Pfotenpflege bei knabbern
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Ich weiß nicht, ob ich das hier posten soll oder bei "dumme Fragen, die man sich nicht traut" oder so ähnlich.
Also, die Frage lautet: Wie säubert ihr Hundepfoten? Wie säubert ihr die Zehenzwischenräume, wie oft, oder gar nicht? Oder sollte man das gar nicht machen?Der Anlass für meine Frage ist das Pfotenlecken und -knabbern meines Yorkimixes, das kein Ende nehmen will. :?Eine Ausschlussdiät über sechs Wochen!!! hat nichts ergeben, ebensowenig das Blutbild. Von daher muss ich jetzt davon ausgehen, dass keine körperliche Ursachen vorliegen, jedenfalls nicht primär, denn wenn er sich viel geleckt hat, sind seine Zehenzwischenräume natürlich irgendwann doch wund.
Langeweile glaube ich auch nicht, denn er setzt sich auch mitten auf Spaziergängen oder in einer Gruppe mit Hunden auf den Hosenboden, um sich erstmal die Pfötchen zu beknabbern.
Kennt das jemand? Gibt es vielleicht ein Puder o.ä., das ihm helfen könnte? Ich bin für jeden Hinweis dankbar! :ja: - Vor einem Moment
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Hallo,
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Ich glaube eher, dass du den Allergieauslöser noch nicht gefunden hast. Dann ist bei manchen Hunden eine sehr nervenaufreibende und langwierige Angelegenheit. Welche Ausschlussdiät habt ihr probiert? Und habt ihr je einen Fachtierarzt für Dermatologie aufgesucht? Leckt euer Hund nach Cortisongabe weniger?
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Das ist natürlich auch möglich… Wir haben sechs Wochen am Stück und ohne Ausnahme das Futter von Lupovet IBDerma Hyposens gegeben. 8O Das waren harte sechs Wochen und eine bittere Pille für uns alle. Leckerchen und irgendetwas zwischendurch gibt es nicht. Ergebnis: kein Unterschied! Sowas ist echt frustrierend.
Ich war bei einem "normalen" Tierarzt, er hat mir auch Kortison angeboten, um zu testen, ob er dann weiter leckt und knabbert, aber ich habe mich nicht dazu entschließen können.
Zum Teil ist es eine fest verankerte, uralte Angewohnheit, und er kam schon so zu mir und hat sich wahrscheinlich sein ganzes Leben lang beleckt und beknabbert.
Es könnte noch Hausstaub sein, habe ich überlegt, sonst wüsste ich nichts.

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Wenn er unter Cortison besser wird hast du eben die Bestätigung, dass es nicht nur eine dumme Gewohnheit oder Dreck zwischen den Zehen ist, sondern wirklich eine Allergie. Wenn das so ist, dann heißt es weiterforschen. Die "Allergiefuttermittel" aus dem Handel sind zwar ganz nett, aber auch hier hast du keinen Überblick was wirklich an Zusätzen drin ist. Um möglichst wenig Zusatzstoffe zu haben solltest du frisch füttern. Als Proteinquelle etwas, was der Hund bisher noch nie hatte (bei manchen reicht Pferd, manchmal muss es aber auch exotischer sein) und auch bei der Kohlenhydratquelle muss man sich was ausdenken (reicht Reis, oder sollte es Maniok sein?). Geht unter dem Futter der Juckreiz weg, kann man lansam und testweise einzelne Komponenten dazu nehmen und so herausfinden, was die Allergie auslöst.
Neben dem Futter kommen Pollen, Gräser etc in Frage, dann wäre es saisonal unterschiedlich schlimm. Aber Hunde können auch gegen andere Tiere oder sogar den Menschen allergisch sein. Die Tests, die wir vom Allergologen kennen, machen beim Hund eientlich nur Spezialisten. Und nicht immer kann man darüber die Lösung finden...
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