Zweithund
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Hallo, Ihr Lieben, brauche ganz dringend Euren Rat : Morgen kommt unsere kleine Hündin ( 1 Jahr ) aus einem Tierasyl in Kroatien. Wir haben schon einen Rüden und ich bin sehr aufgeregt, ob der Große die kleine Schwester akzeptiert, er ist zuhause nie mit anderen Hunden zusammengewesen nur in der H.schule, habt Ihr Tips fürs erste Treffen und die erste Zeit. Vielen Dank für Eure Ratschläge. Gruß Mucki.

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Hallo,
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Ich würde es draußen machen, bei einem Spaziergang (außerhalb des Territoriums des Althundes) und schauen, wie die beiden Hunde aufeinander reagieren. Es ist ein aufregendes Thema aber sei nicht überängstlich- freut Euch auf die Kleine und dann schaut mal, wie die beiden miteinander agieren.
Den neuen Hund würde ich am Anfang sichern (Schleppleine oder längere Flexi Leine), da er ja neu bei Euch ist (die Leine als Absicherung). -
Ja, so wollen wir es auch machen, die kleine Hündin soll traumatisiert sein (hat wohl schlimmes erlebt), das wird wohl viel Ausdauer unsererseits erfordern, drücke mal die Daumen, daß alles gut wird.

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Zitat
Ja, so wollen wir es auch machen, die kleine Hündin soll traumatisiert sein ...
Und du denkst, eine traumatisierte Hündin geht so einfach mit spazieren? Darauf würde ich nicht hoffen.
Bitte sichert die Hündin nach ihrer Ankunft hier in Deutschland doppelt. Also mit festem, engen (Zugstopp-)Halsband und (Sicherheits-)Geschirr.
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Aufnahme eines Pflegehundes finde ich gut, aber warum habt ihr das nicht vorher im Haus/ in der Wohnung mit einem anderen Hund ausprobiert?
Was ist dein Hudn für eine Rasse/Mischung? Wie alt?
Was ist der Pflege für eine Rasse/Mischung und wie alt?
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Das verstehe ich nicht ganz : Selbst wenn wir das mit einem anderen Hund " ausprobiert" hätten, wäre es doch möglich, daß es mit dem "neuen Hund" nicht klappt.
Die Hündin ist 1Jahr alt, beide Rateros.Mit der doppelten Leine versteht sich von selbst, sie wird ja versuchen, auszubüchsen.
Gruß, Mucki. -
Bei uns hat es sich auch damals so ergeben, dass wir unsere Huendin "blind" uebernommen haben.
Max ist zwar mit anderen Hunden aufgewachsen, war bei uns aber fuer zwei Jahre Einzelhund, und schien auch ueberhaupt nicht darunter zu leiden. Er ist sehr sozial, haelt sich von anderen Hunden, die sehr selbstbewusst sind aber lieber fern und macht sein eigenes Ding.
Wir haben die Kleine abgeholt und haben sie gleich mal "ins kalte Wasser geschmissen" und sind Campen gefahren - fuer beiden Hunde neutrales Terrain, viel Herumlaufen an der frischen Luft, zusammen Eichhoernchen jagen, nachts im Zelt usw. Das hat gut geklappt, auch die Autofahrt nach Hause. Wuerd ich jetzt aber mit einem traumatisierten Hund nicht unbedingt machen.
Zu Hause war Max erst mal etwas misstrauisch, und hat sich ein bisschen zurueckgezogen. Wir haben Situationen vermieden, in denen Probleme haetten auftauchen koennen (Spielzeug, Futter etc), und ich habe geschaut, dass ich mindestens einmal am Tag etwas mit Max alleine gemacht habe. Gefuettert haben wir die beiden von Anfang an zusammen, hat auch immer gut geklappt. Wir haben die Beiden allerdings anfangs getrennt, wenn wir nicht zu Hause waren, bis wir Nova besser einschaetzen konnten.
Mittlerweile verstehen sich die Zwei echt gut und ich glaube auch Max ist mit der Wahl des Zweithundes einverstanden. -
Ich würde (und habe es auch getan) den neuen Hund mit nach Hause nehmen, als wäre es das normalste der Welt und sollte der vorhandene Hund aufmucken, ihm klar machen das er in meiner Wohnung wohnt und auch nur von mir geduldet wird und das ich entscheide wer rein kommt und wer nicht.
Ich mache da nie viel Gewese drum. Je mehr man herumschlawenzelt umso mehr denkt sich Hund, dass was im Busch ist.
Es sei denn es ist ein Hund mit bekannter Aggression gegen andere Hunde. Dann wäre das was anderes und dann würdet ihr wohl auch keinen Pflegehund aufnehmen, schätze ich. :)
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Zitat
Das verstehe ich nicht ganz : Selbst wenn wir das mit einem anderen Hund " ausprobiert" hätten, wäre es doch möglich, daß es mit dem "neuen Hund" nicht klappt.
Natürlich, aber so kann man schon mal generell sagen, wie sich der eigene Hund verhält, wenn ein anderer (fremder) Hund mit in der Wohnung ist.
Es gibt Hunde die sich mit anderen draußen prima verstehen und drinnen nicht.
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Eine junge Hündin zu einem älteren Rüden dazuzuholen wird wahrscheinlich kein Problem sein.
Und bitte für die Antworten.........
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