neuer Freund mit Kind

  • Für mich ist die wichtigste Regel, dass man Hund und Kind erstmal nicht unbeobachtet miteinander lässt (bis man beide wirklich einschätzen kann).

    Der Hundekorb sollte für das Kind tabu sein, damit der Hund dort einen Rückzugsort hat. Ich würde auch kein Streicheln erlauben, kein Füttern im Korb oder so. Sondern Hundekorb = Auszeit.
    (Es gibt wunderschöne Fotos von Hund und Kind im Hundekorb - ich würde es dennoch nicht machen. Die könnten doch überall kuscheln, das muss doch nicht im Hundekorb sein :roll: )

    Ich würde dem 2-jährigen auch nicht erlauben, hinter dem Hund herzurennen.
    Und dem Kind recht schnell zeigen: Wenn es stehen bleibt, bleibt der Hund auch stehen.

    - Ich denke, die beiden brauchen eine gewisse Anleitung, miteinander umzugehen. Aber sie müssen schon auch direkt kommunizieren, damit der Umgang entspannt ist. Und dafür braucht es Regeln.
    Bei einem 2-jährigen, der noch keine Hunde kennt, durchaus auch so was wie: "Nicht auf den Schwanz treten, nicht am Schwanz und den Ohren ziehen, keine Finger wo reinstecken." :ugly:

    Und ich möchte noch sagen, dass ich Hund und Kind super finde als Kombi. Hunde können so tolle Aufwachskumpel sein für Kinder :gut:
    Da gibt's also auch was zum Freuen dran, nicht nur zum Vorsichtigsein.


    Kannst ja mal berichten, wie es lief und läuft.

  • Warum so viel Streß?

    Unserer Enkel ist 21 Monate alt und er geht absolut zärtlich mit unserem Hund um.Klar aus den Augen lassen wir beide nicht, aber wir verhalten uns ganz natürlich. Wenn Toffee sich zurück zieht akzeptiert das Leon und auch anders rum. Obwohl wir festgestellt haben - Toffee paßt auf wenn Fremde sich Leon nähern. Ich denke einfach Kind und Hund spüren es, wenn Erwachsene nervös sind. Kennst Du den Kleinen schon? Wenn nicht, lern ihn doch erst mal ohne Hunde kennen. So kannst Du Dir ein Bild von dem kleinen Mann machen.

    Ansonsten viel Spaß mit Kind und Hund und neuem Freund ;o)

    LG Angel

  • Wie hier die anderen auch schon geschrieben haben - mit viel Ruhe und ohne Zwang, dann wir das schon !

    Für Zusammenkünfte in der Wohnung kann ich nur empfehlen - alle ab auf den Fussboden - dass ist einfach der Ort, wo der Hund sich aufhält und ein 2-jähriger auch überwiegend. Also, einer der Erwachsenen ist für den Hund zuständig, der andere fürs Kind und dann beide bespassen und vorsichtig aufeinander zugehen lassen.

    Schau, dass es für deinen Hund eine positive Erfahrung wird, bei der sie sich zurückziehen darf, wenn es zuviel wird und es viel Lob gibt, wenn sie dabei ist. Mach es zu einer positiven Erfahrung für deinen Hund, bei der sie dir "helfen" darf - und weggehen wenn sie nicht mag.

    Für das Kind genauso - viel Ruhe und gleichzeitig Spass, wenn er streicheln und anfassen darf, Leckerli geben etc.

    Ach, und wenn der Kleine noch im Hochsitz sitzt zum Essen - zeig deinem Hund, dass darunter echt ein prima Platz ist, weil immer mal was daneben geht... ;) - das gibt gleich auch nochmal eine positive Verknüpfung.

    Wenn ihr beide entspannt und aufmerksam mit der Situation umgeht, haben Hund und Kind eine prima Chance, gute Freunde zu werden.

    Lg, Trixi - wir haben 3 Jungs, mittlerweile alle grösser, aber sie sind alle gut mit Hunden gross geworden - ohne dass jemals was ernstes passiert ist - ausser dass gelegentlich mal einer gemeinsam mit dem Hund in einer Schlamm pfütze gelandet ist :D

  • Vielen Dank für all die Antworten...
    Den Kleinen kenne ich noch nicht, aber in den nächsten 4 Wochen wird es wohl soweit sein :fear:
    Ich berichte dann natürlich wie es lief...

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