Zu große Ablenkung beim Gassi
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"Sollte" und und "macht", ist halt weit voneinander entfernt, und sicher ein Altersproblem.
In der Pubertät haben wir auch wenig auf unsere Eltern gehört.
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Hi,
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Ich würde ne Weile immer die gleiche Strecke laufen - den gleichen Weg zurück wie hin. Auf dem Rückweg sind die meisten Gerüche schon bekannt und Hund kann dann eher auf den HH achten. Erst dann würde ich auch die Kommandos üben. Außerdem finde ich es gerade bei Welpen wichtig, dass man nicht zu lange draußen ist sondern lieber kürzer draußen ist und darauf achtet, dass der Hund nicht total hochdreht.
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Zitat
Ich würde ne Weile immer die gleiche Strecke laufen - den gleichen Weg zurück wie hin.
Am Morgen gehen wir immer den gleichen Weg.
Feldweg direkt hinter dem Haus gerade aus, hier läuft nie ein anderer Hund.
Sie hört weder auf dem Hinweg noch dem Rückweg. -
darf ich fragen wie du sie rufst??laut, leise, normal??
es könnte natürlich an der Pubertät liegen, dennoch sind Hunde in diesem ja nicht blöd und bewegen ihren hintern ja trotzdem ab und zu zum Halter :-))
ich kann dir mal meine Geschichte erzählen, denn wir hatten genau das selbe problem.
mein Hund hörte in der Wohnung auch sehr gut, draußen nur wenig bis gar nicht. wenn ich sie draußen rief und sie kam nicht, rief ich erneut, etwas ernärgischer. leider auch vergebens. und wenn mein Hund dann doch mal kam, dann kam sie eher angeschlichen, als freudig angestürmt. ja, das machte mich irgendwie wütend und zu traurig zu gleich, denn ich wollte doch, dass mein Hund gern zu mir kommt.
in der Wohnung, kam sie zwar freudig zu mir, aber die mit voller Begeisterung, oftmals eben auch nur langsam.
ich wollte es zwar nicht wahrhaben, nicht mein Hund war das problem sondern ich. nicht, dass du jetzt denkst, ich habe meine Hund geschlagen oder angebrüllt..nee niemals, aber ich habe doch oft meine stimme erhoben.... für meinen Hund war das kein Signal, schnell zu mir zu kommen, sondern meinem Hund signalisierte das, Frauchen ist net gut drauf, da möchte ich net so gern kommen.
wenn ein Hund nicht hört hat das nicht immer was damit zu tun, das er ungehorsam ist das Kommando nicht kann oder er dir auf der Nase herum tanzen will, sondern weil ein Hund kein vertrauen in seinen Halter hat, weil er das ständige laute oder energische einfordern eines Kommandos als wenig vertrauensvoll empfindet.
in der Wohnung klappen die Kommandos dann meist gut, weil der Hund keine andere Wahl hat, denn er hat ja keine Ausweichmöglichkeiten. er weiß genau, wenn wir ihn der Wohnung rufen, können wir schon dafür sorgen, dass er zu uns kommt. also tut er es auch.
das wichtigste an einem Hund ist nicht der gehorsam, sondern die Bindung und das vertrauen zu seinem Halter.
selbst, wenn wir der Meinung sind alles richtig zu machen, klappt es ja trotzdem nicht wirklich, nicht wahr??? :-)baue das kommando nochmal neu auf und belege es ausschließlich positiv. rufe ihn mit ruhiger, freundlicher aber bestimmter stimme. nicht wundern, wenn es auf anhieb nicht klappt, dein Hund muss ja erstmal wieder merken, dass du freust wenn er kommt....das vertrauen muss erst aufgebaut werden!!! Hunde schätzen uns viel besser ein, als wir sie. nichtmal wir könne uns zu gut einschätzen.
lass dich auf deinen Hund ein...nicht jeder Hund ist gleich!!!!!!
dein Hund wird gerne zu dir kommen, wenn er merkt, dass er dir vertrauen kann.
ich wollte dir mit diesem text nichts unterstellen, wirklich nicht. aber vielleicht hilft es dir ein wenig.
liebe grüße
p.s.: erst als ich mein verhalten meinem Hund gegenüber grundlegend änderte, gehorchte er gerne ohne wenn und aber, weil er wusste bei mir ist er sicher...IMMER!!! ich dachte immer ich bin eine gute hundemama, aber ich war wohl noch nicht gut genug... :-)
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Liegt vermutlich eher am Jagdtrieb als an der Pubertät..
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Zitat
Hatten wir versucht, ohne Erfolg.
Wie habt ihr das genau gemacht?
Ja ist 6,5 Monate.
Zitat
Beim Gassi im Feld hört sie auf nichts, ist zu 110% abgelenkt.
Hört auf nichts und das fast immer.Hat es denn draußen, überhaupt schon einmal geklappt mit Signalen, wie in der Wohnung?
Was macht ihr in der Wohnung, wenn sie keine Signale ausführt?
Was macht ihr draußen, wenn das passiert?
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Auf Hinweis der Hundeschule, die wir nicht mehr besuchen folgendes.
Einer geht Gassi, der Zweite (Bekannter, kein Mitbewohner der dazu gehört) hinterher mit Abstand.
Oder mit Abstand und rasselt mit irgendwas.Hat es denn draußen, überhaupt schon einmal geklappt mit Signalen, wie in der Wohnung?
Ja ca. zwischen 3 und 5 Monaten sschon, zwar meist nach 2-3 Rufen, aber hat gehört, abgelenkt war sie schon immer
Was macht ihr in der Wohnung, wenn sie keine Signale ausführt?
Das verstehe ich nicht so ganz, spielen auch ohne Kommandos recht viel mit ihr
Was macht ihr draußen, wenn das passiert?
Machen was die Hundeschule sagte. Entweder nichts oder z.B. wenn sie zieht an der Leine, nicht auf "Langsam" hört, gibts einen kleinen Ruck...
Aber daher gehen wir auch nicht mehr in die Hundeschule, hatten da eine kleine Auseinandersetzung.
Zieht der Hund kurzer Ruck an der Leine, ok, das ist in Ordnung, da unsere das wenig beeindruckt hatte meinte er Großer Hund=Grußer Ruck, er hat es gezeigt, sie htte rückwerts einen Purzelbaum gemacht und sich ängstlich an mich gedrückt. Das hat er 2-3 mal gemacht da wars mir genug. -
Ich bin leider nicht vor Ort, ich weiß auch nicht, ob das richtig ist was ich rauslesen. ich würde dir folgend eTipps geben:
1. Nichts im Leben ist Gratis (d.h. für alles was sie toll findet, wie Futter, Spielzeug, Streicheln, muss sie vorher ein bekanntes(!) Signal befolgen).
Beispiel: Erst ein "Sitz", dann gibt es Futter. Macht sie das nicht, dann sagst du das Signal noch einmal. Wenn sie nichts macht sagst du "schade" stellst das Futter weg und gehst. Probier es dann eine Minute später wieder. Wichtig dabei ist, dass sie auch wirklich das Signal kennt.
D.h. aber auch, dass es nicht mehr gibt, ohne das sie vorher irgendetwas gemacht hat

2. Hast du schon mal über Handfütterung nachgedacht? Somit kannst du das Verhalten was du drinnen und vor allem draußen toll findest Belohnen. Gehen an lockerer Leine, einen Blick zu dir usw.
3. Zur Leinenführigkeit: Ich würde eine Halsband und ein Geschirr benutzen, wo du wechselt, je nachdem ob sie ziehen darf oder nicht. So bleibst du konsequent (z.B. am Halsband darf nicht gezogen werden) und berechenbar für den Hund.
Erst losgehen, wenn die Leine locker ist, den Hund loben und belohnen, wenn er an lockerer Leine läuft (sie muss nciht zu dir gucken, das wäre auf dauer zu anstrengend).
Wenn sich die Leine sich strafft, bleibst du sofort(!) stehen und machst nichts mit der Leine (sonst wartet dein Hund immer, dass du ein Signal über die Leine gibst).
Guckt sie in deine Richtung (zu Anfang kann man auch ein Geräusch machen, was sie interessant findet), lockst du sie mit der Hand um dich rum, gehst weiter und belohnst sie, wenn sie auf deiner Höhe mitläuft. So belohnst du wieder die lockere Leine und gibst ihr ein Alternativverhalten, wenn die Leine straff ist.
Genauso verfährt man auch mit einer Schleppleine.
4. Im Grunde genommen, ist das was ihr gemacht habt Ablenkung steigern. Allerdings ist für deine Hündin das draußen sein schon so eine große Ablenkung, dass gar nichts weiter hinzu kommen muss.
Eher das Gegenteil: du übst mit ihr zu Hause weiter Signale (ich würde mir erstmal eines oder zwie aussuchen. Rückruf und Sitz z.B.).
Dann gehst du vor die Tür, wo es ruhig ist und machst dort ein paar Übungen. Es reicht auch aus, wenn sie deiner leeren Hand folgt, durch die Beine oder so, und dann belohnt wird).Dann draußen, wo etwas mehr los ist usw.
Ich würde keinerlei Signale mehr gebe, wo die Ablenkung zu groß ist, welche eh nicht umgesetzt werden.
Das ist Ablenkung steigern!

P.S. Futtersuchspiele (gerne auch in einer Dose) fördern die Konzentration und lasten den Hund aus. Zuerst in der Wohnung ausprobieren, dann nach draußen verlegen.
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So ins blaue hinein zu raten ist immer schwierig ... man weiß nicht, wie euer Tagesablauf aussieht, wie ihr Gassi geht und was an sonstigen Einflüssen so den ganzen Tag auf den Hund einstürmt. Ich hatte die ersten beiden Jahre auch ziemliche Probleme mit dem Rückruf. Ich könnte dir beschreiben, wie ich den Rückruf bei meinem Hund mit ca. 1 Jahr nochmal komplett neu aufgebaut habe aber ob das bei euch passt weiß ich natürlich nicht.
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Zitat
Hallo,
unser Husky, 1/2 Jahr, hört zuhause auf fast alle Kommandos, fast immer.
Also schon ganz zufriedenstellend. Sind ja noch in der Erziehung.Beim Gassi im Feld hört sie auf nichts, ist zu 110% abgelenkt.
Hört auf nichts und das fast immer.Warum und wie kann das geändert werden?
Hallo
Ich hab mit meiner Maus das gleiche Problem, also nicht ganz so schlimm, da sie sich meistens abrufen lässt, außer ihr rennt ein Hase vor die Nase. Aber Cookie ist auf den Spaziergängen immer sehr stark abgelenkt, sodass es mir echt schwer fällt, Abwechslung in den Spaziergang reinzubringen, z.B. Durch Suchspiele oder Appoertieren. Alles andere ist spannender. So hat man ja dann auch keinen Bock mehr, dem Hund einen Gefallen zu tun und ihm Abwechslung zu bieten. Wir haben quasi jeder seinen eigenen Spaziergang, also Cookie rennt ihre Runden und kommt abundzu schauen ob ich noch da bin, aber mehr auch nicht.Das hat mich dann so genervt, dass ich mir eine Einzelstunde in der Hundschule genommen hab und meine Trainerin hat mir jetzt eine Hardcoretraining verordnet. Weniger Hardcore für den Hund als für mich.

Das Training sieht jetzt so aus, dass ich NURNOCH draußen mit ihr Trainiere, bzw. Spiele und sie auch nur noch draußen aus der Hand füttere. Also die ganzen kleinen Übungen nebenbei, die ich sonst immer zu Hause gemacht hab(Tricks, apportieren, spielen, suchen) muss ich jetzt nach draußen verlagern und auf irgendeiner Wiede üben. Ich darf sie auch wirklich NUR draußen füttern, d.h. Wenn sie nicht mitmacht, bekommt sie auch nichts und kriegt erst am nächsten Tag die Chance, sich ihr Futter zu verdienen.
Vorteil dabei ist ganz klar, dass das Futter für sie einen anderen Stellenwert bekommt, vorher konnte ich sie damit nicht belohnen, da es uninteressant war, aber jetzt kriegt sie es ja nur dann, weshalb sie es sich verdienen MUSS!
Ein weiterer Vorteil ist, dass sie mit einer anderen Erwartungshaltung an den Spaziergang geht. Also wenn sie die Leine sieht oder ins Auto muss, dann denkt sie nicht mehr automatisch:" Cool, gleich kann ich erstmal rennen, wie ne irre!" Das ist gerade für aktivere Hunde sehr wichtig, dass sie sich draußen auch entspannen und sich konzentrieren können.
Der dritte langfristige Vorteil ist natürlich, dass sie auf Spaziergängen aufmerksamer wird, sich mehr an mir orientiert und nicht mehr so aufdreht.
Die Nachteile sind dabei, dass man den inneren Schweinehund überwinden muss und auch bei schlechtem Wetter vier fünf mal mit dem Hund rausgeht und 15 bis 20 Minuten seine Übungen macht (kann ja auch im Garten sein, ich hab leider keinen
)Also wenn du meinst, das Problem lässt sich nicht anders lösen, dann probier das mal. Bis dahin kannst du es ja nur mal auf das außschließlich aus der Hand füttern versuchen, vielleicht wirds dann schon besser

Ganz liebe Grüße!

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