Arthrose...Bin ratlos und brauche andere Erfahrungen!
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So also ich bin neu hier und brauche mal Hilfe bzw. paar Tipps von anderen Betroffenen Hundehaltern.
Ich habe einen siebenjährigen Labradorrüden ( Moritz) der eigentlich schon ziemlich lange Probleme mit Arthrose bzw. Veränderungen an seinem linken Ellembogengelenk hat. Kurze Zusammenfassung zu seiner Vorgeschichte:
Also als Welpe ist er von einem großen Hund umgerissen worden und kurze Zeit später zeigte sich die erste Lahmheit....viele Tierarztbesuche, dann mit 6 Monaten Athroskopie linker Ellenbogen, dann war erstmal ne Weile Ruhe, als er drei war gings wieder los, Lahmheit links (da die Lahmheit immer nur links auftritt, vermuten wir das der Unfall damals Ursache war, anderen Gelenke natürlich insgesamt überlastet und jetzt hat sich auch rechts Arthrose, laut Physio und TA durch die ständige Überlastung,entwickelt), dann also Alternativen gesucht, Goldakkupunktur folgte, was auch richtig gut geholfen hat, bis vor nem halben Jahr, er war wieder normal belastbar konnte toben und spielen natürlich trotzdem alles im Rahmen, Arthrose ist ja nicht weg. So dann gings also vor nem halben Jahr wieder los und wir haben uns wieder mit dem Tierarzt der die Goldakkupunktur damals gemacht hat, in Verbindung gesetzt, er hat die Schulter nachversorgt und die trockenen Gelenkflächen mit Hyaluronsäure unterspritzt, Ergebnis war erstmal keine Schmerzreaktion im Gelenk mehr auch Schulter hatte sich gebessert, Lahmheit blieb aber, Physiotherapie haben wir auch wieder gemacht und seine Zusätze ins Futter (wird sonst gebarft) wie Teufelskralle, Grünlipp etc... bekommt er auch eigentlich von Anfang an. So mein Problem ist jetz einfach, das die Lahmeit weiter besteht und zwar so das absolut kein Muster zu erkennen ist, letzten Tage musste er Schmerzmittel bekommen, weils doch schon heftig war, aber auch unter den Schmerzmitteln keine wirkliche Verbesserung....
Meine Frage ist nun wie kann es denn sein das a) er fast bis gar keine Besserung zeigt unter Schmerzmitteln und b) er mal mehr und mal weniger lahm geht...also während des Spaziergangs z.B., es ist kein Einlaufen etc. zu beobachten.Ich möchte ja vor allem wissen, ob er jetzt Schmerzen hat oder nicht wirklich...kann nämlich ausser die Lahmheit nix erkennen...läuft gern, macht keine Pausen, rennt mit anderen...aber warum is dann die Lahmheit mal mehr mal weniger, richtig weg eigentlich seid dem letzten halben Jahr nicht, wenns richtig gut läuft er unrund...
Bin also etwas ratlos und wäre für jeden Tipp dankbar....

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Oh je,das ist allerdings eine komplizierte Angelegenheit.
Grundsätzlich ist der Wechsel von schmerzarmen und schmerzreichen Phasen bei der Arthrose ja üblich.
Da ihr euren Hund ja wirklich schon mit allem versorgt was zur Linderung beitragen kann, würde ich zur Arthroskopie und Chondroplastik raten. Dabei kann der Knorpel geglättet werden und in diesem Fall besonders interessant: es können freie Gelenkkörper entfernt werden!
Diese freien Gelenkkörper können zu Beschwerden führen die sich wie eine Blockade anfühlen.
Das könnte erklären warum der Hund unrund läuft wie du es beschreibst, ist sogar sehr wahrscheinlich.Ich würde unbedingt einen Tierarzt aufsuchen und mich diesbezüglich beraten lassen.
Zumal diese freien Gelenkkörper das Gelenk auf Dauer weiter schädigen. Ansonsten würde ich mich an die für Arthrose bekannte Devise halten: Bewegen,nicht belasten. -
Ich möchte mich kurz verbessern die Beschwerden fühlen sich natürlich nicht nur wie eine Blockade an sondern es kommt tatsächlich sporadisch zu einer eingeschränkten Beweglichkeit.
Und um deine Frage noch zu bentworten. Die 'Blockade an sich kann, muß aber nicht zu Schmerzen führen. Je nachdem wo sich gerade freie Gelenkkörper befinden, ob sie eingeklemmt sind oder nicht etc. -
Ja das haben wir ja auch schon in Betracht gezogen und mit dem Berliner Tierarzt besprochen aber beim letzten Röntgen im Dezember 2012 (digital und von allen Seiten) war von den sogenannten Gelenksmäusen nix zu sehen...hätte man doch sehen müssen oder?!
Weil auf Verdacht hin ihn jetzt wieder in Narkose zu legen etc.,würd ich ihm natürlich gern ersparen... -
Nach meinem Wissensstand ist das beim Röntgen nicht eindeutig zu erkennen sondern es müßte ein MRT, Kernspintomographie gemacht werden um die "Mäuse" zu finden und nichtmal das ist sicher aber teuer.
Wenn ihr den Hund nicht in Narkose legen lassen wollt:
Habt ihr schon mal an eine Cortisonbehandlung gedacht? Also direkte Injektion in das Gelenk?
Sollten keine freien Gelenkkörper vorhanden sein, würde das ja sehr wahrscheinlich deutliche Linderung geben. -
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Zitat
Ich möchte ja vor allem wissen, ob er jetzt Schmerzen hat oder nicht wirklich...kann nämlich ausser die Lahmheit nix erkennen...Leider kann ich nicht wirklich viel zu deiner Frage helfend beisteuern ausser, dass dein Hund sicherlich Schmerzen haben muss, denn sonst würde er wohl nicht lahmen...
Dass keinerlei Schmerzmittel greifen, das wundert mich wirklich, und ich hoffe es findet sich recht bald ein geeigneter Therapieplan für euren Hund!LG Britta
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Mhmm ja die Injektion mit Cortison stand auch schon mal im Raum,haben viele ja schon positives berichtet...haben jetzt ja erstmal die Injektion mit der 'künstlichen Gelenkschmiere' gemacht und die Kapsel is ja auch erstmal schmerzfrei gewesen...ich bekomm ja auch nicht raus ob jetzt die Schmerzen wieder von der Kapsel her rühren oder von der eigentlichen Arthrose oder von der permanenten Fehlbelastung...is eben schlecht das man nicht mal eben so ins Gelenk schauen kann...

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Ja reinschauen wäre mit Sicherheit das Beste aber ich kann gut verstehen dass du den Hund nicht gerne in Narkose legen lassen möchtest. Obwohl.. es ist ein kurzer minimalinvasiver Eingriff.
Versucht es doch mal mit der Cortisonspritze. Viel mehr Möglichkeiten habt ihr ja leider nicht.@ Britta 2003 Da muß ich dir widersprechen. Bei Arthrose können symptomatische Steife oder Bewegungseinschränkung völlig schmerzfrei sein.
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Zitat
Bei Arthrose können symptomatische Steife oder Bewegungseinschränkung völlig schmerzfrei sein.
Bewegungseinschränkung und Steife hat aber nichts mit Lahmheit gemein!
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Zitat
Bewegungseinschränkung und Steife hat aber nichts mit Lahmheit gemein!
Lahmheit ist Umgangssprache und dann wäre da noch die mechanische Lahmheit. Aber ich möchte darüber nicht diskutieren,wäre ja auch OT. Dann ist Lahmheit eben gleich Schmerz.
- Vor einem Moment
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