Meine Maus humpelt

  • Hallo ihr Lieben,

    folgendes Problem: Meine Golden Retriever Hündin wird im April zwei Jahre.
    Immer wenn wir mit anderen Hunden spazierengehen (Gassitreff) hat sie danach Probleme mit den Hinterläufen. Jetzt schon das dritte mal und diesmal besonders extrem. Wir waren deswegen auch schon beim Tierarzt der sie gründlich abgetastet hat und alles ausschließen konnte, ob Hüfte oder irgendwelche Wirbelsäulenverletzungen. TA meinte es wäre eine Art Muskelfaserriss durch die Überanstrengung.

    Dieser Zustand ist meistens auch nach einem bis zwei Tagen wieder vorbei udn ich habe meine alte Maus wieder, meint ihr das könnte einfach an der Überanstrengung liegen? Mir fällt nur auf, dass es jetzt nur im Winter passiert ist und sie ist definitiv ein Feldgänger. Hab mir schon überlegt ob es an den gefrorenen Bodenklumpen der Felder liegen könnte.

    Wenn wir alleine gehen ist sie topfit und zeigt überhaupt keine Anzeichen. Hab mir auch schon überlegt ob sie, wenn sie mit den anderen Hunden spielt (und dass tut sie wirklich intensiv) ihr einfach alles egal ist, wo sie hinläuft etc. und merkt ihre Belastungsgrenze einfach nicht.

    Ihre Oberschenkel sind steinhart und hab sie auch schon massiert, aber sie ist doch recht Schmerzempfindlich, aber es tut ihr gut.

    Was meint ihr dazu? Hat irgendjemand Erfahrungen damit?


    Wäre um jeden Rat dankbar.

  • Ich denke, Du hast das Problem schon selber erkannt und die Hündin wird sich einfach überanstrengen.
    Gönne ihr mal ein paar Wochen Ruhe und vielleicht erledigt sich das Problem damit, denn ein überbelasteter Muskel oder Sehne brauchen eine gewisse Zeit, um sich zu erholen

  • Hallo,

    wenn Du zzt. nicht weiter forschen möchtest zb . Röntgen,Physio oä.. dann würde ich dem

    Zitat

    Ich denke, Du hast das Problem schon selber erkannt und die Hündin wird sich einfach überanstrengen.
    Gönne ihr mal ein paar Wochen Ruhe und vielleicht erledigt sich das Problem damit, denn ein überbelasteter Muskel oder Sehne brauchen eine gewisse Zeit, um sich zu erholen


    zustimmen. Und bitte gib Ihr Wärme auf den harten Muskel. Es sei denn dieser fühlt sich heiß an .

    lg Simona

  • Zitat

    Dieser Zustand ist meistens auch nach einem bis zwei Tagen wieder vorbei udn ich habe meine alte Maus wieder, meint ihr das könnte einfach an der Überanstrengung liegen?

    Wäre es eine Möglichkeit, den Hund beim nächsten gemeinsamen Gassi-Gang nur kurz mit den anderen spielen zu lassen? Du könntest dann sehen, ob es sich tatsächlich um Überanstrengung handelt (was bei jungen, spielverrückten Hunden durchaus möglich ist. Diese muss man dann quasi "vor sich selbst beschützen"... ;) )

    Andernfalls ist es mE auch möglich, dass sie sich im wilden Spiel stumpfe Verletzungen (Verstauchungen, Verrenkungen) zuzieht. Das passiert gerade momentan mit dem muldig gefrorenen Boden sehr leicht.

    In meiner Hausapotheke habe ich jedenfalls für Fälle der Überanstrengung (Muskeleinriss) Arnica Globuli und für die Sache mit der Verstauchung Traumeel Tabletten (ebenfalls homöopathisch). Mit beiden habe ich bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich wünsche deiner Hündin jedenfalls gute Besserung!

  • Ich finde es ehrlich gesagt nicht normal, dass sich ein gerade mal 2-jähriger Hund beim Gassigehen in Verbindung mit Spiel-/Tobeeinheiten derart überanstrengt, dass er anschließend humpelt. Mein Rat wäre "es" genauer abklären zu lassen. Zudem würde ich mich über hochwertige Nahrungsergänzung für die Gelenke informieren.

  • Hallo ihr Lieben,
    sorry für die späte Rückmeldung aber ging leider nicht schneller.

    Erstmal herzlichen Dank für eure Antworten. Hab da jetzt mal etwas nachgeforscht und glaube ich habe des Rätsels Lösung im Ansatz gefunden. Ich habe vor einiger Zeit hier im Forum schon mal darüber berichtet, dass sich meine Kleine bei anderen Hunden sehr ängstlich verhällt und sich oft auf den Rücken schmeisst.
    Nun ist es so: Sie kennt alle Hunde aus dem Rudel und versteht sich mit ihnen eigentlich ganz prima. Nun hab ich aber mal genauer hingeschaut udn mir ist aufgefallen, dass sie sich trotzdem ab und zu sehr unterwürfig zeigt und stark hechelt. Nun zu meiner Theorie: Ich glaube sie hat , trotz, dass sie die Hunde kennt die Ängstlichkeit noch nicht abgelegt, ihre Muskeln verkrampfen sich von zeit zu zeit sehr stark und durch den kalten Wetter wird die Muskulatur schneller hart bei Anstrengung. Die Hunde kugeln sich ja regelrecht fünf Meter über die Wiesen. Und im Sommer ist nichts zu sehen bei ihr. Sie zeigt ja auch nicht direkt ein humpeln, sondern eher hat sie Probleme wenns darum geht z. B. aufzustehen.... also einfach solche Bewegungen, bei denen man die Oberschenkelmuskulatur benötigt.

    Wenns wieder akut ist werde ich mit ihr zum Tierarzt wieder einmal fahren, und sie nochmal durchchecken lassen.

    Meint ihr an meiner Theorie könnte etwas dran sein?

    Liebe Grüße

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