Besonderer Hund- Hundeschule??Training?
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Hallo ihr Lieben,
Ich habe keinen Thread gefunden indem unser Problem Platz gefunden hätte. Unser Hund ist 2 Jahre alt und ein ganz besonderer
Wir sind seit Beginn in einer Hundeschule und sowohl wir als auch unser Hund hat einiges gelernt. Er steht extrem schnell unter Stress, hat große Angst vor Männern allgemein und im Besonderen und ist recht chaotisch. Rückruf funktioniert eher schlecht, da er draußen schnell gestresst ist, Besuch bereitet ihm Schwierigkeiten und auch Hundebegegnungen, da er sichtbar sehr über andere Hunde freut aber ebenso unsicher und panisch ist.Wir üben weiterhin fleißig vieles hat sich verbessert, für Nichthundehalter bzw. Personen, die Hunde ohne Vorgeschichte etc. haben sind diese Fortschritte jedoch kaum bzw.nur wenig erkennbar. Daher müssen wir uns ständig rechtfertigen und es werden oft neue Hundeschulen empfohlen.
Unser Hund hat außerdem auch Schwierigkeiten mit meinem Mann, diese haben sich enorm verbessert sind jedoch immer noch vorhanden. Er hat große Angst vor meinem Mann und ist sehr auf mich fixiert. Laut unserer Trainerin würde sich der Stress unseres Hundes deutlich reduzieren und das Verhalten verbessern, wenn sich die Beziehung zwischen ihm und meinem Mann ändert. dies ist in guten Situationen auch gut erkennbar und meiner Meinuung nach absolut richtig.
Mein Mann ist mit der Trainerin sehr unzufrieden, da er nicht bzw. Nur wenig bereit ist sein Verhalten zu ändern und zu reflektieren. er möchte unbedingt weitere Hundeschulen testen. Jetzt meine Frage, eigentlich müssen wir das Gelernte einfach weiterhin konsequent üben und umsetzen. Macht es eurer Meinung nach Sinn weitere Meinungen einzuholen? Und ihm diese Umgewöhnung/Stress zuzumuten? Könnt ihr euh vorstellen, dass viele Dinge tTsächlich an der fehlenden Beziehung zwischen Mann und Hund liegen?
Könnt ihr Hundeschulen empfehlen bzw. Trainingsmethoden, die für solche Hunde theoretisch geeignet sein könnten?
Wir wohnen in Ba-wü, nähe Stuttgart.Sorry für den langen Text,
lg Annika - Vor einem Moment
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Hi,
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Zitat
Mein Mann ist mit der Trainerin sehr unzufrieden, da er nicht bzw. Nur wenig bereit ist sein Verhalten zu ändern und zu reflektieren. er möchte unbedingt weitere Hundeschulen testen. Jetzt meine Frage, eigentlich müssen wir das Gelernte einfach weiterhin konsequent üben und umsetzen. Macht es eurer Meinung nach Sinn weitere Meinungen einzuholen? Und ihm diese Umgewöhnung/Stress zuzumuten? Könnt ihr euh vorstellen, dass viele Dinge tTsächlich an der fehlenden Beziehung zwischen Mann und Hund liegen?Könnt ihr Hundeschulen empfehlen bzw. Trainingsmethoden, die für solche Hunde theoretisch geeignet sein könnten?
Wir wohnen in Ba-wü, nähe Stuttgart.Sorry für den langen Text,
lg AnnikaHallo,
wenn ich das hier so lese, finde ich so ziemlich alles wieder was mich und meine Hunde betrifft.
Scheinbar ist dein Mann gar nicht gewillt sich auf den Hund einzulassen, sorry. Meiner hat das auch nie gemacht.
Ich bin damals bei der Hundeschule geblieben die ich für gut hielt. Die Hunde sind super erzogen und ich komme gut mit ihnen klar. Mittlerweile sind wir in einem Verein und machen Agility und was sonst noch so geht.
Mein Mann erwartet nur funktionierende und verschmuste Hunde und hat kein Interesse daran mit ihnen zu arbeiten. Mittlerweile ignorieren sie ihn weitgehenst. Wenigstens macht er mir mit inkosequentem Verhalten die Erziehung nicht mehr kaputt.
Wenn du mit der Hundeschule zufrieden bist, bleib dabei. Ein Wechsel kann gut sein, muß aber nicht. Sinnvoll wäre es das dein Mann (ohne dich) mit dem Hund die Hundeschule besucht. Bestimmt wäre dann schnell eine Bindung aufgbaut und der Hund würde seine Angst überwinden.
Gibt es eventuell einen Hundesport, z.B. Agility für den sich dein Mann begistern könnte? Das setzt natürlich auch voraus das er sich auf den Hund einläßt und die Tipps der Trainer annimmt.
Mehr fällt mir jetzt gerade auch nicht ein.
Gruß Terrortöle -
Es hat wenig Sinn in meinen Augen, mit einem Trainer zu arbeiten, mit dem ich nicht arbeiten will/kann und von dem ich mir nix annehmen möchte. Da überwiegend der Mensch umdenken muss, in dem was er macht, ist die Trainer-Mensch-Chemie mindestens genauso wichtig, wie die Methodik, die zu jedem einzelnen passen muss.
Kurze Reder kurzer Sinn: wenn dein Mann mit der Trainerin nicht kann, sucht euch nen anderen bzw. geht jeweils in eine unterschiedliche mit dem Hund. Das stellt in meinen Augen auch für den Hund kein Problem dar, solange ihr euch als Paar einig seid, welche Kommandos wie auszuführen sind und ihr da auch genug Selbstbewußtsein habt, gegenüber einem Trainer zu sagen, was ihr möchtet und was ihr nicht möchtet. Ist natürlich erheblich schwieriger und verlangt sehr viel Selbstreflexion von euch beiden.
Habt ihr denn einen Trainer, der zu euch nach Hause kommt und euren Alltag beleuchtet oder seit ihr in einer Hundeschule eher auf nem Platz?
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Wenn Du Dich dort wohl fühlst und ihr Fortschritte macht, bleib dort.
Der schlimmste Fall ist, dass ihr langsamer Fortschritte macht und das wäre für mich kein Grund, eine passende Umgebung zu verlassen.Klar, für Deinen Mann ist es bequemer, wenn man einfach die Hundeschule wechselt anstatt an sich selbst zu arbeiten, das löst aber das Problem (sein Auftreten) nicht.
Wenn nun anfängt zu wechseln, bis ihr eine Hundeschule habt die Deinem Mann passt, dann tut ihr dem Hund keinen Gefallen, der der muss die x-unterschiedlichen Methoden über sich ergehen lassen und ob das bei Unsicherheit hilft... Ich zweifel dran.Ich bleibe bei der Meinung: Wenn Du Dich bei Deiner jetzigen Trainerin wohlfühlst und ihr Fortschritte macht, dann bleib da und rede mit Deinem Mann.
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Ich denke, Dein Mann muss echt umdenken. An Deiner Stelle würde ich ihn nur noch füttern lassen. Vielleicht sogar nur aus der Hand. Aber hat er überhaupt Interessse an dem Hund??
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Das Interesse ist auf jeden Fall da, allerdings sind in seiner Familie eben alle Erziehungsmethoden die nicht mit Schreien o.ä. Funktionieren als lächerlich angesehen werden tut er sich recht schwer sich auf unsere Methoden einzulassen.
Das Problem liegt darin, dass mein Hund wenn er gestresst ist bzw. Knatsch mit meinem Mann hatte auf keinen Fall Futter von ihm nimmt. Daher möchte ich Futter ungern benutzen sondern vielmehr Tricks, Spiele etc. Aber das ist eher schwierig weil mit großem Aufwand Seiten meines Mannes verbunden.
Unßer Hund erfordert viel Rücksichtnahme und langsame Trainingsschritte,was für meinen Mann oft nicht nachvollziehbar ist weil "andere Hunde funktionieren ja auch nach kürzester Zeit". Agility ist leider nicht möglich, wir brauchen ruhige Dige wie clickern etc. Um ihn nicht unnötig zu pushen.
Hm zwei verschiedene Hundeschulen machen aber nur Sinn wenn die ähnlich arbeiten, oder? Ich stell mir das sehr verwirrend für den Hund vor. Wenn es mal so und dann wieder anders abläuft, je nachdem wer unterwegs ist?
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Achso, wir treffen uns mit der Hundeschule eigentlich nur noch selten, eher zur Nervenstärkung für mich und damit er Hundekontakt hat und bisschen düsen kann. Aber da eher auf dem Hundeplatz, weniger zu Hause.
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...und wenn die Hundeschulen ähnlich bzw. gleich arbeiten, kann man auch bei einer bleiben.
Zwei verschiedene Erziehungsmethoden von zwei unterschiedlichen Menschen bei einem unsicheren Hund halte ich persönlich für nicht sinnvoll. So ein Hund braucht berechenbare Umgangsformen und Regeln, an denen er sich orientieren und somit Sicherheit finden kann.
Ich kenne keinen von euch, aber für mich muss Dein Mann umdenken.
Auf mich macht es den Eindruck, als wärst Du mit Deinem Hund auf einem guten Weg und könntest ihn schon ganz gut einschätzen. Wenn ihr mit der jetzigen Erziehungsmethode gut fahrt, bleibt dabei, ich sehe keinen Grund, sie zu ändern.
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Es gibt keine Methode, die bei jeder Person völlig identisch ist, denn die Persönlichkeit und das Individuum geben kleine oder auch große Unterschiede in der Anwendung. Jede Bezugsperson des Hundes ist anders und wird vom Hund anders wahrgenommen, von daher sehe ich die Problematik dahinter nicht, wenn jede Person anders an die Sache rangeht. Wichtig ist nur, dass man sich über das Grundsätzliche, die Regeln an sich einig ist und die Methoden an sich nicht zu weit auseinander gehen. Jeder Mensch muss authentisch im Umgang sein, dass ist meiner Meinung nach eines der wichtigen und grundsätzlichen Dinge in der Erziehung und dann kann auch ein Hund unterscheiden, wer gerade mit ihm arbeitet bzw. was von ihm will.
Manchmal ist es einfach der Trainer, der stimmen muss, von daher sehe ich es etwas anders, was die Methoden angeht. Von einem lässt man sich was sagen, findet ihn einfach gut, die Chemie stimmt. Der nächste arbeitet nach der gleichen Methode, aber kann es anders rüberbringen. Der falsche Trainer kann einem auch die Lust an der Erziehung verderben.
Das Beispiel hatten wir hier: Mein Mann und ich waren mit Satoo am Anfang auf einem Platz, wo ich begeistert war und mein Mann die Trainerin überhaupt nicht leiden konnte. Ende vom Lied war, dass mein Mann die Lust gänzlich verloren hatte, dahin zu fahren und somit auch keine Erfolge zielen konnte. Das änderte sich, als wir die Schule gewechselt haben. Die neue Trainerin hat genau das gleiche erzählt, aber die Akzeptanz von meinem Mann war erheblich höher und damit stieg natürlich auch die Bereitschaft an sich zu arbeiten. Genau das gleiche Phänomen habe ich auch schon in anderen Bereichen bei mir selbst erlebt: von einer Person nehme ich mir eher etwas an als von einer anderen.
Vertrauen entsteht mehr im Alltag als in der Stunde auf dem Platz. Deswegen würde ich es sinnvoller finden, wenn jemand das Zusammenspiel zwischen euch (wenn die Aussage stimmt vor allem deinem Mann) und dem Hund im Alltag beobachtet und da schaut, womit man das Vertrauen stärken und die Angst abbauen kann.
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Was genau soll er denn ändern, habe ich das überlesen?
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