo erfahre ich, was ich nun genau impfen lassen soll?
Erster Ansprechpartner für Impfung, Prophylaxe oder Reisemedizin ist immer der praktizierende Tierarzt. Er ist Fachmann, Vertrauensperson und hat die entsprechenden Informationen. - Vor einem Moment
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