Arthrose...Bin ratlos und brauche andere Erfahrungen!

  • Hat der TA denn mal Borreliose und Anaplasmose-Titer bestimmt?

    Bei Jill war es eine springende Lahmheit, mal vorne, mal hinten, irgendwie auch sehr gangunsicher....der Borrelien-Titer bei Jill war sowieso schon immer zu hoch, aber der Anaplasmose-Titer war extrem erhöht.

    Jill bekam dann ein Antibiotikum über 2 oder 3 Wochen, nach 6 Monaten wurde nochmal der Anaplasmose-Titer bestimmt und er war wieder im Normalbereich.

    Jill bekam Physiotherapie und als Schmerzmittel Metacam, dann Cimalgex und dann Novalgin (von den ersten beiden hatte sie Durchfall bekommen), Novalgin nimmt sie jetzt seit einem Jahr (auch aufgrund ihrer anderen Grunderkrankungen)...

    Gelahmt ist sie daraufhin nicht mehr...sie ist jedoch etwas gangunsicher geblieben.

  • Nein in die Richtung wurde noch nicht geschaut...werde mal den TA drauf ansprechen,obwohl Lahmheit immer links vorn,kein Wechsel oder so...
    Seid zwei Tagen isses jetz so,dass er früh schlecht läuft sich dann relativ schnell einläuft..und dann über den Tag verteilt immer besser wird..aber alles noch unter Schmerzmitteln...und nicht lahmheitsfrei :-(

  • Hallo,
    hast Du schon mal einen THP hinzugezogen oder wurde der Hund rein schulmedizinisch behandelt?

    Dago hatte vor 2 Jahren ein großes Problem mit dem li Ellenbogengelenk. Dago lahmte, wir gingen zum TA, es wurde Rimadyl verordnet, was nicht wirklich half. Kurzzeitige Besserung , nach Absetzen des Rimadyls wieder vermehrt Lahmheit.
    Röntgenbild wurde erstellt, allerdings ohne Befund, lediglich hieß es, Dago habe eine Kapselentzündung. Er bekam Cortisonspritzen in das Gelenk, die wirklich gut halfen.
    Allerdings trat diese Lahmheit immer wieder auf und wir zogen eine THP hinzu.
    Sie fand die Ursache heraus, behandelte Dago und es ging ihm nach wenigen Wochen gut

  • Zitat

    Nein in die Richtung wurde noch nicht geschaut...werde mal den TA drauf ansprechen,obwohl Lahmheit immer links vorn,kein Wechsel oder so...
    Seid zwei Tagen isses jetz so,dass er früh schlecht läuft sich dann relativ schnell einläuft..und dann über den Tag verteilt immer besser wird..aber alles noch unter Schmerzmitteln...und nicht lahmheitsfrei :-(

    Der typische Arthroseschmerz also? Was wurde denn mit 6 Monaten bei der Arthroskopie gemacht?
    Immerhin war der Hund danach ja über 2 Jahre beschwerdefrei. Wurde da vielleicht bereits eine Chonroplastik gemacht? Es wäre nicht ungewöhnlich wenn der geglättete defekte Knorpel nach 2 Jahren wieder aufgerauht ist und der Eingriff wiederholt werden müßte.
    Auch das kann man nicht endlos wiederholen aber es könnte für Jahre Beschwerdefreiheit bringen.
    Da wäre die Narkose dein Problem.
    Die Alternative Cortisonspritze hilft bei Arthrose meist sehr schnell und zuverlässig. Allerdings hilft das ja auch nicht dauerhaft und muß in der Regel wiederholt werden.
    Zu dieser Entscheidung haben 3 Ärzte 5 Meinungen ;)
    Mein Chef(arzt) sagte mir klar und deutlich: wer sagt er kann Arthrose heilen,lügt.
    Und so ist es leider aber man kann die Beschwerden mit den genannten Möglichkeiten für eine Zeit lang unterbrechen.

  • Wir sind auch in Betreuung bei THP und auch unsere Physio arbeitet in die Richtung...das ist ja momentan auch mein Problem,weil irgendwie wird es von nix besser alle Maßnahmen schlagen nicht wirklich an..schulmedizinisch wie auch mit alternativer Medizin....Massagen und Rotlicht (was ich mit ihm mache jeden Tag) genießt er und seine Muskulatur entspannt sich aber ist keine lang anhaltende Sache.
    Was kam denn bei Deinem Hund als Ursache raus??

  • was habt ihr denn für ein schmerzmittel verwendet?
    weil nicht jeder hund springt auf jedes schmerzmittel gleich gut an. bei vielen zeigt zum beispiel rimadyl keine schmerzstillende wirkung. habt ihr da schon verschiedene ausprobiert?
    wir nehmen hier metacam, das wirkt bei meinem senior sehr gut.

    liebe grüße und gute besserung deinem hund!

  • Damals wurde die 'Gelenksmaus' entfernt ob der Knorpel geglättet wurde weiß ich gar nicht mehr ganz genau...
    Und als wir uns dann für die GA entschieden haben,war auch nix neu abgesplittert sondern 'nur' die Arthrose das Problem,deshalb haben wir uns für die reine Schmerztherapie/Behandlung entschieden ohne groß an dem Gelenk 'rum operieren zu lassen',was ja auch fast vier Jahre was gebracht hat...
    Schmerzmittel bekommt er zur Zeit Phen Pred...Metacam hat er nicht vertragen,Previcox und Cimalgex haben noch weniger gebracht als das Phen Pred jetzt.

  • Dann behandelt ihr den Hund ja schon mit Prednisolon. Genau diesen Wirkstoff könnte man auch direkt in das betroffene Gelenk injizieren.

  • Zitat


    Was kam denn bei Deinem Hund als Ursache raus??


    Meinst Du mich?

    Die THP hat festgestellt, dass die Entzündung im Ellenbogengelenk durch eine Fehlbelastung des Vorderlaufs entstanden ist und der eigentliche Schmerzauslöser in der Wirbelsäule war. Dago hatte als Junghund eine Verletzung an der LWS, die ihm jetzt im Alter Probleme macht.

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