Sodbrennen?!
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Huhu :)
mein Hund zeigt immer mal wieder (ca. 2 mal in 14 Tagen) Symptome von Sodbrennen (schmatzen, Pfoten lecken, aufstoßen, nach dem Fressen kurzes Würgen). Mir ist aufgefalle, dass es weniger vorkommt, wenn Oskar mittags noch ne Kleinigkeit zu Fressen bekommt und nehme an, dass er einfach nicht mit nem leeren Magen "klar kommt", denn sonst sieht er prima aus (Output auch).
Nun ist es so, dass er bekocht wird und der Fehler einfach in der Ernährung liegen könnte, mir ist aber kein Zusammenhang zwischen den verschiedenen Futterzusammenstellungen und den Symptomen aufgefallen. Hab im Internet ein bisschen quer gelesen und es könnte z.B. noch an der BSD liegen...ich möchte die Sache auf jedenfall tierärztlich untersuchen lassen!
Hier nun meine Fragen:
-Was genau sollte getestet werden (Kotutersuchung, Blutbild (welches?)...) ?
-Auf welche Werte muss ich achten ?Liebe Grüße,
Lena - Vor einem Moment
- Neu
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Hallo Lena,
...das ist ein "weites Feld"...
aber zunächst einmal: fütterst Du einmal oder zweimal am Tag?
Wenn Du "hochwertig kochst" das heisst wenig Kohlehydrate und leicht verdaulich, kann es gut sein, dass wirklich nur das Intervall zwischen den Mahlzeiten zu lang ist.
Generell sind mindestens zwei Mahlzeiten, bei magenempfindlichen Hunden drei Mahlzeiten besser als eine...oft genügt das schon.
Bei vielen ( bei meinem auch) Hunden hilft Weizen bzw. Dinkelkleie....die ist "anders" zu verdauen als normaler Weizen/Dinkel und daher nicht als Getreide im herkömmlichen Sinne zu sehen. Sie wird einfach über das Futter gestreut und ersetzt dem Hund das sog. "Rauhfutter" der Natur ( Fell etc.)im Darm.Weiter gibt es neuere Untersuchungen, dass ein zuwenig an Magensäure die gleichen Symptome hervorruft wie zuviel Magensäure..oft liegt es daran, dass die meisten Hunde ( gerade die selbstbekochten) zuwenig Salz erhalten. Salz kommt in der Natur für den Hund im Blut vor, das wir ja eher selten füttern.
Diesen Hunden hilft eine Prise "Ursalz" unraffiniert über jeder Futterration......Du musst vielleicht auch bisschen herumprobieren.
Untersuchen kann man den Kot auf Parasiten,Bakterien Pilze und ph Wert, manche Hunde haben Darmprobleme ohne Durchfall ( meiner zB ) die sich im Magen zeigen..
Ansonsten fällt mir noch Heloibacter ein...ist aber nicht gleich der Verdacht der ersten Wahl....Sodbrennen beim Hund sollte aber unbedingt "abgestellt" werden....es gilt als ein Faktor von mehreren, die bei Hunden eine Lungenfibrose mit begünstigen ( ich kenne mich da aus, weil mein Hund eine hat.)..
Gute Besserung wünscht Barbara mit Morris und lenny
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Danke für die ausführliche Antwort!
Ich füttere 2 mal am Tag, etwa gleich große Portionen morgens und abends..Mittags gibts dann meistens nur Leckerchen beim Spazieren gehn...Kohlenydrate sind hier der hauptsächliche Energielieferant, also gibt es nicht wenig davon und Salz bekommt Hundi ebenfalls täglich ca. 0,8g (hab nen 0,5g Messlöffel) bei 7kg KM. Hafer- oder Weizenkleie gbt es ab und zu übers Futter, ich war mir nicht sicher, ob ich das jeden Tag geben sollte (eben weil es schwer verdaulich ist)...
ich werde erstmal weiterhin Mittags etwas geben und schauen, ob es sich damit legt., heute hat das gut geklappt. Ein Kotprofil werde ich trotzdem (sicherheitshalber) erstellen lassen. Wäre eine Blutuntersuchung sinnvoll? Könnte man so eine eventuelle Störung der BSD oder eine Gastritis feststellen? Omann, hoffentlich mach ich mir zuviel Sorgen...
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Ich weiß nun nicht wie dein Kochplan aussieht und auch ich koche für meine drei Felle, doch nur ein Hund reagiert höchst empfindlich bei manchen Zutaten.
Rowdy quittiert z.B. gekochte und gestampfte Erbsen mit Bauchgrummeln, Blähungen und starken Magenkoliken, sowie erbrechen von Gallflüssigkeit und habe sie aus seinem Speiseplan gestrichen, hat eine Weile gedauert bis ich auf die Zusammenhänge kam. Auch ist er empfindlich gegen Milchprodukte - Joghurt, Quark und er bekommt nur minimale Portionen davon.
Eventuell benutzt du erstmal weniger Komponenten, um eine Unverträglichkeit auszuschließen ?!
Wenn es natürlich öfter vorkommt und keinen Auslöser findet, sollte man einen TA konsultieren.
LG Sabine
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Danke für deine Antwort :)
Wenn es eine Unverträglichkeit ist, müsste es dann nicht noch mehr Anzeichen dafür geben? Joghurt bewirkt zB schnell Durchfall und Blumenkohl Blähungen...ich werde einfach mal notieren, was ich wann fütter und schauen, ob sich ein Zusammenhang erkennen lässt und außerdem meinen TA um Rat fragen, was außer der Kotprobe noch sinnvoll an Untersuchungen wäre. -
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