Chemische Kastration (Chip) und Angst
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FidoFrauchen -
5. April 2013 um 12:15
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Liebe Leute,
ich habe vor ca. 4 Wochen einen Chip zur chemischen Kastration bei meinem Rüden setzen lassen. Er war schon immer ein Menschen gegenüber misstrauischer Hund (Straßenhund), nun habe ich aber den Eindruck, dass das Angstverhalten (Passanten auf der Straße, Nachbarn im dunklen Treppenhaus) stärker geworden ist. Allerdings bin ich auch vor kurzem zu meinem Freund gezogen, aber da kennt er die Wohnung auch schon länger und müsste sich auch schon an die Geräusche/Umgebung gewöhnt haben. Außerdem ist es hier auch nicht lauter/hektischer als dort, wo wir sonst gewohnt haben.
Hat jemand Erfahrungen mit dem Chip und ängstlichem Hund? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Und generell zur Angst: gibt es Trainingsmöglichkeiten, die ihn "selbstbewusster" machen?
Liebe Grüße,
FidoFrauchen - Vor einem Moment
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Ob das zu diesem Zeitpunkt schon die Kastrationswirkung ist oder die neue Situation kann man schlecht beurteilen.
Alerdings ist es nichts neues, dass sich Angst, Unsicherheit und Stressanfälligkeit durch eine Kastration verstärken können. -
Jep, dass Problem besteht hier bei uns auch gerade. Mein Hund (Angsthund) zeigt durch diesen Chip auch vermehrt angst und Unsicherheit. Die Testosterone die einen Rüden auch mutig machen, sind halt dann nicht mehr vorhanden und sie reagieren mit Angst, das muss nicht unbedingt passieren, tritt aber rel. häufig auf. Wir sind jetzt zum Glück bald durch damit und dann wirkt der Chip hoffentlich nicht mehr
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Huhu!
Aus welchem Grund habt ihr denn den Chip setzen lassen? War er hypersexuell?
Lese gerade ein richtig gutes Buch, hat mir meine TÄ empfohlen:
Bin noch nicht ganz durch, aber es ist total interessant, trotz oder auch wegen der vielen medizinischen Kapitel bezüglich der Hormonwirkungen. Da steht das auch ausführlich mit der Angst drin. Wiedergeben kann ichs allerdings nicht
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Zitat
Aus welchem Grund habt ihr denn den Chip setzen lassen? War er hypersexuell?habe den Chip einsetzen lassen weil mir die Situation hier in der Stadt (wohne im Münchner Innenstadtbereich) zu unsicher wurde. Er wurde des häufigeren von anderen Rüden, die "aus dem Nichts" angeschossen kamen attackiert und das haben irgendwann meine Nerven nicht mehr mit gemacht..
Momentan denke ich wieder, dass er sich noch in der Übergangsphase befindet (ist jetzt die sechste Woche). Er verhält sich insgesamt - wie soll man sagen - etwas merkwürdig. Am einen Tag ist er extrem "runtergeschraubt" und klebt mir an der Ferse, am Tag darauf kann es sein, dass er nur noch guckt wo der nächste Hund ist und bumms, dann ist er weg und kommt auch erst wieder wenn er sieht dass ich mich rasch entferne. Zwei Sekunden später - nächster Hund - der Herr ist wieder weg.
Ich beobachte ihn jetzt noch 2 Wochen ganz genau und werde dann überlegen, ob ich eine Tierheilpraktikerin anspreche.
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