• Hallo,

    wie manche bestimmt schon gelesen haben, hab ich die kleine Amy.
    Ich hab schon viel Erfahrung mit Welpen, aber ich hatte immer nur einen Hund aufeinmal.

    Jetzt ist es so, dass ich mir schon immer ein Trio gewünscht habe.

    Und ich habe nun folgende Überlegung angestellt:

    Wenn Amy zwei ist, hätte ich mir gern den zweiten geholt, mein Partner meint ich solle mir dann gleich nummer zwei und nummer drei holen.
    Wie seht ihr das? Zwei Welpen aufeinmal?

    Also finanziell und auch zeitlich wäre es überhaupt kein Problem, da ich auch schon mehrere Hunde groß gezogen habe, weiß ich das es viel arbeit ist.
    Die einzige Angst, die bleibt, ist das Amy es nicht toll findet oder gar aggressiv gegenüber einem kleinen wird. Eigentlich kann sie mit Artgenossen sehr gut.
    Nja ich mein bis sie zwei ist, ist auch noch ein bisschen zeit hin, aber ich mache mir natürlich jetzt schon Gedanken. :???:

    Mein Trio sollte dann aus folgenden Hunden bestehen:

    Amy - Dackel-Fox-Mix
    ..... - Spitz - reinrassig (ich hatte schonmal einen, daher weiß ich was auf mich zu kommt)
    ..... - Wolfsspitz - reinrassig (mit dem habe ich leider noch keine erfahrung)

    oder statt dem Spitz ein Shiba, da bin ich aber noch etwas unentschlossen.

    Was die Anschaffung betrifft weiß ich nicht genau wie es am Besten ist, soll ich einen holen wenn Amy zwei ist und wenn der dann zwei ist wieder einen, oder soll ich beide zeitgleich oder nahezu zeitgleich holen?
    Zwei Pubertierende Hunde aufeinmal wird wahrscheinlich etwas hart, aber ich halte es für machbar.
    Hat jemand von euch vielleicht Erfahrung damit?

  • Ich persönlich würde mir NIE zwei Welpen gleichzeitig anschaffen.
    Zwei Hunde, die gleichzeitig stubenrein werden müssen, die gleichzeitig eine Grunderziehung bekommen sollen, die gleichzeitig später den "Feinschliff" bekommen sollen, die gleichzeitig die Pubertät erreichen und sich mit jedem Blödsinn gegenseitig anstecken...

    Nein, ich finde, jeder Hund hat die volle Aufmerksamkeit der Welpen-/Junghundezeit für sich allein verdient.
    Einen neuen Welepn würde ich selbst mir immer erst anschaffen, wenn die bereits vorhandenen Hunde für sich im Alltag reibungslos "funktionieren".
    LG von Julie

  • Hi,

    wenn Amy gehorsam ist, dann wird dir die Erziehung des zweiten und dritten Hundes leichter fallen, da sich die Kleinen an der großen Hündin orientieren werden. Dass dein Hund aggressiv gegenüber den Kleinen wird denke ich nicht. Wenn sie im Welpenalter gut sozialisiert wurde, dann weiß sie ganz genau: Welpen haben einen Welpenschutz und werde nicht angegriffen.

  • Hallo,

    erstmal danke für die Antworten.

    Es ist ja noch etwas Zeit sie ist ja jetzt grad mal 7 Monate alt, dennoch mache ich mir darüber natürlich schon gedanken, ich will ja nicht irgendetwas falsch oder überstürzt machen.

    Sozialisiert habe ich sie sehr gut, mit Nachbarshunden sowie in der Hundeschule, normalerweise findet sie auch alle Artgenossen supi nur manche, wie es halt auch bei uns Menschen ist, kann sie einfach nicht leiden, finde ich auch nicht weiter schlimm.

    Amanhe:

    Die Stubenreinheit finde ich jetzt weniger schlimm genauso das Grundgehorsam, lediglich die Pubertät macht mir ein bisschen bedenken.
    Ich hab ja schon einige Hunde groß gebracht aber die Pubertät ist bei keinem Hund gleich gewesen.

    Da Amy eine Hündin ist, würde ich natürlich die anderen beiden auch als Hündinnen bevorzugen.

    Generell bin ich ja ein Mensch der seine Tiere nicht kastrieren lässt außer es ist unbedingt nötig. Ich hatte auch schon Rüden^^
    Also jede Menge Erfahrung und wissen.

  • Ich persönlich kann nur jedem davon abraten zwei Welpen auf einmal aufzunehmen.
    Meist nimmt man dann auch noch Geschwister und die Erfahrung zeigt, dass sollte es zwischen Wurfgeschwistern knallen, dann knallt es ordentlich. zudem ist es schwerer für den Menschen die entsprechende Bindung zu den Hunden aufzubauen oder anders ausgedrückt, dem Geschwister den Rang abzulaufen.

    Ja es gibt immer wieder Fälle in denen es gut geht, ich weiß. Aber ich würde das Risiko nicht eingehen. Besonders wenn es drei Hündinnen werden, kann es da ordentlich zur Sache gehen.
    Da es das erste Mal mehr als ein Hund sein soll, würde ich dringend davon abraten gleich auf drei aufzustocken. Zumal du auch nicht weißt wie deine aktuelle Hündin reagieren wird. Was wenn du zu Beginn erstmal Beziehungsarbeit zwischen den beiden Hunden leisten musst? Was wenn deine gut erzogene Hündin - wie so viele noch junge Hunde - in Gegenwart des Welpen sich wieder ein paar dumme Angewohnheit abguckt, die du wieder unterbinden musst?

    Wenn man schon eine größere Gruppe will, bin ich ganz klar dafür diese stückweise aufzubauen und wenn man sich doch dazu hinreissen lässt und es gleich zwei neue sein sollen, bitte keine Wurfgeschwister!

  • Vielen Dank für dein Antwort.

    Wurfgeschwister kommen sowieso nicht infrage, da ich ja gerne einen Wolfspitz und einen Spitz oder einen Shiba haben möchte.

    Also war meine Annahme richtig es lieber stückweise zu machen, entgegen der Aussage meines Partners, doch gleich beide zu holen.

    Würdet ihr für den Dritten dann auch wieder 2 Jahre warten oder bereits nach einem Jahr schauen?

    Ich hab zwar viel Erfahrung aber eben nicht in der Mehrfachhaltung deswegen mache ich mir ja auch schon 1,5 Jahre vorher Gedanken ob das überhaupt gut geht.

  • Ich würde so lange warten bis du das Duo nach der Pubertät von hund zwei im Griff hast, einzeln und gemeinsam.

    Ob das mit anderthalb Jahren, mit zwei oder erst nach drei Jahren ist, kann man da nicht sagen.

  • Zitat

    Hi,

    wenn Amy gehorsam ist, dann wird dir die Erziehung des zweiten und dritten Hundes leichter fallen, da sich die Kleinen an der großen Hündin orientieren werden. Dass dein Hund aggressiv gegenüber den Kleinen wird denke ich nicht. Wenn sie im Welpenalter gut sozialisiert wurde, dann weiß sie ganz genau: Welpen haben einen Welpenschutz und werde nicht angegriffen.

    Das ist ja süß :^^:
    Der "Welpenschutz" ist ein Märchen, das sich wacker hält.

    2 Welpen sind sicherlich machbar und hat auch seine Vorteile, ich würde es allerdings auch nicht machen. ;)

  • Never würde ich zwei Welpen gleichzeitig holen.
    Bring erstmal den Ersthund komplett auf Spur und sie zu das der 120% im Gehorsam steht und hol dir dann einen zweiten dazu. Der braucht dann deine Aufmerksamkeit und wenn du den auf Spur hast kannst du eventuell über Nummer 3 nachdenken, wenn du nicht vorher merkst das es schon anstrengend ist, 2 jungen Hunden gerecht zu werden ;)
    Du glaubst nicht wie schnell ein ausgewachsener, gut erzogener 2 einhalb jähriger Hund wieder zum Welpen mutiert und Unsinn fabriziert wenn ein Welpe ins Haus kommt...dann brummt die Hütte :D wir erleben das gerade ;)

    Und Welpenschutz vergiß mal flott, das ist ein Märchen welches leider immer wieder Welpen das leben kostet.

  • Wir haben ja nun eine ähnliche Situation. Zwar lagen zwischen den Einzügen der beiden Kleinen hier ca. drei Monate, aber vom Alter her sind sie nur ca. einen Monat voneinander entfernt.
    Brix, der zu erst eingezogen ist, ist nun sechs Monate, Lena ist nun fünf Monate alt.

    Es hat definitiv viele gute Sachen. Die Bindung zwischen den beiden ist enorm, obwohl auch drei andere, erwachsene Hunde mit im Haus wohnen, sie kuscheln viel, sie toben viel, sie sind selten ohne einander zu sehen. Sicherlich liegt das auch am gleichen Alter und das sie eben "auf einer Wellenlänge" sind.
    Auch schauen sie sich gegenseitig recht viel voneinander ab, genau so wie Brix damals von der älteren Hündin Bo gelernt hat, lernt Lena nun viel von ihm, was Kommandos wie "Komm", "Sitz", Platz", etc. angeht. Einfach, weil sie es bei ihm ja sehr häufig sieht und entsprechend auch einfach nachahmt.

    Aber es ist ein erheblicher Mehraufwand, der nicht abgestritten werden kann.
    Beide brauchen ein einzelnes Training und sind natürlich schauen sie sich nicht nur die für den Menschen positiven Seiten bei dem anderen Hund ab. Hat einer der kleinen eine "Macke", wie z.B. das anbellen fremder Leute, ist es fast unmöglich dafür zu sorgen, dass der Zweite dieses Verhalten nicht sich abschaut und ebenfalls durchführt.
    Und natürlich ist da dann der Trainingsaufwand um so größer.
    Auch muss man recht viel darauf achten, dass die Kleinen auch mal zur Ruhe kommen und sich nicht gegenseitig zu Tode spielen, etc.

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