Besucherhunde
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Hallo,
wir haben in der Hundeschule Freundschaft geschlossen und gehen jetzt regelmäßig mit einem Labrador (und seinem Frauchen
) spazieren.Beide Hunde sind 10 Monate alt, haben aber 20 kg unterschiedliches Kampfgewicht.
Sie vertragen sich allerdings H E R V O R R A G E N D (hoffentlich bleibt das so).Heute mittag dann folgende Situation:
Meine Bekannte hat vorgeschlagen, nach dem Gassi noch auf ne Tasse Kaffee zu ihr zu gehen.
Wir sind dann auch mit.
Ich hab schnell gemerkt, dass die beiden absolut keine Ruhe geben werden und dermaßen toben würden, dass die Bude viel zu klein wäre.
Ich hab meinen angeleint gelassen und saß am Tisch.
Der andere wurde dann ins Körbchen geschickt.
Es war für beide anfangs schlimm Ruhe geben zu müssen - vor allem meiner war sowas noch nie ausgesetzt, der ist sehr wuselig und von entspannt ganz weit weg.
Die beiden kennen sich ja nur vom Hundplatz oder vom Wald - sprich nur beim Toben.Meiner Meinung nach müssen die aber lernen, dass sie auch mal Ruhe geben sollen.
Gerade weil wir davor ne anderthalbe Stunde im Wald waren und die gemacht haben, als wäre es ihr letzter Gassigang überhaupt.Wie verhalt ich mich richtig innerhalb einer Wohnung? Was ist zu dulden und was nicht?
Denn da wir 2-Beiner uns gut verstehen, werden die Hunde wohl auch noch eine Weile miteinander auskommen müssen
Und da ist auch nicht auszuschließen, dass wir auch weiterhin mal IM Haus treffen und nicht nur draußen.Versteht mich nicht falsch, ich will jetzt nicht immer den Hund anleinen, sie dürften dann auch mal drin toben (oder nicht?), allerdings hab ich das Gefühl, dass die alles abreißen würden und da will ichs gleich richtig angehen.
Man stellt sich das ja so schööööön vor. Erst beschnuppern sie sich, freuen sich wie Bolle, dann toben sie vielleicht kurz, aber irgendwann lieben sie selig nebeneinander auf der Couch und schlafen...
Momentan sind wir von sowas aber seeeeeeeeeehr weit entfernt.
Danke vorab.
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Ich an deiner Stelle würde mich mit der neuen Freundin absprechen. Denn es bringt nur was, wenn ihr euch beide dran haltet

Da es eure Wohnungen sind, dürft ihr entscheiden, wie die Hunde sich verhalten sollen
Ich persönlich würde sie nicht drinnen toben lassen - das können sie draußen. Mir wäre das schlicht zu unruhig.
Ich mag keine Hunde, die über Tische und Bänke gehen
Im Liegen aneinander rumknabbeln wäre für mich ok, aber nix mit Rennen oder gar Bellen.Anfangs würde ich ihnen helfen und beide auf einen Platz verweisen. Wenn einer nicht dableibt, finde ich anleinen eine gute Idee. Ich würde sie in Sichtweite anleinen, damit sie realisieren: Ach, geht auch Ruhe, wenn der andere dabei ist.
Nach einer Zeit dürfte sich das Einspielen - wenn die Menschen konsequent sind.Aber es wäre auch möglich, dass ihr sie toben lasst - wenn ihr beide das wollt (und es ggf. in anderen Wohnungen anders macht, wenn dort anders erwünscht).
Hab ich deine Fragen damit getroffen?

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Und wie du das hast, danke.
So hab ich mir das auch gedacht. Sie dürften sich ja schon miteinander beschäftigen, ganz klar, allerdings gemäßigt ohne die Möbel umzuwerfen oder so.
Getobt werden könnte dann draußen.
Wir haben beide die Möglichkeit die Balkontür zu öffnen und raus in den Garten zu gehen.
Das sollte reichen.Wenn wir sie jetzt verstärkt bzw. häufiger mal dieser Situation aussetzen, lernen die das in der Gegenwart des anderen Ruhe zu geben?!
Also als Art Training?! -
Ja! Das muss man trainieren, die Hunde daran gewöhnen.
Aber dann geht das irgendwann.Nur das mit dem Zusammenliegen kann man weder erzwingen noch trainieren. Das machen die irgendwann von alleine oder nicht
(Später würde ich ihnen keine Plätze mehr zuweisen, nur anfangs, weil es dann leichter für die Hunde ist, Ruhe zu geben.)
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