Der Hund will nicht auf das Grundstück
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Hallo ihr Lieben.
Ich betreibe nun schon seit 14 Jahren Hundesport (Schutzhundesport).
Ich habe in diesen 14 Jahren (auch als Ausbilder) bestimmt eine Menge Erfahrung gesammelt und trotzdem weiß ich mir im Moment mit unserem Ridgeback keinen Rat.Folgende Situation haben wir.
Meine Lebensgefährtin und ich sind seit 2- 3 Monaten zusammengezogen. Ich hab ein Haus mit einem kleinen Rasengrundstück hinten dran. Vorher lebte ein 9 Jahre alter Boxerrüde (8 Jahre lang - ist mit meiner Ex ausgezogen) und mein letztes Jahr verstorbener Boxerrüde mit im Haus. Wir haben nun 2 Welpen (Boxer) und den 4,5 Jahre alten Ridgeback namens Paul.
Ich habe eine Terrasse und danach kommt eine Rasengrundstück. Paul will nicht von der Terrasse auf den Rasen gehen. Wir haben echt alles probiert. Leckerchen, Motivation ect. Er will einfach nicht. Im Zweifelsfall pullert er eben auf die Terrasse.
Jetzt meine Frage: Hat das schon mal jemand erlebt?
Wir dachten erst , es liegt an den früheren Hunden. Aber mittlerweile muss dieser Duft doch verflogen sein.
Ich habe einen kleinen Plattenweg im Garten, am Rand. Den ist er bisher gegangen. Nun ist der Weg weg. Und Pauli betritt den Garten gar nicht mehr.Weiß jemand Rat? Und bitte nicht einfach auf die Motivationsschiene schieben. Das haben wir bereits versucht.
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Dazu müsste man wohl etwas mehr wissen: habt Ihr den RR seit klein auf und wenn nicht, wo kommt er her (Vorgeschichte)
Geht es nur um diesen Rasen - war er jemals von einer anderen Seite aus im Garten? Hast Du mal Holzbretter großflächig, Plane, alten Teppich ausprobiert ?? Was macht er , wenn Ihr Euch z.B bei schönem Wetter "stundenlang" auf der anderen Seite aufhaltet sodaß er drüber muss um zu Euch zu kommen?? War er jemals dort oder noch nie?Mein spontaner Gedanke war, daß er dort irgendwas "böses" erlebt hat - und wenn er bloss doof in eine Distel getreten ist.
Erzähl mal bissel mehr - daß es an den "alten" Hunden liegt glaub ich iwie nicht..... -
Für mich klingt das nach einer üblen Fehlverknüpfung. Als wäre beim ersten Betretungsversuch von der Terrasse auf den Rasen irgendwas gewesen - Insekt gestochen, in irgendwas reingetreten, ein Überschallflieger, sich einfach vertreten, was auch immer und Hund hat das mit dem Übergang Terrasse-Rasen verknüpft.
Habt Ihr die Möglichkeit, die Situation umzugestalten - den Hund also von einer anderen Stelle aus (Gartentür, etc.) quasi von hinten schräg durch die Brust ins Auge auf die Rasenfläche gehen zu lassen? Manchmal hilft es ja bereits, die Situation etwas abzuändern.
Es immer wieder auf dem eigentlich üblichen Weg zu versuchen, gibt solchen Momenten dann oft noch eine besondere Bedeutung, so dass der Hund erst Recht denkt, dass da was ist, wenn man soviel Gescherr drum macht.Ist schon knifflig - ich bin gespannt, ob Ihr DIE Lösung findet.
LG, Chris
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Von einer anderen Seite aus den Garten betreten war auch mein erster Gedanke. In unserer alten Wohnung hatten wir ein ähnliche Situation. Die Hündin einer Freundin wollte einfach nicht unsere Wohnung durch die Wohnungstür betreten. Durch die Terrassentür war dies aber kein Problem für sie.
Verhält er sich denn auf anderen Rasenflächen anders, also läuft er dort problemlos? Und wenn ihr wirklich mal eure Gartenstühle nehmt und euch ans andere Ende des Gartens setzt und lange dort bleibt? Ihn dann total ignorieren. Irgendwann wird er evtl neugierig und versucht es zu euch zu gelangen. Ignorieren bis er es geschafft hat.
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