Muten wir ihm schon zu viel zu?
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Hallo ihr Lieben,
ich bin jetzt seit 4 Wochen stolzer Besitzer eines 13 Monate alten Malinois Rüden, habe ihn aus dem örtlichen Tierheim geholt.
Mit dem Wissen um die Ansprüche dieser Rasse habe ich uns direkt bei einem Hundesportclub angemeldet und dort trainieren wir jetzt einmal die Woche Kommandos und Leinenführigkeit, zu Hause und bei Spaziergängen wird auch fleißig geübt und mit Leckerchen belohnt.
Die meiste Zeit funktioniert es auch wunderbar mit Carlos, aber hin und wieder reisst er völlig aus, beisst in die Leine beim Spaziergang, ignoriert mich völlig auf Zurufe oder Kommandos etc.
Ich frage mich jetzt ob ich dem Hund für die kurze Zeit die er mich kennt einfach zu viel zu mute oder ob er einfach mehr Training braucht!
Carlos ist total verschmust und auch sehr anhänglich, überschätze ich die Bindung die bis jetzt aufgebaut wurde dadurch vielleicht?
Ich würde mich sehr über ein paar Ratschläge freuen!
Vielen Dank, Verflex!
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Hallo,
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Hallo,
ich kenne deinen Hund nicht, aber ich weiß nicht ob die Bindung mit 4 Wochen wirklich schon 100% da ist. Ich kenne einige ältere Hunde aus dem Tierheim. Bei denen hat es schon bisschen länger gedauert bis die vollstes Vertrauen in den neuen Besitzer hatten. Aber mach' dir da keine Sorgen, denn das komm schon noch.
Bezüglich der kurzen Aussetzer: Wenn er anfängt wild an der Leine herumzuknabbern, dann bleib stehen, gib keinen Ton von dir (um die Situation nicht noch komplizierter zu machen), halt die Leine kurz und so über den Kopf, dass er gar nicht rankommt. Erst wenn er Anzeichen macht sich zu beruhigen geht's weiter. Da musst du auf den passenden Moment warten. Nicht zu schnell, aber nicht zu langsam. Loben brauchst du ihn danach nicht, denn korrekt gemacht hat er nichts - außer das Nachgeben.
Liebe Grüße
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Je nach Hund ist die nach 4 Wochen schon da. Kalle wäre nach 4 Wochen nie weggerannt o.ä. (wobei er das vom ersten Tag an nicht gemacht hat...der absolute Frauchen-Hund).
Die Rasse emfinde ich hier gar nicht mal als Knackpunkt. Das ein Hund (besonders ein Welpe/Junghund) nach 4 Wochen nicht immer hört ist mAn normal. Ebenso das er in die Leine beißt, wenn er entweder überfordert ist oder Frust schiebt (meine haben sowas nur in solchen Situationen gemacht). Da hilft nur üben (Gehorsam) und beim Leine beissen: Ursache suchen und ggf. abstellen/langsam ranführen und es abstellen, wenn es einen nervt (mir ist das z.B. egal..).
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Danke für die Antworten,
wir üben ja immer gehorsam, auch bei jedem Spaziergang und auch zu Hause, ich dachte nur das wir Carlos zu viel zu muten da er bei der anderen Familie wohl sehr untergegangen ist (zweit Hund, vier Kinder) und soviel Aufmerksamkeit gar nicht gewohnt ist!
In die Leine beißen geht gar nicht, auch weil ich mittlerweile die zweite Hunter Leine für knapp 25 Euro gekauft habe :) und es ist einfach lästig!
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Verbiete das Leine beißen, sag ihm, dass das nicht geht. Und überlege mal, wann er es macht. Hat er n dem Moment Stress? Oder hat er was nicht verstanden? Oder ist es nur frech und er will Aufmerksamkeit? Oder war davir viel?
Der Hund ist voll in der Flegelphase und wird noch so manches testen, da hilft erstmal Schleppleine.
Passt auf, dass ihr nicht zuviel macht, so ein Hund kann schnell überdrehen. Ich denke auch oft, meiner braucht noch was, dann hab ich aber keine Zeit und Hund fällt in gesegneten Schlaf. Von wegen noch mehr, Ruhe war genau richtig. Bei diesen agilen lerneifrigen Hunden muss man da sehr aufpassen, dass man nicht zuviel macht.
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Erstmal Glückwunsch zum Hund!

Erzähl doch mal mehr über euren Tagesablauf, dann kann man besser einschätzen, ob´s zu viel ist oder nicht.
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Also zum Thema Leine beißen: Er macht das immer an der gleichen Stelle, an der Kreuzung wo es zurück in unsere Straße geht! Ich muss aber sagen das er das seit einigen Tagen nicht mehr macht, seit dem letzten Tag in der Hundeschule am Freitag!
Zu unserem Tagesablauf: Ich stehe am Morgen gegen 08.00 Uhr auf, dann geht es für 2 bis 3 Kilometer ins Feld, mit Schleppleine und ein bißchen Gehorsamstraining (Abrufen wenn die Schleppleine zu Ende ist, Sitz, Platz und Autotraining), dann zu Hause gibt es die halbe Tagesportion Fressen und erst mal Ruhe für den Hund, gegen 13 - 14 Uhr machen wir unsere Mittagsruhe, auch zwischen 2 und 3 Kilometer mit Gehorsamstraining, zu Hause dann wieder Ruhe und zwischen 17 - 18 Uhr ein paar Intelligenzspiele (Leckerchen suchen, Spielzeug suchen etc.) und den Rest des Futters. Gegen 21 Uhr die letzte Runde, circa 1 Kilometer durch die Stadt mit normaler Leine und Straßentraining (Sitz an der Ampel, Bordsteinlaufen...)
Und jeden Freitag 1 Stunde in der Hundeschule mit anschließendem Toben auf der Spielwiese mit den anderen Hundeschülern!
So sieht im Groben unser Tag aus!
(Danke für die ganzen Antworten und Tipps!)
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Also vom Programm her finde ich das jetzt absolut nicht zuviel, was die Zeit und die Strecken angeht.
Hat er denn während der Spaziergänge auch viel Gelegenheit mal einfach zu schnüffeln und zu rennen und zu machen, worauf er gerade Lust hat?
Wenn ja, dann ist das doch in Ordnung.
Wenn das Leinebeißen wieder anfängt, dann kannst du das "Gehorsamstraining" ja mal etwas reduzieren und schauen, wie´s dann läuft. -
Da ich Raucher bin hat er bei den Spaziergängen genug Gelegenheit zu schnüffeln, ich bleibe ja doch relativ oft stehen und bis ich die Zigaretten gefunden und angezündet habe dauert es manchmal schon ein paar Minuten :)
Spaß beiseite, wenn ich merke das er etwas interessantes erschnüffelt hat lasse ich ihn grundsätzlich zu Ende schnuppern!
Rennen kann er an der Schleppleine, Los mache ich ihn noch nicht, und mir Vorliebe springt er durch die Maisfelder und auf Heuballen, hoch und runter, da ist also auch für gesorgt!
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Ich würde vielleicht an der Schleppi einfach mal mit ihm spielen, also jag ihm hinterher, spiel mit dem Ball oder so, sodass der Hund auch mal eine Zeit lang sich nur auspowern kann und mal nicht "denken" muss.

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