Rammeln

  • Zitat

    Das ist zu spät. Den Versuch startet er ja trotzdem.

    ja, ich handle in diesem Sinne wirklich zu spät.
    Aber ist es nicht besser,
    wenn auch die Hündin erstmal die Chance bekommt,
    ihm zu zeigen, dass sie es nicht möchte?

  • Zitat

    Entschuldigung, ich muss nochmal darauf zurückkommen. Warum ist ein Deckakt tödlich? Erschließt sich für mich noch nicht, vielleicht hab ich's auch überlesen.

    Ansonsten kann ich mich meinen Vorschreibern nur anschließen: Hund anleinen und an der Erziehung weiterarbeiten. Das Aufsteigen auf jeden Fall bereits im Ansatz abbrechen.

    Die Hündin ist schwer krebskrank.
    Sie bekommt Kortison und ist richtig dick.
    Sie würde einen Deckakt nicht überleben,
    da sie den Stress nicht stand halten könnte.

    Wir haben zwar keinen TA deswegen gefragt,
    aber wir glauben es halt.
    Selbst Gassi gehen ist für sie fast unmöglich,
    nach etwa 50m ist Schluss.

    Die Hündin zeigt Jack, das sie es nicht möchte.
    Aber erst, wenn er schon mit den Vorderpfoten drauf ist.

    Ich dachte, es sei wohl besser,
    wenn ich erst der Hündin die Chance geben,
    es selbst zu klären.

    Klar, wenn Jack es gleich wieder versucht, dann greife ich sofort ein.
    Oder wenn er schon fast ganz drauf ist.

  • nochmal..besteigen oder rammeln ist nicht immer sexuell motiviert.

    ich würd deinen kerl an der leine lassen und jeden versuch zu besteigen unterbinden. scheinbar kann sich die hündin nicht durchsetzen bzw. wehren und da musst du als besitzer eingreifen.

  • Also wenn die Hündin so schwer krank ist, dann müsste die bei mir garnix mehr regeln. Nach dem ersten Mal weiß man sie will es nicht und es muss nicht wieder vorkommen. Zumal, wenn ihr entscheidet "Rammeln ist nicht", dann solltet ihr das auch konsequent durchsetzen, und nicht mal gucken und mal sehen....

  • Ich greife jetzt nur diesen Teil auf.

    Geht es der Hündin wirklich noch gut? Also ich muss sagen, meine "Schwiegermutter" hat einen Setter, der ist nun 14 und heißt Donna. Sie ist so imens krank, ich würde es dem Tier nicht mehr zumuten wollen, die kann nicht mal mehr selbst aufstehen, jeden Happen Fressen drücken sie ihr in den Mund (!), das ist doch kein schönes Leben mehr, aber sagen darf man da nichts, ich bin eh schon die Böse ^^

    Nja das war ein exkurs, was ich eigentlich sagen wollte ist folgendes:

    Meine Arbeitskollegin hat einen Labrador, der hatte auch einen innenliegenden Hoden, ihm wurde NUR der eine entfernt. Ihr Hund war zuvor immer ziemlich aufgedreht, ob es nun nur durch die eine Entfernung kommt, dass er nun viel gelassener ist kann ich nicht beurteilen, aber sie hatte früher viele Probleme. Dem Hund gehts super mit nur einem Hoden.

    Ich finde nur wegen ein bisschen gerammelt sollte man einen Hund nicht kastrieren lassen! Genauso wie man eine Hündin nicht kastrieren lassen sollte, weil sie mal bissl anstrengend während der Läufigkeit oder SCheinträchtigkeit ist.

  • Zitat

    Geht es der Hündin wirklich noch gut?


    Sie ist halt voller Tumore und durch die Medikament ziemlich dick und hat fast keine Zähne mehr im Mund.
    Sie läuft noch und ab und an will sie auch mit Jack spielen,
    aber naja, sie hört auf wenn sie nicht mehr kann. meist langt dazu schon 1-2 Hüpfer.
    Sie scheint jetzt nicht so, als würde es ihr richtig schlecht gehen,
    aber ich glaube dennoch, das es auch kein schönes Leben mehr ist,
    denn früher war sie sehr aktiv und hat das Toben geliebt-das geht jetzt nicht mehr.

    Die andere Hündin meiner Mutter (hat auch Krebs), geht es etwas besser,
    wobei bei ihr die Arthose sehr ausgeprägt ist.
    Eine Zeit lang konnte sie nicht mehr laufen,
    gefressen und getrunken hatte sie nur, wenn man es ihr gebracht hatte.
    ich liebe diese "Omi", habe aber meiner Mutter geraden,
    sie doch einschläfern zu lassen.
    Wobei ich ja nicht mehr dort wohne und nicht mehr so einen engen Kontakt habe wie früher.
    Und ich habe Jack, der mich doch in solch einer Situation "trösten" könnte.
    Aber meine Mutter wollte nicht.
    Sie bekommt jetzt Medikamente und kann wieder laufen.
    Ich bin nur froh, das auch ihre TÄ gesagt hat "Wenn diese Medikamente nicht anschlagen,
    dann müssen wir sie gehen lassen". Das willigte meine Mutter dann doch ein.
    Zum Glück geht es ihr noch gut^^


    Zitat

    Meine Arbeitskollegin hat einen Labrador, der hatte auch einen innenliegenden Hoden, ihm wurde NUR der eine entfernt. Ihr Hund war zuvor immer ziemlich aufgedreht, ob es nun nur durch die eine Entfernung kommt, dass er nun viel gelassener ist kann ich nicht beurteilen, aber sie hatte früher viele Probleme. Dem Hund gehts super mit nur einem Hoden.

    Ich finde nur wegen ein bisschen gerammelt sollte man einen Hund nicht kastrieren lassen! Genauso wie man eine Hündin nicht kastrieren lassen sollte, weil sie mal bissl anstrengend während der Läufigkeit oder SCheinträchtigkeit ist.

    Ich finde noch nicht mal, das Jack sonderlich aufgedreht ist.
    klar hat er seine 5 Minuten und kommt nur langsam runter, wenn besuch da ist,
    aber damit komm ich noch gut zurecht.
    ich selbst bin ja auch dran schuld, dass wenn Jack Abends manchmal aufgedreht ist.
    Das ist meistens so, wenn wir ohne Hund weg gehen und Jack nur 2 mal am Tag frei laufen kann.
    Oder als ich krank war, da habe ich ihn nur kurz rennen lassen-da war er einfach nicht ausgelastet.

    Selbst wenn Jack ruhiger werden sollte, durch eine Kastration,
    glaube ich nicht, das er dann nicht mehr rammeln möchte.
    Das ist auch für mich kein Grund, ihn deswegen kastrieren zu lassen.
    Denn immerhin habe ich ja "das Ende der Leine" in meiner Hand und muss reagieren.

    Ist es denn möglich, dass wenn Jack nur den innen liegenden Hoden entfernt bekommt,
    dass der "normal" liegende sich dann negativ entwickeln kann?
    Wäre es nicht so, dann wäre ich auch bereit ihm nur den einen Hoden entfernen zu lassen.

  • Zitat

    Ist es denn möglich, dass wenn Jack nur den innen liegenden Hoden entfernt bekommt,
    dass der "normal" liegende sich dann negativ entwickeln kann?

    Ich bin natürlich kein Tierarzt, aber meine Kollegin hat keinerlei Probleme mit ihrem Rüden, dem geht es super und laut TA könnte er sogar noch Welpen machen, aber das steht bei meiner Kollegin eh nicht zur Debatte.
    Ich fand ihre Entscheidung richtig, war aber nicht beim TA dabei und weiß natürlich nciht was der bezüglich Folgen gesagt haben könnte.

  • Da werde ich mir mal Rat beim TA holen,
    aber erst wenn es soweit ist, ich mag ja die pferde nicht scheu machen,
    wobei...ich mache es schon :)

  • ich habe schon Angst die falsche Entscheidung zu treffen.
    Schon alleine eine OP finde ich für mich schwer zu ertragen,
    weil ich in erster Linie dran denke, was passieren kann und nicht an das,
    was sich "verbessert"-in diesem Fall das Hodenkrebsrisiko.

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