Hund frisst immer auf unseren Schuhen und Füßen

  • Hallo,

    unser Hund Benno ist jetzt 6 Monate alt und eigentlich ein toller Hund und sehr folgsam.
    Benno ist ein Havaneser-Bolonga-Yorkshire Mischling.

    Er zeigt aber ein Verhalten, dass wir nicht deuten können:
    er schnappt seinen Kauknochen (oder Pansen, Schweineohr), legt ihn auf unsere Hausschuhe (die wir grad an haben) und fängt dann genüsslich an zu nagen. Meisst wenn wir am PC sitzen.

    Was kann das bedeuten, oder ist das normal?

    Danke und Gruß
    obelix2010

  • Na ja, das naheliegendste ist, dass er einerseits gerne sein Leckerchen fressen mag, was bei solch Kauteilen ja schon mal etwas länger dauert ...und er aber auch nicht verpassen möchte, wenn ihr aufsteht/weggeht.
    Das ist klug vom Hundi, so hat er 2 in 1 ...unendlicher Kaugenuss und trotzdem absolute Kontrolle ;)
    Kein Grund zur Sorge, das machen viele Hunde ...hat meiner auch schon gemacht als er jünger war.
    Dennoch würde ich es verbieten bzw. sanft umlenken, das Teil einfach runter nehmen vom Fuss und ihm in etwas Entfernung hinlegen, wo er dann gerne in aller Ruhe weiter knabbern darf.

  • Das ist sowas wie gruppenbildendes Verhalten: Er bezieht euch sozusagen ein und macht es sich mit euch zusammen gemütlich - macht mein jetziger Terrier auch.

    Jeder Besuch, den sie nett findet, hat alsbald einen aus dem Hunde-Safe geholten, besabbelten Kauknochen am Schuh kleben, zwei Hundepfoten obendrauf, und drüber ein nagender Terrier, der ab und zu mal entspannt nach oben grinst.

    Zwei Fliegen mit einer Klappe sozusagen: der Hund findet es offenbar gemütlich und kann die Besuchs-Aufregung gleich noch beim Kauen abreagieren.

  • So eng würde ich das nicht sehen. Bei uns sind da weder Ressourcenverteidigung (das Teil kann jederzeit von jedem weggenommen werden) noch Kontrolle (natürlich kann sich jeder Mensch jederzeit überallhin bewegen, ohne daß der Hund sich aufspielt) im Spiel, sondern es scheint für diesen Hund wirklich nur die bevorzugte Form von "Dabeisein" zu sein - sozusagen Genuß mit Tuchfühlung.

    Insofern sähe ich da null Anlaß, irgendwas zu verbieten, falls sich der "ausgezeichnete" Mensch nicht belästigt fühlt.

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