Vergiftung bitte um Rat

  • Unser Hund ist am Samstag 01.06.2013 fast gestorben er bekam Durchfall konnte nicht mehr laufen hat sich übergeben ist fast Kolabiert. Sind sofort zum Tierarzt dieser stellte einen Kreislaufkolaps fest und gab Kreislaufanregende Spritzen und stellte auch niedrige Körpertemperatur fest. Von Vergiftung war zu dem Zeitpunkt noch keine Rede. Die Nacht verschlechterte sich sein Zustand er erbrach und blutete aus dem After und war ganz schwach. Sind dann in die Tierklinik und er bekam Infusionen und Vitamin K da der Verdacht geäußert wurde entweder Rattengift oder ne Giftige Pflanze hätte er gegessen. Wir können beides aber nicht erklären. So nun liegt er noch heute in der Klinik und bekommt Infusion. Er hat wohl noch immer Durchfall und Blut im STuhl seine Blutwerte verschlechtern sich auch und Leberwerte seien sehr sehr hoch. Nun wissen wir nicht was wir machen sollen. An einem Tag sagen sie oh es geht Bergauf wir schöpfen Hoffnung und wollen ihn abholen(Da es sich ja auch um eine Kostenfrage handelt pro Tag 100? können wir uns länger nicht mehr leisten und es ist ja noch nicht mal gewiss das er überlebt) dann wird gesagt es sieht nicht gut aus er blutet immer noch. Was können wir denn noch machen. WOllen ihn auch nicht länger leiden lassen aber wenn es noch Hoffnung gibt ihn auch nicht aufgeben aber die Kosten fressen uns auch auf.Hat vielleicht jemand einen Rat für uns?

  • Das mit Deinem Hund tut mir Leid!

    Ich würde an Deiner Stelle mit den Tierärzten reden.
    Und zwar über alles!
    Frage, wie hoch sie die Chancen einrechnen, ob er es überhaupt überleben wird.
    Und auch das mit den Kosten.

    Es findet sich immer ein Weg!
    Eventuell könnte man eine Ratenzahlung aushandeln?
    Man muß halt nur reden.


    Alles Gute weiterhin
    SheltiePower

  • Erstmal Mandy,alles, alles Gute für Euch und dem Kleinen.
    Wie alt ist er denn? Was für eine Rasse oder Mischung?
    Ich kann leider nur von mir berichten,ich hatte eine 6jährige belgische Schäferhündinn, die einen Giftköder gefressen hatte,der wohl auch mit Rattengift versetzt war.
    2 1/2 Monate haben wir rumgedoktert 1560 DM in Tierklinik und Tierarzt investiert.
    Heute kann ich sagen,wir hätten sie sofort gehen lassen müssen,weil die 2 1/2 Monate brachten ihr nur Untersuchungen und nix half und sie hat gelitten. Aber wir hatten ja Hoffnung,leider umsonst.
    Trotzdem wir sind heute 15 Jahre medizinisch vorraus und vllt. hat man ja heute was heilbringendes.
    Nur wegen den Kosten den Hund aufzugeben fänd ich nicht so dolle.
    Redet mit der TK und stellt eure finanzielle Situation richtig da und vllt. kann man ja Ratenzahlung vereinbaren, wenn Hoffnung besteht,das er wieder gesund wird.
    Alles, alles Gute und viel Kraft für eure Entscheidung wünscht Euch
    Tharoline mit Nona

  • Unser Dackel ist 9 Jahre. Die behandelne Tierklinik sagt immer nur es geht super bergauf und wenn wir sagen dann nehmen wir ihn mit dann gehts ihm aufeinmal wieder schlechter. Wir haben mit einem sehr erfahrenen anderen alten Tierarzt gesprochen dieser meinte nur wenn der Hund nach 3 Tagen immer noch blutet wäre es kein gutes Zeichen. Er würde auch für immer dann ein Pflegefall sein d.h. nur mit SPezialfutter und Medikamenten leben. Für mich steht eigendlich nur eins fest ich will nicht das er leidet und wir alles um sonst in ihn reinpumpen und am Ende stirbt er doch. Weiß ja auch nicht wie die Überlebenschancen bei Gift sind. Weiß ja noch nicht mal was für Gift es war.

  • Gerade nochmal mit der Klinik telefoniert. Sie sagen jetzt es kann auch ein Infekt sein. Weil das Vitamin K nicht richtig anschlägt was wohl das Gegengift für Rattengift ist. Bloss was gibt es für Infekte die sich mit Blutungen im Stuhl und Übergeben äußern.

  • Schwere Magen-Darm-Infekte gehen oft mit nicht unerheblichen Blutbeimengungen im Kot oder Erbrochenen einher - das ist gar nicht so abwegig, wie Du grad denkst. Deshalb ist es auch so schwierig, eine Differentialdiagnose bei blutigem Durchfall durchzuführen.

    Was ist denn bisher an Diagnostik gelaufen? Welche Untersuchungen, welche Blutentnahmen? Welche Medikamente bekommt der Hund zur Zeit? Hat er noch Durchfall, Erbrechen?

    Dass, solange nicht ganz klar ist, was die Ursache ist (und das rauszufinden, ist nicht immer leicht) mehr symptomatisch behandelt wird, ist ebenfalls recht normal. Ich sehe da jetzt keinen Grund, mit der Klinik unzufrieden zu sein, oder den behandelnden TÄ nicht so recht zu vertrauen (ich kann mich ja täuschen, aber es liest sich zwischen den Zeilen weng so). Ich halte es auch für vernünftig, den Hund solange stationär zu belassen, bis er sich deutlich stabilisiert hat.

    Gibt es in Eurem Umfeld andere Hunde, die an Magen-Darm-Symptomen leiden? Das ist manchmal ein wichtiger Hinweis, wenn ein schwerer Infekt umgeht. Ist Dein Hund geimpft? Hat er Kontakt zu Welpen fraglicher Herkunft oder zu Hunden, die erst vor kurzem aus dem Ausland gekommen sind? Das könnten alles wichtige Hinweise sein, in welche Richtung man noch nachforschen sollte.

    Wenn am Samstag die ersten Symptome aufgetreten sind, wäre es mir persönlich noch viel zu früh, um ans Aufgeben zu denken - immer vorausgesetzt, die Klinik hält eine weitere Behandlung für vertretbar. Sprich mit den Ärzten und frag ihnen ein Loch in den Bauch, um wirklich im Sinne Deines Hundes entscheiden zu können, hast Du momentan viel zu wenig Hintergrundinformation.

    Ich drück Euch alle Daumen.

    LG, Chris

  • Oh,ich hatte hier mal einen Infekt..zwei grosse Hunde und zwei kleine.
    Von Null auf hundert, ohne Vorwarnung, blutiger Durchfall und blutiges Erbrechen. Es war grauslig !
    Ging damals rum wie man so schon sagt.

  • Was du beschreibst erinnert mich an meinen Hund, der sich mit einem Coronavirus infiziert hatte und auch einige Tage in der Tierklinik bleiben mußte.
    Die erste behandelnde Tierärztin vermutete auch erst einmal eine Vergiftung, gab auch Vitamin K etc.
    Es kann also auch "nur" ein Virus sein.
    Ich drücke die Daumen , dass es deinem Hund wieder besser geht.
    (zur Info habe 1300,-€ in der Klinik bezahlt,+ 350,- € der erstbehandelten Tierärztin).
    Gruß Andrea

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