Kommando "Körbchen"?
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Hallo zusammen,
da meine Hündin bei Besuch mittlerweile sehr aggressives Verhalten zeigt, sodass ich sie an einen Maulkorb gewöhnen musste, haben meine Trainerin und ich uns für das Bleiben im Körbchen entschieden, um einen Trainingsansatz zu haben.
Nun möchte ich das natürlich mit ihr so weit trainieren, dass sie zuerst einmal auch in positiven Situationen, also zum Beispiel wenn mein Freund zu Besuch kommt (über den sie sich sehr freut), im Körbchen bleibt, bis ich ihr das "okay" gebe. Von dort aus würde ich dann auf fremden Besuch umsatteln, mit MK versteht sich, vorausgesetzt, sie bleibt bereits bei meinem Freund drin.Nun ergibt sich folgendes Problem:
Kommando "Körbchen" kennt sie, und geht auch hinein. Allerdings nur, wenn ich nah davor stehe und hineinzeige.
Jetzt wirds mit dem Auflösesignal nur etwas schwierig. Sie ist nämlich sehr gerne im Körbchen und steht daher freiwillig nicht direkt wieder auf, sodass ich sie zurückführen müsste.
Ist sie nun also in den Korb gegangen und ich sage nach einigen Sekunden "okay", schaut sie mich nur schel an, bleibt aber natürlich trotzdem liegen, denn warum sollte sie aufstehen, ist doch gemütlich...
Das "okay" soll ja kein Kommando für "steh auf" sein, sondern für "jetzt musst du nicht mehr im Korb sein, gut gemacht" - oder so ähnlich. Ein Freigabesignal also....oder?!Ich weiß jetzt grad nicht mehr weiter, da ich keine Ahnung hab, wie ich ihr die Bedeutung von "okay" vermitteln soll und damit die genaue Bedeutung von "Körbchen", da sie ja nicht nur reingehen, sondern bis zu meiner Auflösung auch drin bleiben soll....
Habs schon damit versucht, einfach Leckerchen neben mich zu werfen, wenn sie drin liegt und mit "okay" darauf zu zeigen und sie es holen zu lassen. Allerdings holt sie sich das dann nicht jedesmal, sondern bleibt manchmal einfach liegen. Wenn sie dann nach ner Stunde oder so aus dem korb aufsteht, ist ja nun keinerlei Verknüpfung mit dem Signal mehr da...
Kann mir jemand helfen?

Vielleicht sogar jemand mit ähnlichem Problem (territoriale Aggression) ?
Wie habt ihr dieses in den Griff bekommen?--- also sie geht soweit, dass sie zuerst einmal jeden Fremden anknurrt, fixiert und verfolgt, teilweise auch versucht, ins Hosenbein zu zwicken. Je länger der Besuch bleibt, je mehr er sich bewegt, je öfter er rein und raus geht, desto aggressiver und vehementer wird sie, sodass sie (mit MK zum Glück!!!) sogar zweimal einen derartigen Angriff gestartet hat, dass ich mir sehr sehr sicher bin, dass es ohne MK ein echter Biss gewesen wäre...
Empfange nun gar keinen fremden Besuch mehr und die Sache mit dem Körbchen erscheint mir die einzige Möglichkeit, notfalls auch mit dort anbinden.
Außer ihrer allgemeinen Skepsis gegenüber Fremden und vor allem dem schwerwiegenden Problem innerhalb der Wohnung, ist sie wirklich super und macht keinerlei Schwierigkeiten, um dies schonmal vorweg zu nehmen
Freue mich auf eure Antworten!!
Liebe Grüße
- Vor einem Moment
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Hi,
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Wir handhaben es bei Besuch auch so.
Wenn es klingelt geht Hundi ins Körbchen und hat dort so lange zu bleiben bis das "ok" kommt.
Das "ok" heißt, "du DARFST aus dem Körbchen" wenn er nicht will ist es auch ok, dann soll er halt drin bleiben. Wenn er raus SOLL dann wird er mit "Hierher" gerufen.
Wenn ich für längere Zeit nicht möchte dass der Hund rauskommt, dann kommt noch das Kommando "Du bleibest" dazu. Dann weiß er dass er definitiv etwas länger drin bleiben muss bis das "ok" kommt.
Mit der Zeit hat der Hund das raus und weiß ganz genau wann er raus darf, kann, soll. :) -
Ich handhabe es auch so.
Mein Hund muss nicht zwingend beim 'ok' raus, aber wenn ich sie rufe schon.
Versuche die Distanzen auf Dauer etwas laenger zu machen, sodass sie sich von ueberall wegschicken laesst. Ist manchmal nicht nur bei Besuch sehr praktisch

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Oh das interessiert mich auch. Janosch hat das Kommando "Decke" zwar kapiert, aber guckt mich auch nur ungläubig an wenn ich auflöse bzw. - was für den Trainingserfolg viel schlimmer ist - ist manchmal bei Besuch so aufgeregt, dass er eben dann doch aufsteht.
Deine Probleme kenne ich in einem gewissen Maße. Bei Janosch ist aber eher Angst. Er bellt Besucher an, geht aber immer auf Distanz zu ihnen. Da ich aber nicht will, dass er irgendwann doch mal nach vorn geht, haben wir uns vor ein paar Wochen entschieden das Kommando einzuführen.
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unser Hund hat am Anfang das ok auch nicht verstanden. Ich hab mich dann neben das Körbchen gesetzt (steht bei uns direkt neben der Couch) und ihm somit Kontakt angeboten aber nicht gefordert und während dessen "ok" gesagt. Er kam dann meistens von selbst raus. Irgendwie hat er es so kapiert.
Mittlerweile sind die Situationen auch so eingespielt dass er genau weiß wann er ins Körbchen muss und wann er wieder raus kann.
Beispielsweise wenn ich mit Essen ins Wohnzimmer komme, geht er automatisch rein, wenn ich gegessen habe und meinen Teller in die Küche bringe geht er automatisch raus. Das Kommando hat sich somit auch teilweise erübrigt. :) -
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Ich benutze das Kommando OK für viele Dinge im Alltag weshalb mein ßhund weiß das sie danach einfach wieder machen kann was sie will. Läuft sie Fuß und ich sage OK kann sie eben wieder schnuppern gehen. Schicke ich sie ins Sitz und dann OK kann sie eben wieder aufstehen, sich hinlegen oder sonstwas machen. So hat sie gelernt das ok heißt das sie danach einfach machen kann was ihr gerade in den Sinn kommt und hat das auch mit dem Körbchen verknüpft.
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Wie habt ihr denn das Körbchen-Kommando beigebracht?

Würde mich interessieren, da ich noch nciht so ganz genau weiß wie ich das gezielt machen sollte.
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die "Lehrbuchmethode" ist wohl ein Körbchen neben sich stellen Leckerlis zu Hand und den Hund austesten lassen wo es Leckerlis gibt. Wenn er ins Körbchen geht, belohnen. Wenn er da kapiert hat, das Kommando hinzufügen.
Ich hab es aber so gemacht, dass ich gleich das Kommando gesagt hab und den Hund per Handzeichen hindirigiert hab und irgendwann die Hand weggelassen hab. Hat auch funktioniert. Aber ich muss sagen, es hat relativ lange gedauert, bis er ohne Handzeichen kapiert hat was ich will.
Ich weiß nicht ob das mit der anderen Methode schneller geht. -
Also ich hab meine kleine mit den Worten "auf dein Kissen" halt aufs Kissen gebracht... ich glaub das hab ich 5 mal gemacht... hat vielleicht 2 Tage gedauert, seit dem kann ich sie von überall in der Wohnung auf ihr Kissen schicken... Aber vielleicht kann sie auch Gedanken lesen

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Mh erstmal würde ich klären, ob der Hund überhaupt Kontakt zu Besuch haben will. In dem Fall: im Raum mit dem Besuch bleiben möchte.
Zweitens ist es für den Hund oft schwer im Korb liegen bleiben zu müssen, wenn der Besuch dann in den Raum hineingeht (meistens ist es besser den Hund hinterher erst hieinzuführen).
Drittes ist die Gewöhnung an einem Maulkorb zwar gut, aber oft etstehen die Probleme wenn Hund-Besuch Kontakt entsteht. Ein Hund mit Maulkorb kann zwar nicht beißen ist aber trotzdem unangenhem für den Besuch wenn dieder nicht im Korb bleibt. Anbinden ist manchmal die bessere Methode.
Und mit einer Hausleine kann man auf-den-Platz-gehen und "auflösen" auch trainieren. Angeleint auf dem Platz sein, kann bleiben heißen, unangeleint ich kann mich jederzeit wieder wegbewegen.
- Vor einem Moment
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