Nach Kastration extrem ruhig

  • Hallo Ihr,

    Dony wurde am 4.4 kastriert. Zusätzlich mussten noch 4 Zehen amputiert werden, da er eine üble Missbildung an allen 4 Pfoten hat. War eine schwere OP, laut Tierklinik, aber er hat es gut überstanden.
    Nun ist er extrem anhänglich und noch ruhiger in der Wohnung. Gestern fiel es mir extrem auf, als es an der Tür klingelte und er auf dem Sofa lag, aber eher desinteressiert war. Er hat nie Theater gemacht, wenn es klingelte, aber er war immer neugierig und schaute, wer da zu Besuch kam.
    Er will ständig bei uns auf dem Sofa oder im Bett liegen und kriecht bald in uns rein.
    Draußen ist er aber eigentlich noch der gleiche, daher meine Frage, ob das von der Kastration kommt? Wird ein Hund wirklich so ruhig, trotz des Alters? Er ist wahrscheinlich 4-5 und ich dachte, da ändert sich nicht viel, da sich einiges ja in den Jahren schon festigte.
    Ansonsten ist er eigentlich unauffällig. Er läuft hinten noch etwas ungewohnt, hat ein komisches Gangbild, aber er muss sich da auch erst mal dran gewöhnen. Schmerzen hat er keine, rennt auch immer noch querfeldein mit einer halsbrecherischen Geschwindigkeit.
    Mache ich mir zu viele Sorgen?

  • Hallo Julia,
    ich denke, die Pfoten sind noch schmerzhaft, denn die OP ist ja noch nicht lange her.
    Schmerzen nach Knochenoperationen dauern sicherlich länger als nach Weichteiloperationen.
    Der veränderte Hormonlage könnte auch dazu beitragen, dass Dony noch ruhig ist, denn (meine nichtfachmännische Vermutung) der KÖrper braucht ev eine Weile, sich an den Hormonmangel zu gewöhnen.
    Ich vergleiche das jetzt einfach mal mit Frauen, die eine Totaloperation bekommen und von heute auf morgen in den Wechseljahren sind.....da braucht der Körper auch eine Weile, sich umzustellen

  • zu viele Sorgen?
    nö, das finde ich nicht. jedenfalls, ich würd da auch drüber nachdenken.
    das heißt ja noch nicht, dass es was Schlimmes sein muss.

    was ich mir vorstellen könnte, wär, dass ihm das neue Gehgefühl noch ungewohnt ist, so dass er auf dem Sofa bleibt wenn's klingelt.
    vielleicht spürt er das auf dem ebenen Boden drinnen deutlicher als draußen auf der Wiese, wo sich eh jeder Schritt anders anfühlt? und anderes wichtiger ist

    und sein "Hormongefühl" ändert sich dann ja auch jetzt - weswegen er vielleicht mehr bei euch Schutz sucht?

    wenn sonst alles gut ist, dauert es vielleicht bloß noch etwas, bis er sich gewöhnt - abwarten, lieb haben,.... alles Gute!

    (Joco und Co war schneller, meint was ähnliches, lass ichs jez mal so)

  • Ihr habt recht. Die OP ist gerade mal 2,5 Wochen her und sie war nicht ohne. Ich werde ihn weiter beobachten und wenn ich meine, es ist nicht so wie es sein sollte, doch noch mal in der Klinik anrufen :)

  • Nein, gar nicht. Die ersten Tage nach der OP schon, das muss ich zugeben, aber dann eigentlich nicht mehr.
    Wobei wir es zulassen, dass er mit uns auf dem Sofa oder im Bett liegt, nur Nachts muss er raus, weil ich sonst nicht richtig schlafen kann.

  • Ein bisschen.
    Wobei ich mich erst mal vor einigen Tagen auf den Boden der Tatsachen zurückholen lassen musste.
    Es war nicht einfach eine Kastration plus Wolfskrallen entfernen, es war schon eine größere OP.
    Er hat nun ein komplett anderes Gangbild und muss sich da erst dran gewöhnen. Klar, dass er auch noch keine großen Strecken laufen kann, weil er schneller fertig ist und auch die Wahrscheinlichkeit, dass er Muskelkater oder Knochenschmerzen bekommt, relativ groß ist.
    Wie sagt man so schön? Die Zeit heilt alle Wunden und da brauchen wir, bzw. ich einfach noch etwas mehr Geduld.
    Ansonsten ist er zwar immer noch eher ruhig und extrem anhänglich, aber auch das ist verständlich :)

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