• Hallo Foris,

    ich brauch mal euren Rat. Es geht um meinen 5 jährigen Airedalerüden.

    Von Anbeginn an, ist er ein Stresskeks ims Auto. Er legt sich nur selten hin, steht die meiste Zeit. Ist unruhig, dreht sich, springt auf..und vor allem fiebt und quietscht.

    Egal ob unsere anderer ruhiger Hund mit dabei ist oder nicht.

    Bisheringe Maßnahmen:

    -erst ein oder aussteigen, wenn wir ruhig sind
    -losfahren erst, wenn wir ruhig sind
    -loben und Kekse wenn er ruhig ist
    -Toben ignorieren, anmeckern
    -Füttern im Auto
    -bei der Gartenarbeit ihn immer mal wieder einfach so reinsetzten. bei Bravsein Kekse reinwerfen
    -zum Einkaufen mitnehmen, damit er merkt, nicht jedes mal, wenn wir unterwegs sind, passiert was aufregendes

    Die Sache ist, sein Verhalten ist nicht konstant und einschätzbar.

    Bei einer Urlaubstour( 5 Stunden) hat er sich sorfort hingelegt und durchgeschlafen.

    Bei der gleichen Tour ein anderes Mal, stand er 5 Stunden non stop und hat genervt ohne Ende.

    Wir haben hier ein paar schöne Ecken( Felder, Seen) wo man toll mit ihm sein Dumytraining machen könnte.
    Aber so wie er sich teilweise aufführt, hab ich keine Lust darauf.

    Da einzige, wo er wirklich immer still ist, wenn wir vom intensivem Training zurückfahren, da ist er so kaputt, das er schweigt.

    Ideen?

  • Ach das macht ja nichts...ich vergess manchmal auch Details im "Eifer des Gefechts" :roll:

    ich würde jetzt mal spontan sagen, dass Du es mit einem Transporter versuchst...vielleicht stresst ihn das zu sehr bzw. sind Kurven für manche Hunde unangenehm. Unser Leonberger-Mix hat sobald wir losgefahren sind, angefangen zu kläffen und aufgehört, wenn wir ausgestiegen sind - der hat es nicht vertragen, weil sich draußen alles bewegt hat/Gleichgewicht halten etc..

    Ich weiß, dass ist schwierig 1. braucht man ein passendes Auto und 2. sind die Dinger gar nicht so billig (wobei es da auch drauf ankommt, was man haben möchte)...hab mir aber auch einen nach langem Sparen zugelegt ;)

  • Es ist immer schwer Situationen zu beurteilen, die man nicht live gesehen hat.
    Grundsätzlich kannst Du sehr viel über konditionierte Entspannung erreichen (inkl. Entspannungsduft und Halstuch). Gut und stabil aufgebaut hilft es auch in solch stressigen Situationen.
    Außerdem könntest du das Thundershirt ausprobieren und deinen Hund mit Bachblüten unterstützen.

    Vielleicht machst du auch die Trainingsschritte zu groß?

    Den Einsatz einer Box wurde dir ja schon empfolen. Möglicher Weise fehlen auch einfach ein üaar Kissen oder Decken im Kofferraum, so dass das Liegen für ihn unangenehm ist?

    Hast du ggf. einen Duftbaum/ Duftstecker im Auto? Selbst für die menschliche Nase sind diese ja deutlich wahrzunehmen, für Hunde natürlich noch extremer. Da kann der ein oder andere Hund sich schon massiv unwohl fühlen. All solche Dinge würde ich untersuchen um im Training voran zu kommen.
    Machne Hunde finden auch Zigarettenrauch im Auto ganz fürchterlich.... es sind manchmal solche "Nebensächlcihkeiten" an die ein Mensch kaum denkt.

    Nichts desto trotz könntest du dir Hilfe von einem erfahrenen Trainer suchen, der dir beim Aufbau der konditionierten Entspannung hilft.

  • Stresst den Hund das Autofahren oder freut er sich auf den kommenden Spaziergang ?
    Unser Hund ist auch gang furchtbar im Auto. Erkennt er die Strecke zum Strand oder zum Kanal, dann flippt er auch aus.
    ...und zum Kanal fahren wir mehrmals die Woche.
    Dann bellt er los, wenn wir anhalten. Nach dem Motto, lasst mich hier bloß nicht im Auto !!!!!
    Fahren wir nach Hause, fängt er wieder an zu fiepen, wenn er erkennt : aha, es geht nach Hause :headbash:
    Für mich hört es sich bei dir auch an, als ob er wirklich freudig erregt ist.

    Also Tipps habe ich leider auch keine, lese jetzt aber gerne mit... :hust:

    Eine Box haben wir auch, die findet er saublöd :D

  • Hallo Morrigan,

    bei uns war es ähnlich, seit Chester in einer Box im Auto mitfährt ist endlich Ruhe, die ganzen Reize denke ich, haben ihn aufgeregt.
    Er fährt sehr gerne Auto, freut sich und bellt kurz, aber sobald er in der Box ist und der Kofferraum geschlossen wird, gibt er Ruhe.
    Probier es mal aus, hier ist jetzt der Hund und Halter :D entspannt beim Autofahren.

  • Ich genieße die ungewohnte Stille :D

    Ich bin täglich mit ihm unterwegs, oft auch mehere Stationen: Tierarzt( Henrys Medis abholen), Futterhaus, Einkaufen..

    Der Jung ist viel entspannter und sitzt sogar nun oft. Heute das erste mal kurz hingelegt :rollsmilie2:

    Der Schnabel ist bis auf einige Ausnahmen zu, da lässt er sich dann stimmlich korrigieren.

    Ich denke der große Schritt war, mir erstens einzugestehen, dass wir ein Problem haben und dass ich nicht mehr mit de Auto zu Spaßaktionen wie Dummytraining oder ähnlichem losfahren.

    Puh =)

    Wie lange denkt ihr, sollte ích das "wie fahren nur mal so in der Gegend rum" praktizieren, bis wir mal wieder zu einer Sauserunde aufbrechen können?

    ----

    Odotina, ich denke, er freut sich auf das kommende nach dem Autofahren

  • Zitat

    Wie lange denkt ihr, sollte ích das "wie fahren nur mal so in der Gegend rum" praktizieren, bis wir mal wieder zu einer Sauserunde aufbrechen können?


    Mach es doch nach Bauchgefühl.

    Was Du sonst noch machen könntest:
    Du fährst an eine "Lieblingsstelle" vom Hund.
    Ist er ruhig, wird das gemacht, wozu Ihr hingefahren seid.
    Dreht er doch wieder zu sehr auf, fahr einfach wieder los, ohne der Beschäftigung nachgegangen zu sein, weswegen Ihr ursprünglich hingefahren seid.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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