mit Hund in Stadt und Restaurant
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Hallo
ich möchte gerne mit meinem Hund üben, in Restaurants und in die Stadt zu gehen...
Wir wohnen in einer Gegend in der zwar eine Hauptstraße ist und auch oft Leute unterwegs sind, aber zu Wiese und Wald ist es nicht weit...
Ich war mit Chico (Jack Russell Beagle Mix, 6 Monate) bisher einmal in der Innenstadt, also Fußgängerzone, es war ganz spontan und das war sehr stressig für ihn, weil es zu dem Zeitpunkt da sehr voll war. Er hat dann an der Leine viel gezogen und wollte an jedem schnuppern der an uns vorbei ging und auf dem Boden war seine Nase auch die ganze Zeit...wie kann ich ihm den Stress nehmen? Einfach immer wieder in die Stadt gehen? Anfangs eher zu Zeiten, wo nicht so viel los ist?
Und das ruhig liegen im Restaurant würde ich auch gerne üben. Falls es dochmal dazu kommt, dass der Hund dabei ist, möchte ich nciht dass er dort total gestresst ist... Ich denke dass ihm das schwer fallen wird, da er auch in der Hundeschule immer schwer neben mir sitzen kann udn einfach abwarten...er will dauernd irgendwas machen, schnuppern, zu den anderen Hunden etc. Im Restaurant sind wahrscheinl. keine anderen Hunde, aber da laufen ja auch Menschen und es gibt viele Gerüche etc.
Hat jemand vielleicht einen speziellen Tip wie man das üben kann? sollte man ihm vielleicht was zum kauen oder so geben?
Liebe Grüße
- Vor einem Moment
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auf alle fälle in die stadt wenn weniger los ist und das auch nur kurz ... ihm sachen zeigen und dann gehts wieder heim zum entspannen und verarbeiten
restaurantbesuche würde ich jetzt gar nicht probieren, zumal er in der hundeschule auch noch zu aufgeregt ist um ruhig liegen zu bleiben ... und die kennt er ja sogar schon
du könntest das so im alltag einbauen .. platzübungen mit entspannung und dann zu besuch bei freunden ausbauen etc. pp.
und dann mal in der dönerbude 5 min üben

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Wir haben ein Signal für Ruhe etabliert. Ich stell den Fuß auf die Leine und der Hund wird ignoriert. In der Zeit lese ich Zeitung oder sitze einfach irgendwo entspannt. Das haben wir in ruhiger Umgebung geübt und dann die Ablenkung gesteigert. Wichtig ist den Hund die ganze Zeit zu ignorieren, auch wenn er einen Aufstand probt. Sobald er ruhig ist für 1 Minute Leine aufnehmen, Aufmerksamkeit auf dich lenken, ein paar Schritte gehen und das Gleiche wieder. Immer wieder üben, Zeit ausbauen und irgendwann schnallt er: Fuß auf der Leine heißt es passiert nix...So kann ich auch an belebten Tagen in Ruhe im Eiscafé sitzen, mit zwei großen und eigentlich munteren Hunden...und so habe ich auch das in die Stadt gehen aufgebaut, an einem Sonntag mit beiden auf eine Bank gesetzt und mir die Leute angeguckt. Bank gewechselt...usw bis man dann ohne hinsetzen durch die Stadt konnte... richtiges Bummeln ist bei mir aber nicht drin, das wäre doch too much, aber manchmal muss man halt mal durch die Fußgängerzone da ist es echt praktisch
EDIT: du musst beim Ruhesignal nicht sitzen. Stehen geht auch, kannst dich auch mit anderen unterhalten, Hauptsache du ignorierst den Hund
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In die Stadt bin ich anfangs abends gegangen, wenn die Bürgersteige schon hochgeklappt waren und nix mehr los war
Oder Sonntagmorgen. Dann waren wir auch öfters mit der Hundeschule in der Stadt. Das gab meiner Hündin Sicherheit, weil sie in der Gruppe der Menschen und Hunde war, die sie ja auch aus der Hundeschule kannte. Wir waren dann mal in der Eisdiele, mal im Buchladen, mal im Parkhaus usw. Und mit der Hundeschule waren wir auch in verschiedenen Orten. Wenn ich ehrlich bin, gehe ich aber mit meiner Hündin nur zum Training in die Stadt, damit sie es im Notfall kann. Eigentlich meiden wir die Stadt.Gleiches gilt für ein Restaurant. Im Alltag käme ich nie auf die Idee, meinen Hund dorthin mitzunehmen. Aber trainiert haben wir es, falls wir es mal brauchen. Dabei fand ich den Tipp einer anderen Hundehalterin, den Hund an eine Decke zu gewöhnen, hilfreich. Dort, wo diese Decke liegt, ist absolute Ruhe angesagt. Es gibt aber keine Knabbereien. Da wir eben nicht einfach mal so irgendwo einkehren, sondern das im Vorfeld planen, können wir dann auch eine Decke einpacken.
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Hast Du den Hund seit Welpenalter? Da hättest Du das alles am besten üben können, denn in dieser Zeit sind die Hundekinder kaum ängstlich, eher neugierig und voll mit Eindrücken. Was man in dieser ganz frühen Phase übt gelingt dann später ganz einfach.
Aber zu jetzt. Ich würde vor allem mit ihm Ruhe üben egal wo Du draussen unterwegs bist. In der HuSchu kennst Du seine Quengeleien, also ist das für ihn sehr schwer und daher würde ich das zu meinem Hauptprogrammpunkt in Sachen Erziehung machen. Den Tipp mit auf die kurze Leine stellen und Hund ignorieren kann ich auch empfehlen. Und langsam die Schwierigkeit steigern. Ich würde allerdings durchaus ruhig o nur mit Leckerlie loben wenn er dann mal ein paar Minuten Ruhe gegeben hat. Aber kein Kauteil.
Am besten übst Du das ganze wenn der Hund schon etwas müde ist, also nach einem großen Spaziergang. Dann fällt ihm das Entspannen nämlich viel leichter u ihr habt schneller einen Erfolg. Ich würde dann aber durchaus mal in ein Cafe, in Läden (Baumarkt, Optiker, Buchladen usw. ist alles recht ruhig), später Fahrstuhl, Klamottenladen, Fußgängerzone, Bus fahren usw.... Und verlier nie nicht die Geduld, für Deinen Hund ist das alles wahnsinnig aufregend. Daher nie vom Streß anstecken lassen, ruhig bleiben und bewusst und zielstrebig führen und den richtigen Weg vorgeben, dann kann Hund sich orientieren.
Das wird! Übe es aber regelmäßig, sonst wirds schnell wieder schlechter.
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Ich hab meinen Hund von anfang an überall mitgenommen, umso älter er wurde umso länger ging die tour dann.. erstmal 5 min und dann halt immer zeit raus gezögert.. mittlerweile ist die innenstadt genauso wie restaurantbesuche "normal" für ihn und er ist jetzt 1 1/5 jahre alt. Ich hab nie drauf geachtet ob viel los ist oder nicht es sollte alles für ihn normal werden, hab nur auf die zeit geachtet.
Rstaurantbesuche hab ich so trainiert:
-wir kahmen an und haben uns an den tisch gesetzt
-leckerlies wurden auf den tisch gelegt
-in der einen Hand die Leine und Leine kurz halten so das er nirgendwo schnuppern kann, rumlaufen kann etc. also ganz kurz an sich, so kurz es geht.
-irgendwann hat er sich dann aus langeweile (da er nichts entdecken kann) hingelegt und ab dem moment gabs ein leckerlie nach dem anderen.. die ganze zeit (deswegen leckerlie auf den tisch dann muss man nicht rum gruscheln in der tasche)
- recht schnell hat er verstanden "leg ich mich hin gibts was gutes" als der zeitpunkt war.. gab nicht mehr ein leckerlie nach dem anderen sondern nur immer mal wieder n leckerlie.
-Kahm Kellner und der blieb liegen gabs "Jackpot" (ganz viele leckrlies auf einmal)
-Steht er auf wenn Kellner kommt, gibt es nichts .. auch kein Kommando das er ins Platz soll.. es passiert nichts auser das Hund wieder steht und man die Leine weiterhin sehr kurz hält.
-Hat er sich wieder hingelegt als der Kellner ging, gabs wieder ein Leckrlie nach dem anderen
-Legt er sich nicht gleich hin sobald Kellner geht wird halt gewartet bis er sich irgendwann mal wieder hinlegt.Jetzt ist es so:
- wir kommen an
-er legt sich hin
-es gibt ein leckerlie
-und er schläft ein
-döst und schläft vor sich hin bis wir gehen -
Ich habs auch von Beginn an gemacht. Nehme meine auch mit in die Uni und alle müssen über sie rüber steigen wenn sie zu spät in den Raum kommen. Wuki bleibt liegen und schlummert. Nur wenn nach einem Vortrag alle mit den Fingern auf den Tischen trommeln guckt sie auf und mich an: "Vorbei?"
Traumhaft wenn der Hund sowas problemlos macht, kann ich nur empfehlen.
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Unser Schnauzer-Tier ging auch schon mit süßen 9 Wochen mit uns ins Restaurant - gleich an seinem dritten Tag wurde er ins kalte Wasser geworfen. Ich hatte anfangs immer eine Decke dabei, auf die er sich legen sollte. Die kam in eine ruhige Ecke, damit nicht jeder über ihn stolpert oder ihn gar streicheln wollte, weil so ein Welpe ist ja soooo süß. Mit der Leine war er an meinem Stuhl befestigt. Blieb er brav auf der Decke, gab es zwischendurch mal ein Leckerli, ging er runter, habe ich ihn wieder drauf gelockt. Ansonsten haben wir ihn weitestgehend ignoriert. Er ist dadurch immer schnell zur Ruhe gekommen und eingepennt...
Stadttraining war deutlich schwieriger - ich musste schnell lernen, das viele Essen, was dort so rumliegt, eher zu sehen als er.

LG
das Krümelmonster
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