Hündin sehr krank! HILFE!!!
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Hallo, unserer kleinen Lilly geht es sehr schlecht. Kurz zu ihr: Sie ist ca. 40 cm groß, wiegt 12 kg und ist vier Jahre alt. Wir haben sie mit einem Jahr bekommen. Vorher lebte sie in Griechenland auf der Straße. Sie ist sehr quirlig, aufgeweckt und ein richtig fröhlicher und lustiger Hund.
Seit einigen Wochen leidet sie aber an starken Schmerzen. Sie äußern sich vorwiegend bei schnellen Bewegungen oder springen oder wenn sie länger gelegen hat. In der Tierklinik konnten sie Spondylose feststellen und zwei Bandscheibenvorfälle. Außerdem leidet sie an Athritis im Kreuz-Darmbein-Gelenk. Laut TA kann man ihr nicht wirklich helfen, außer zu versuchen sie möglichst ruhig zu halten und die Schmerzen abzustellen. Deshalb soll sie jetzt dauerhaft Kortison kriegen. Da ihr dies auf den Magen schlägt, bekommt sie nun zusätzlich noch etwas für die Magensäure. Der TA meint, sie könnte noch ein paar schöne schmerzfreie Jahre mit Kortison und diesen Magenmitteln haben. Sie soll nicht mehr rennen, mit anderen Hunden spielen, Treppen laufen, springen usw. Das ist nur nicht so einfach. Sie ist so stürmisch, sie ist ja auch noch jung. Wir haben mehrere Hunde, die eigentlich sehr gerne miteinander spielen. Als sie die Schmerzen hatte, hat sie sich von alleine zurück genommen. Nun spürt sie das anscheinend dank Kortison nicht mehr und springt rum, will Treppen laufen, spielen usw. Der Arzt sagt aber, wenn wir sie nicht möglichst ruhig halten, wird sich ihr Zustand verschlimmern und Lähmungserscheinungen können die Folge sein. Wir sind nun wirklich am verzweifeln. Tut man dem Hund einen Gefallen damit, wenn man sie mit Schmerzmittel zu pumpt und dann völlig ruhig stellen muss?? Aber was soll man machen? Kennt sich vielleicht jemand von euch mit den Krankheiten aus oder ist vielleicht in einer ähnlichen Situation. Vielleicht kennt ihr noch andere Behandlungsmethoden oder habt Tipps, wo man mit ihr hingehen könnte, vielleicht zu einem Spezialisten?? Ich wäre echt für jeden Rat dankbar! - Vor einem Moment
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Hallo,
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Eine Freundin hat eine junge Mischlingshündin, bei der vor einigen Jahren ein Herzfehler festgestellt wurde. Zusätzlich zu den Medikamenten, die sie täglich einnehmen muss, verordnete der Tierarzt strenge Ruhe. Kein Toben mehr mit anderen Hunden und kein Freilauf mehr, nur noch langsame Spazierrunden an kurzer Leine. Ansonsten besteht die Gefahr, dass das Herz die Belastung nicht mehr aushält und versagt.
Die Hündin bekommt täglich ihre Medikamente - und darf täglich mit den anderen Hunden in ihrem Rudel spielen, auf Spaziergängen freilaufen und mit zum Joggen kommen. Sie ist immer noch topfit, natürlich kann das quasi jeden Moment anders kommen. Aber wie meine Freundin so schön sagte: "Lieber kippt sie mir beim Spielen plötzlich tot um und hatte vorher noch eine hundegerechtes, schönes Leben, als dass ich sie jetzt für den Rest ihrer Tage auf Sparflamme stelle und ihr alles nehme, was ihr Spaß bereitet hat, nur um sie noch ein wenig länger bei mir zu haben."
So sehe ich das auch. Ich bin mir nicht sicher, inwiefern man das nun mit der Krankheit deiner Hündin vergleichen kann, ich kann zu diesen auch nichts sagen, da mir da die Erfahrung fehlt. Ich wollte nur sagen, dass ich ihr im Zweifel wohl eher ein kurzes, schönes Leben ermöglichen würde, als jahrelange "Sparflamme".
Alles Gute der kleinen Maus. -
Hallo,
bei Gelenkerkrankungen ist es immer sinnvoll, sich mal die Meinung eines Tierheilpraktikers zu holen, denn neben Cortison gibt es in der Homöopathie gute Mittel, die bei Knochenerkrankungen zu einer Linderung führen.
Manchmal genügen diese Mittel alleine nicht, aber sie können dazu führen, dass die Cortisondosis reduziert werden kann und das wäre für die Hündin gut. Cortison auf Dauer ist nicht unbedingt so toll, gerade weil Deine Hündin noch jung ist.
Wie hoch ist das Cortison dosiert?
Physiotherapie wäre auch einen Versuch wert
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Hallo,
das ist wirklich eine blöde Krankheit, gerade bei einem jungen Hund.
Ich finde den Tipp von Joco und Co sehr gut und hätte das auch empfohlen.
Vielleicht lässt sich mit Homöopathie der Entzündungsprozess zumindest stoppen.
Ich würde da mal eine Tierheilpraktikerin aufsuchen.Und eine Physiotherapeutin könnte Verspannungen lösen und Muskelaufbautraining machen.
Ein guter Muskelaufbau kann viele Probleme mit den Knochen abmildern.Diese Seite finde ich ganz informativ.
ZitatBei Spaziergängen sollten Sie darauf achten, dass keine anderen Hunde auf Ihrem Hund "aufreiten", wollen. Dieses Aufreiten anderer Vierbeiner kann wieder einen akuten Schmerzschub auslösen. Generell sollte darauf geachtet werden, dass der Rücken nicht unnötig belastet wird.
Gleichwohl sind Hunde mit Spondylose ganz "normale" Hunde, auch wenn man ständig in Sorge ist, bestimmte Bewegungsabläufe könnten einen neuen Schmerzschub auslösen. Aber dieser Schmerzschub kann durch ein zu wildes Herumtollen mit einem Spielkameraden auf der Wiese genau so ausgelöst werden, wie durch ein zu abruptes Hinlegen des Hundes auf sein weiches Lager
Therapie
Grundsätzlich sollte das Therapieprinzip entzündungshemmend und schmerzstillend sein. Schmerztherapien sind allerdings nur bei Krankheitsschüben erforderlich. Es gibt gute Möglichkeiten, den Verlauf der Spondylose positiv zu beeinflussen. So kann man zum Beispiel "im Hintergrund" homöopathisch entzündlichen Prozessen entgegenwirken. Medikamente wie Traumeel und Zeel haben sich hier sehr gut bewährt.
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