Unser Hund kann nicht alleine bleiben
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Hallo !
Ich hoffe ihr könnt mir helfen
bzw. Tipps geben oder mir zumindest sagen warum mein Hund sich so verhält.
Wir haben einen 5-monatigen Rüden (Französische Bulldogge). Seit ein paar Wochen trainieren wir das alleine bleiben. Wir haben mit 15 Sec. angefangen. Von einem Raum zum anderen, Tür auf, Tür zu, dann Tage später mit der Haustür. Bis wir 30 Sec. machten. Dann 1 min., dann 2 min., immer schön mit Abstand, so dass er sich dran gewöhnen kann. Keine Abschieds- oder Begrüßungsrituale, nix. Das konnten wir irgendwann auf 30 min. ausdehnen. Klappte auch ein paar Tage. Nur dann fing er wieder an zu jaulen, schon nach 10 min. Wir haben die Abstände kürzer gemacht (15 min). Er fing wieder an zu jaulen. Dann später konnten wir 30 min. weg bleiben, er hat sich hingelegt und geschlafen, paar Stunden später fing er nach 10 min. wieder an zu jaulen. Wieso???
Warum kann er manchmal über 30 min. ruhig sein und dann wieder nicht und fängt schon nach 10 min. an zu jaulen. Ich vermute, dass es bei ihm nicht um die Verlassenheitsängste geht, weil dann müsste er jedesmal Theater machen, sondern das er einfach grad keine Lust hat auf alleine sein und uns zurück ruft. Also eher ein bockiges Verhalten. Kann das sein? und wenn ja, wie kann ich da weiter vorgehen?
Lieben Gruß
Conny - Vor einem Moment
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Hi,
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Ist bei meiner in etwa auch so...
Ich habe keine Ahung warum das so ist, habe aber schon als Antwort bekommen dass das was mit der Pubertät zu tun hat und es dem Hund einfach langweilig alleine Zuhause ist.
Kann sein dass es so ist aber wissen tu ich es nicht.
Wir haben eben auch wochenlang in winzigen Schritten trainiert und trotzdem sind an einem Tag zwei Stundeb kein Problem, am nächsten ist die Wohnung schon nach 10 Minuten ein Schlachtfeld oder der Hund jault.
Wenn jemand weiß woran das liegen könnte, ich wäre auch seeeehr dankbar!!
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Hallo,
meine Hündin ist auch eine halbe Franz. Bully Dame und sie hat den typischen Bully Sturkopf und wenn sie etwas nicht will will sie es eben nicht. Das kommt leider beim alleine bleiben am meisten zu Tage.Bei meiner Hündin liegt es aber auch noch an den ersten 6 Lebensmonaten die schlimm gewesen sein müssen. Keine Ahnung was da mit ihr gemacht wurde. Sie kann nicht entspannt alleine bleiben und ehrlich gesagt denke ich wird sie es auch nie können. Echt schade.....

ich weiß nicht ob bullys generell schlecht alleine bleiben können durch ihren eisernen Willen.....?????????
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Hallo,
man darf auch nicht vergessen, daß so ab dem 5. Monat die sogenannte "Unsicherheitsphase" losgeht.
Wie lange das dann anhält, ist bei jedem Hund anders.
Und bis zum dritten Lebensjahr können die Phasen mehrmals kommen und gehen.Steckt der Hund in dieser Phase, so ist es möglich, daß so ganz plötzlich die Straßenlaterne gegenüber als "Ungeheuer" angesehen wird, und das, obwohl dieses Ding ja schon länger dort steht.
Oder parkende Autos, an der Straße stehende Mülltonnen werden angebellt.
Oder eine Statue im Garten.Deshalb kann es schon so sein, daß auch beim Alleine bleiben plötzlich wieder Verlustängste "neu" entstehen.
Da hilft es oft nur, daß Training dementsprechend anzupassen und alles eben wieder mit viel Geduld "neu" zu erlernen.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Zitat
Hallo,
man darf auch nicht vergessen, daß so ab dem 5. Monat die sogenannte "Unsicherheitsphase" losgeht.
Wie lange das dann anhält, ist bei jedem Hund anders.
Und bis zum dritten Lebensjahr können die Phasen mehrmals kommen und gehen.Kann gut das Problem bei meiner sein, sie hat momentan vor vielen Sachen Angst, die sie normalerweise nicht mal interessieren.
ZitatDa hilft es oft nur, daß Training dementsprechend anzupassen und alles eben wieder mit viel Geduld "neu" zu erlernen.
Also wieder ganz von vorne anfangen mit Zimmer wechseln dann 1min, 2min, 5min usw alleine lassen?
Oder einfach das Verhalten aussitzen und den Hund jammern lassen? -
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Zitat
Also wieder ganz von vorne anfangen mit Zimmer wechseln dann 1min, 2min, 5min usw alleine lassen?
Oder einfach das Verhalten aussitzen und den Hund jammern lassen?Ein bißchen von beidem, würde ich mal sagen.
Im Grunde genommen kennt Ihr Euren Hund ja viel besser.
Ihr könnt dann sehen, ob es tatsächlich "neue" Ängste sind - dann Trainingsstand dem angleichen und "neu" lernen.
Manche Hunde haben allerdings auch gelernt, daß sie auf diese Art und Weise Aufmerksamkeit vom Halter bekommen. Dann "lohnt" es für sie, dieses unerwünschte Verhalten beizubehalten. Da sollte man dann schon im Training etwas anders vorgehen.Manchen Hunden reicht es, wenn sie zum Streßabbau etwas zu Knabbern bekommen.
Andere Hunde fühlen sich in einer Art "Höhle" viel wohler.
Wieder andere kommen mit "engen Räumen" nicht so gut klar, die fühlen sich dann wohler, wenn sie drei Räume zur freien Verfügung haben.
Dann gibt es noch welche, die kommen mit dem Alleine bleiben gut klar, wenn sie etwas "Verbotenes" tun dürfen, zum Beispiel "heimlich" auf der Couch, oder im Bett liegen, wenn der Halter nicht da ist.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
ich hab das gleiche Problem mit meiner Kleinen.....lass ihr, wenn ich gehe, immer was zum Knabbern da und manchmal komm ich wieder u die Stange ist aufgegessen u die Nachbarn sagen, sie hat gar nicht gejault. Dann gibt es Tage, da jault sie sogar, wenn ich kurz ins Bad gehe.........es ist wohl Tagesformabhaengig. Bevor ich laenger weggehe, versuche ich viel mit ihr zu spielen damit sie muede ist und gebe ihr die Stange u verschwinde dann moeglichst unauffaellig. Glaube aber auch, dass es bei ihr nicht unbedingt Verlustaengste sind, sondern Langeweile oder Unzufriedenheit?! Manchmal jault sie naemlich nur n paar Minuten zwischendurch u ist dann wieder ruhig......schaetze, man muss einfach immer weiter ueben in der Hoffnung, dass die Jaulattacken zwischendurch immer weiter abnehmen......
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ZitatAlles anzeigen
Ein bißchen von beidem, würde ich mal sagen.
Im Grunde genommen kennt Ihr Euren Hund ja viel besser.
Ihr könnt dann sehen, ob es tatsächlich "neue" Ängste sind - dann Trainingsstand dem angleichen und "neu" lernen.
Manche Hunde haben allerdings auch gelernt, daß sie auf diese Art und Weise Aufmerksamkeit vom Halter bekommen. Dann "lohnt" es für sie, dieses unerwünschte Verhalten beizubehalten. Da sollte man dann schon im Training etwas anders vorgehen.Manchen Hunden reicht es, wenn sie zum Streßabbau etwas zu Knabbern bekommen.
Andere Hunde fühlen sich in einer Art "Höhle" viel wohler.
Wieder andere kommen mit "engen Räumen" nicht so gut klar, die fühlen sich dann wohler, wenn sie drei Räume zur freien Verfügung haben.
Dann gibt es noch welche, die kommen mit dem Alleine bleiben gut klar, wenn sie etwas "Verbotenes" tun dürfen, zum Beispiel "heimlich" auf der Couch, oder im Bett liegen, wenn der Halter nicht da ist.Schöne Grüße noch
SheltiePowerDanke!
Ich denke auch dass sie da ein bisschen "durch" muss, denn eigentlich konnte sie es ja mal (genauso wie immer auf "hier" hören...
aber das ist ja ein anderes thema)das verbotene ist bei ihr auf die couch sitzen und aus dem fenster kläffen

Ich hab noch ne frage...
Ist es normal dass sie im Wohn-/Esszimmer "recht gut" alleinebleibt (also so wie beschrieben, mal gut mal weniger gut) und in meinem Schlafzimmer (wo sie aber auch nachts schläft) überhaupt nicht?
Da rennt sie panisch umher und jault schon nach paar minuten... -
Zitat
Ich hab noch ne frage...
Ist es normal dass sie im Wohn-/Esszimmer "recht gut" alleinebleibt (also so wie beschrieben, mal gut mal weniger gut) und in meinem Schlafzimmer (wo sie aber auch nachts schläft) überhaupt nicht?
Da rennt sie panisch umher und jault schon nach paar minuten...Ja,
warum denn nicht?
Gründe können verschiedene sein:
- im Wohn-/Eßzimmer haltet Ihr Euch überwiegend auf, wenn Ihr zu Hause seid
- gibt es eventuell mehr, oder weichere Teppiche? Angenehmer Boden?
- der Raum ist größer
- kann man eventuell mehr von der Außenwelt sehen, quasi "Hunde-TV"
- unheimliche Geräusche im Schlafzimmer?
Man darf ja nicht vergessen, daß man selbst am Tag üblicherwiese nicht oft im Schlafzimmer verweilt. Meist geht man doch nur in diesem Raum, wenn man vorhat, schlafen zu gehen. Und der Hund will ja schon gerne in der Nähe seiner Leute bleiben. Deshalb ist es wohl nachts nicht so ganz so schlimm für ihn, weil Ihr dabei seid.Und man darf auch nicht vergessen, daß ein Hund situations- und ortsbezogen lernt.
Wenn man als Mensch nur in einem bestimmten Raum etwas mit dem Hund übt, dann "kann" der Hund diese Übung nicht "mehr", wenn mal in einem anderen Raum das Gleiche geübt wird. Da muß man "neu" anfangen.
Das sollte man in der Hundeerziehung nicht vergessen. Es dauert eine Weile, bis ein Hund irgendeine Übung generalisiert hat. Bis dahin sind viele Wiederholungen von Nöten.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
ZitatAlles anzeigen
Ja,
warum denn nicht?
Gründe können verschiedene sein:
- im Wohn-/Eßzimmer haltet Ihr Euch überwiegend auf, wenn Ihr zu Hause seid
- gibt es eventuell mehr, oder weichere Teppiche? Angenehmer Boden?
- der Raum ist größer
- kann man eventuell mehr von der Außenwelt sehen, quasi "Hunde-TV"
- unheimliche Geräusche im Schlafzimmer?
Man darf ja nicht vergessen, daß man selbst am Tag üblicherwiese nicht oft im Schlafzimmer verweilt. Meist geht man doch nur in diesem Raum, wenn man vorhat, schlafen zu gehen. Und der Hund will ja schon gerne in der Nähe seiner Leute bleiben. Deshalb ist es wohl nachts nicht so ganz so schlimm für ihn, weil Ihr dabei seid.Und man darf auch nicht vergessen, daß ein Hund situations- und ortsbezogen lernt.
Wenn man als Mensch nur in einem bestimmten Raum etwas mit dem Hund übt, dann "kann" der Hund diese Übung nicht "mehr", wenn mal in einem anderen Raum das Gleiche geübt wird. Da muß man "neu" anfangen.
Das sollte man in der Hundeerziehung nicht vergessen. Es dauert eine Weile, bis ein Hund irgendeine Übung generalisiert hat. Bis dahin sind viele Wiederholungen von Nöten.Schöne Grüße noch
SheltiePowerSuper erklärt, Danke!
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