• Guten Morgen,

    ich wollte nochmal berichten. Wir waren mit unserer Maus am Freitag bei der Physiotherapie.

    Ich muss sagen ich bin total begeistert. Die Dame hat sich richtig richtig viel Zeit für uns genommen.

    Sie hat eine Gangbildanalyse gemacht, den ganzen Hund "abgetastet" und schon das erste Mal
    mit Ultraschal gearbeitet.

    Sie hat wirklich eine Menge festgestellt, was bei unserer Maus momentan nicht stimmt ich war doch
    was das angeht sehr erschrocken.

    - Bänderdehnung im Hüftgelenk links
    - Sehnendehnung vom Sprunggelenk runter in den Zeh links (hatte keiner meiner bisher 3 aufgesuchten TA's erkannt)
    - Blockade im Rücken, wahrscheinlich von der aktuellen Schonhaltung
    - Hüfte rechts wird beim gehen vorgeschoben (wahrscheinlich auf Grund doch des Hüftgelenkanbruchs)

    Ich weiß nicht wie unsere Maus diese ganzen Verletzungen in einem Unfall hinbekommen hat. Hinzu
    kommt ja noch der abgebrochene Zahn. Und wir waren ja nur Frisbee spielen auf dem Acker. Eins weiß
    ich genau, die Frisbee sieht mein Hund nie wieder. Und bevor der Hund zukünftig hinter was auch immer her
    rennt, wird er ausgiebig aufgewärmt.

    Jedenfalls starten wir jetzt morgen mit der Physio. Sie soll zuerst mit Ultraschall behandelt werden. Während
    dessen soll Magnetfeldtherapie laufen (liegt auf einer Liege wo so eine Platte drunter ist). Die Blockade im Rücken
    soll nach der Dorn-Methode behandelt werden und dann soll es noch für den Muskelaufbau aufs Unterwasserlaufband
    gehen.

    Was mich total beeindruckt hat ist wie sich mein Hund entspannt hat bei der ganzen Geschichte. Sie ist mir fast im
    Arm eingeschlafen. Sie kann ja so süß sein der klein Teufel :-)

    Ich hoffe damit kriegen wir es dann hin, und sie kann möglichst schnell wieder richtig laufen.

    LG

  • Das ferut mich sehr :gut:
    Grüße an die Kollegin ;-)

    Gute Besserung
    Simona

  • Hallo,

    kann deine Verzweiflung verstehen.
    Hab eine eineinhalbjährige Golden Retriever Hündin mit Gelenksproblemen.
    Ihre Krankheitsgeschichte begann im Alter von nur vier Monaten. Sie begann zu humpeln.
    Wir gingen von einem Tierarzt zum nächsten. Jeder hatte unterschiedliche Diagnosen und es war so ziemlich
    alles dabei, Prellung am Fuß, Verstauchung, Bänderüberdehnung u.s.w.
    Sie bekam ständig nur Schmerztabletten, aber der Zustand ihres linken Vorderbeins verschlechterte sich immer mehr. Mit acht Monaten und nach fünf Röntgenaufnahmen ohne Ergebnis konnte sie den Fuß gar nicht mehr belasten und wir mussten sie nur mehr tragen damit sie ihre Geschäfte erledigen konnte. Sie lief nur mehr auf drei Beinen und dass bei einem Welpen der einen natürlichen Bewegungsdrang hatte.
    Ich stieß dann auf eine Tierärztin, die mir den Rat gab mit Joy auf die Chirurigische Ambulanz zu fahren und ein CT machen zu lassen. Die beste Entscheidung, dabei wurde festgestellt, dass ein Stück ihres Knochens im Ellbogen abgebrochen ist und im Ellbogengelenk steckt.
    Drei Tage später wurde sie operiert und danach ging es ständig aufwärts.
    Zwei Wochen nach der OP fingen wir an die Muskeln wieder langsam aufzubauen.
    Jeden Tag im Bach gehen lassen und schwimmen. Nach zwei weiteren Wochen lief sie endlich wieder auf vier Pfoten.
    Die OP ist jetzt sechs Monate her und sie kann ohne Probleme auch wieder zweistündige Spaziergänge machen und mit anderen Artgenossen herumtoben. Ihr Gelenk ist leider in Mitleidenschaft gezogen aber durch Zugabe von Gelenksmittel kann sie ein artgerechtes, schmerzfreies Leben führen.
    Ich wünsche euch für eure Maus nur das Beste und das sich alles so in Wohlgefallen auflöst wie bei meiner Maus.
    Alles Gute
    Joy und Claudia

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