Tierheimhund gibt Spielzeug nicht mehr her
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Ich würde vermeiden , ständig den Wegnehm - Konflikt anzuzetteln, ich würd ihm gezielt was zum Schreddern und Abreagieren geben, vielleicht lässt er ja zu, dass man mitmacht.
Wenn nicht, ist auch gut.
Er sollte lernen, dass der Mensch kein Konkurrent ist, sondern dass dieser stets souverän und gelassen bleibt.
Das Ziel wäre sicherlich irgendwann dass der Hund lernt zu kooperieren, aber dafür muss erstmal eine Basis da sein ,
Wird der Hund auch ruhig beschäftigt?ja ich geb ihm hin und wieder ein Stofftier, aber die verschwinden witziger weise aus dem Zwinger. Schätze die Pflegerinnen räumen es wieder weg wenn er es bissl annagt und dann die Füllung überall herum liegt.
Inwiefern ruhig beschäftigen? habs mal mit einem Intelligenzspiel probiert (runder Holzkreis mit Löchern in denen Leckerlis waren und darüber Holzstäbe die er umstoßen oder rausziehen muss um ans Leckerli zu kommen). Interesse hatte er nur am Holz und an seinen Decken, aber dass da Leckerlis waren hat ihn kalt gelassen.
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erst mal muss er ja eh zuhause ankommen. mit viel beschäftigung (körperl. anstrengung) kommt er dann vielleicht in einen zustand, wo er mehr mit dem meschen, mit dem kopf machen möchte.
also zu anfang viel beziehungsarbeit und körperl. auslastung (hatte er ja bisher nicht so viel, denke ich mal)
die regelmäßigkeit wird es sehr wahrscheinlich machen. das er merkt, da kümmert sich immer einer um mich.
und einen guten trainer. bietet das tierheim da vielleicht was an? manche th arbeiten ja mit trainern zusammen.
ein pit bull mix wird ja auch nicht an jaden abgegeben. wenn die neuen besitzer ihn nehmen, obwohl er bisher schon viel zerstört hat (das wissen sie doch?) - dann wissen sie ja auch auf was sie sich da einlassen.viel glück für die zwergnase
lgalso körperliche Anstrengung wirds nicht sooo sehr spielen da er erst operiert wurde und die Genesung längere Zeit in Anspruch nimmt aber für später ist es eine Idee. (das weiß die Interessentin)
Also ich habs echt mehrmals betont, hab halt auch dazu gesagt dass man ihm das sicher abgewöhnen kann. Er ist eigentlich eh sehr menschenbezogen also vielleicht wirds ja dann wirklich "von alleine" besser.
Ich hab nur manchmal das Gefühl das manche Leute sich dessen gar nicht so richtig bewusst sind. Letztens hat eine zu mir gemeint "ach das macht nichts. ich bin da sehr locker wenn meine Hunde "böse" sind." btw. sie hat bislang 1 Chihuahua
der hab ich dann gar keine auskunft mehr gegeben -
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Hallo ihr Lieben!
Ich habe einen Patenhund im Tierheim (2 Jahre, Pitbull-Mix), den ich nun in ein paar Tagen eventuell vermitteln kann.
Er ist im Grunde genommen ein ganz lieber allerdings hat er zwei "Macken": er macht alles kaputt, sowohl im Zwinger allein und in meinem Beisein (allein ist es jetzt schon besser, Matratze hat er kaputt gemacht aber seine Decken lässt er großteils in Ruhe, außer wenn ich da bin dann bringt er sie mir und will spielen) als auch bei mir daheim wenn ich dabei bin (hatte ihn 2,3x mit), womit wir schon beim zweiten wären:
er gibt dann nix mehr her, egal ob Decke, Holz, Spielzeug, Stofftier. Ich hab leider nicht die Kraft ihm dann etwas wegzunehmen - im Zwinger gehe ich dann meistens als "Drohung" zur Türe da hört er dann sofort auf, nur im Auslauf hab ich keine Chance. Er rennt mir davon und ignoriert mein rufen (was er aber auch so manchmal tut, aber wer kanns ihm verdenken? Ich würd meine Zeit die ich raus darf dann auch lieber mit was anderem verbringen als mir zu folgen gg).
Jetzt würde ich dem Interessenten auch gerne ein paar Tipps geben, aber auch für mich da es mich interessiert und ich dann auch mit ihm üben kann.Danke und LG
warum muss er denn eigentlich etwas hergeben? ich meine er kommt aus dem tierschutz! warum muss es normal sein, dass du ihm etwas gibst und es dann wieder wegnehmen darfst :) vllt reicht ja erstmal als vertrauensaufbau hier das kannst du haben schredder das klein

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warum muss er denn eigentlich etwas hergeben? ich meine er kommt aus dem tierschutz! warum muss es normal sein, dass du ihm etwas gibst und es dann wieder wegnehmen darfst :) vllt reicht ja erstmal als vertrauensaufbau hier das kannst du haben schredder das klein

also bei mir muss er es daweil gar nicht- es ist mir aufgefallen und ein paar mal hab ich versucht da bissl dran zu arbeiten aber ich lass ihn eh meistens weil ich mir auch denk der arme hat's schwer genug. ich finde nur früher oder später sollte er das schon lernen- wäre blöd wenn er im neuen Zuhause Sachen klaut und nicht mehr gibt und auch nicht muss nur weil er aus den tierheim kommt
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also bei mir muss er es daweil gar nicht- es ist mir aufgefallen und ein paar mal hab ich versucht da bissl dran zu arbeiten aber ich lass ihn eh meistens weil ich mir auch denk der arme hat's schwer genug. ich finde nur früher oder später sollte er das schon lernen- wäre blöd wenn er im neuen Zuhause Sachen klaut und nicht mehr gibt und auch nicht muss nur weil er aus den tierheim kommt
nö das natürlich nicht! o.k. er kommt aus dem tierschutz und hat weiß gott was erlebt ... aber der lebt jetzt bei dir und hat deine regeln zu beachten :-) ich gehe jetzt davon aus, dass du ihm etwas gibst, dass darf er zu kleinholz verarbeiten und gut ist ... anders sieht es natürlich aus wenn der herr meint sich sachen selbstständig wegzunehmen und dann kaputt zu machen ...
im tierheim gab es auch so einen hund, der hat ständig alle kopfkissen und decken zerfetzt und fand das total witzig und wollte auch nichts mehr hergeben
du darfst dann nicht an dem gegenstand "ziehen", das empfinden die meisten hunde dann als zerrspiele, sondern du solltest den gegenstand einfach nehmen und warten, bis er loslässt (hier bietet sich dann das tauschen an, aber generell nur damit er lernt dass er etwas herzugeben hat wenn du es haben willst und du ein "gib"-kommando üben kannst) ...
am zerstören wenn er alleine ist kannst du nichts groß machen, wahrscheinlich ist er einfach gestresst und will nicht alleine sein (du könntest ihm kausachen als alternativen anbieten), wenn er dir eine decke bringt und spielen will würde ich das ignorieren - 5 min. warten und dann kannst du ja von dir aus ein spiel mit ihm beginnen und ihm zwischendurch immer mal wieder was zum kauen anbieten (einen ochsenziemer z.B. die sind nicht so fettig und da brauchen die hunde ewig zum knabbern)
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@ Tennesse: der Hund ist nicht ihr Hund sondern nur ihr Patenhund im TH und soll nun evtl. vermittelt werden.
ZitatIch habe ja nur Angst dass sich seine neuen Besitzer dann nicht richtig durchsetzen/ ihn nicht richtig erziehen und ihn dann als "unbelehrbar" retour bringen
Ich hoffe ja, dass Euer TH die zukünftigen Besitzer gut aufklärt, was da evtl. auf sie zukommen wird. Bzw. Du könntest das gut machen. Es gibt eigentlich doch viele Menschen mit Hundeerfahrung oder solche, die bereit sind, dazu zu lernen. Ging mir ehrlich gesagt am Anfang mit meinem nicht anders
Im TH war Fiete der Traumhund und die Spaziergänge mit ihm waren easy. Nach seiner Ankunft hier zu Hause fing das Drama an. Mit viel Zeit, Training und Motivation ist er mittlerweile (für mich) super geworden!Trau den Interessenten ruhig was zu. Und wenn Du das Gefühl hast, dass die Interessenten nicht wirklich verstehen wollen, wo bei dem Hund das Problem ist, dann demonstriere das ganze doch mal, halt, dass er nicht ausgibt.
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Der Hund lebt nicht bei der TS, sie ist "nur" seine Patin im TH.

Wann soll er denn in sein neues zu Hause?
Wie oft siehst du ihn bis dahin noch?Aber davon mal abgesehen, scheinst du mir auch nicht so erfahren zu sein.
Sorry, ist nicht böse gemeint.Aber ich denke, wenn der Hund wirklich in den nächsten Tagen vermittelt wird,
sollte man es die weitere Erziehung seinen neuen Besitzern überlassen.Gibt es in den TH keine erfahrenen Hundetrainer, die den Gassigängern und neuen Besitzern bei Fragen zur Seite stehen?
Mach' ihm einfach noch eine nette Zeit, ohne an ihm rumzuerziehen, ohne dass du dir sicher bist, wie du es angehen sollst.
Trotzdem finde ich deinen Einsatz toll,
denn du bist wahrscheinlich eines der Highlights in seinem jetzigen Leben.
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