Wer hat Erfahrung mit LPE beim Hund

  • Hallo Ihr Lieben!

    Ich weiß nicht mehr weiter! Mein Zwerg - Prager Rattler - ist mittlerweile knapp 3 Jahre alt. Er hat schon immer Probleme mit der Verdauung und hat ab und an mal Durchfall. Ich hab schon einige Tierärzte durch und sämtliche Kotuntersuchungen und Bluttests haben nie etwas ergeben. Dann hab ich einen Bioresonanzallergietest machen lassen und dabei kam heraus, er hat unter anderem eine Geflügelunverträglichkeit und eine Hausstauallergie. Damals dachte ich noch, juhu, jetzt haben wir endlich die Ursache und können das beheben. Falsch gedacht...... Seid kurzem ist der Durchfall wieder schlimmer. Nochmal Kot untersuchen lassen und einen riesen Bluttest gemacht, alles ohne Befund. Nun steht noch ein Ultraschall von Magen und Darm an und dann möchte mich meine Tierärztin gerne in eine Tierklinik verweisen wegen einer Koloskopie (Darmspiegelung). Sie vermutet das er LPE (Lympho-plasmozytäre Enteritis) hat und das kann wohl nur so festgestellt werden. Hat denn von Euch jemand Erfahrung mit dieser Krankheit? Wie läuft denn auch so eine Koloskopie ab und was kostet sowas? Fragen über Fragen tauchen bei mir gerade auf und mir schwirrt richtig der Kopf. Natürlich möchte ich das es meinem Kleinen so schnell wie möglich besser geht, ich möchte ihm aber auch nicht immer wieder neue Untersuchungen zumuten. Er hat mittlerweile eh schon einen Koller vom Tierarzt und ohne Maulkorb geht nichts mehr.
    Es wäre mir so geholfen wenn ihr Eure Erfahrung schildert!
    Vielen Dank!
    Gruß
    Andrea

  • Meine Hündin hatte das. Festgestellt mittels Magen- und Darmspiegelung + Probenentnahme. Die Kosten? Puh ich weiß nicht mehr.. 300 Euro oder so :???: Ich kann später in den Unterlagen mal nachschauen.

    Bei uns hat das leider nicht schön geendet :sad2:

  • Pepper mußte eingeschläfert werden. Bei ihr war das Problem die Unvereinbarkeit von IBD-Therapie (bzw. LPE-Therapei) und schwerer Medikamentenunverträglichkeit. Das Prednisolon hat die Leber zerstört, unter Azathioprin hat sie nicht mehr gefressen (das zeigen manche Hunde) und Atopica hat zwar die Leber kaum belastet, aber auch ihre Schübe nicht unter Kontrolle gehalten.

  • Puh gute Frage.. Ich habe damals nur über IBD generell mit den TÄ geredet. Je nach Schwere der Erkrankung, ist es gut händelbar. Manche Hunde bekommen ständig eine geringe Dosis Prednisolon, andere nur bei einem Schub. Man kann auch Predni und Azathioprin kombinieren, damit man nicht so viel Predni geben muß. Wenn der Hund unter Azathioprin frisst, ist das wohl auch ne ganz gute Sache..

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