Ist das eine Form von Epilepsie?
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Hallo zusammen,
mache mir im Moment etwas Sorgen um unseren Morty.
Er ist ein Mops-Yorkie-Mix und sieben Jahre alt.Seit etwa zwei Wochen verhält sich Morty sehr seltsam. Er liegt entspannt da und auf einmal springt er auf, läuft mit eingezogenem Schwanz hin und her, jault und pienst und schaut uns ängstlich an. Ich versuche ihn dann zu beruhigen, was eine Weile dauert. Mir kommt es so vor, als hätte er vor etwas unheimlich Angst, weil er auch sehr zittert.
Das Ganze geht etwa fünf Minuten und bis er sich komplett beruhigt hat, ne viertel Stunde.War nun am Montag beim Tierarzt, der konnte allerdings nichts feststellen. Er wurde komplett durchgecheckt. Abgehört, abgetastet, Reflexe getestet, Fieber gemessen, sogar ein Bluttest wurde gemacht. Nichts auffälliges…
Haben nun Zylkène mitbekommen, dass er in letzter Zeit auch dauernd unsere kastrierte Hündin besteigt und nicht in Ruhe lässt. Das ist besser geworden, aber nachdem er gestern Abend wieder einen Anfall hatte, mache ich mir schon Sorgen.Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Kann es eine Form von Epilepsie sein oder nur eine Panikattacke?Viele Grüße,
Sweetie - Vor einem Moment
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Hi,
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Das wird Dir hier so keiner beantworten können, weil wir es nicht sehen können. Auch Hunde haben Alpträume... zum Beispiel.
Sieht er gut und ist sein Gehör ok?
Beobachte es und führ mal ein Tagebuch, wann es passiert, wie lange er braucht um sich davon zu erholen. Dann kannst DU feststellen, ob es regelmäßig passiert ...Gruß
Alexandra -
Nachdem Morty nun wieder erneut Anfälle hatte und am Freitag und Samstag richtige Krampfanfälle, sind wir wieder zum Tierarzt. Nun ist Epilepsie wohl doch ein Thema und es stehen weitere Untersuchungen für die Ausschlußdiagnose an.
Samstag war es wirklich heftig und wir haben uns richtig hilflos gefühlt, weil er so gelitten hat. Haben nun ein Notfallmedikament bekommen und als nächstes steht Ultraschall und Röntgen an.Bin nur froh, dass er ansonsten körperlich und geistig fit ist und unser Zweithund Tara nicht agressiv reagiert, sondern eher hingeht und ihn abgeschleckt, als ob sie ihn trösten will.
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Für Epihunde und ihre Besitzer gibt es ein tolles Forum:
http://www.epiforum.de/forum/portal.p…0492f5d050b7471
Da bekommst Du sachkundige Hilfe und Infos zum Umgang mit Epi
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Hallo Sweetie,
...es ist wirklich sinnvoll, sich in dem Epiforum zu registrieren...ich hätte das viel früher tun sollen.
Lass bei Deinem Hund bitte unbedingt ein Schilddrüsenprofil ( inkl. fT4) machen......wenn Dein Hund doch Medikamente bekommen sollte, bekommt ihr unter Umständen nie wieder aussagekräftige Werte.
Das ist nämlich unser großes Problem...mein Hund bekommt Luminal( er fing sofort mit einer Serie an und hat daher sofort Luminal bekommen) und hat sehr niedrige Schilddrüsenwerte- nun weiss man nicht ob die EPI von der Schilddrüse kommt....oder die schlechten Werte vom Luminal.....da wir eben nie die Werte haben bestimmen lassen, bevor er Medis bekommen hat

Gute Besserung und einen guten TA an Eurer Seite wünscht Euch
Barbara mit Morris und Lenny
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Vielen Dank, ich hab mich schon registriert und werde mich einlesen. Tut gut, wenn man nicht alleine da steht...
Bei der Blutentnahme am Samstag wurden auch die Schilddrüsenwerte gemessen. Morgen Abend haben wir nen Termin um die Ergebnisse zu besprechen und zum Röntgen und Ultraschall.
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Hallo Sweetie73,
unser erster Hund (Schäfermix) ist 14,5 Jahre alt geworden. Die letzten zwei Jahre hatte er epileptische Anfälle. Bei ihm äußerte sich das durch "Gespenster sehen". D.h. er liegt friedlich und schläft, auf einmal schaut er sich um, als wenn überall Mäuse laufen würden. Er wurde sehr unruhig, lief ständig um den Tisch, legte sich hin, stand wieder auf und hechelte schrecklich. Die Augen weit aufgerissen. So über 15 - 20 Min. Dann hat er sich wieder beruhigt. Die ersten Male dachten wir es wäre eine Panikattacke und sind raus um ihn mit spielen abzulenken.
Im Nachhinein hat sich rausgestellt, dass das genau das falsche war. Das spielen hat die Überreizung und das Gewitter im Gehirn noch verstärkt. Er hat dann Tabletten bekommen mit denen er richtig gut zurechtkam und keine Anfälle mehr hatte. Natürlich ist der Verlauf bei jedem Tier unterschiedlich.
Ich hoffe, dass es sich für Euch zum Guten wendet. Mit einem guten Tierarzt an Eurer Seite dürfte es wohl in den Griff zu kriegen sein.
Alles Gute Oda
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